Medikamentwechsel, unsicher

Hallo zusammen.
Zur Vorgeschichte bzw Infos:
Ich bin 34, habe 3 gesunde Kinder.
2010 1.ÜZ, Kind kam per Notkaiserschnitt auf die Welt
2011 erneuter Kundenwunsch, 3 Fehlgeburten und dann plötzlich 100 Tage Zyklen. (Diagnose:pco) Überweisung in die kiwuklinik, im 3. Stimuzyklus (mit 75 Fostimon stimuliert) wurde ich dann wieder schwanger und ende 2013 kam mein 2.Kind auf die welt.
Nach 9Mo wollte ich schauen ob mein zyklus immer noch so lang ist und genau in dem zyklus schlich sich unser 3.Wunder ein, welcher nur 18mo nach dem 2.kind 2015 auf die welt kam.

Sep 2017 erneuter Kinderwunsch, ohne Stress rangegangen... mehrere biochemische Schwangerschaften.
März/April 2020 die Entscheidung einen Versuch in der Kiwuklinik zu wagen. Habe angefangen mit gonal f zu stimulieren und wurde auch direkt schwanger. Leider endete diese in einer MA in der 10.ssw :(
Das war Juni 20
September ging es weiter und kein zyklus war wirklich brauchbar (waren nur 4, da ich lowresponder bin und lange stimulieren muss). Im September haben wir auch auf pergoveris gewechselt.
Und jetzt kommt meine Frage dazu. Meine Ärztin möchte, dass ich wieder auf gonal f wechsel.
Meint ihr dass ein stetiger wechsel unsinnig ist? Ich bin mir so unsicher.

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Hey,

ohje, da hast du ja einige Schicksalsschläge hinter dir. Warst du denn mal bei einem Genetik und Gerinnungsspezialisten o.ä., um die FG abklären zu lassen? Ich glaube die FG haben wenig mit der Stimulation zu tun.

Bzgl. der Medikamente wäre es interessant zu wissen, wie viele Follikel punktiert werden konnten, wie viele EZ entnommen werden konnten, wie viele davon reif waren und wie viele davon sich haben befruchten lassen.

wenn du bei Pergoveris die gleiche Ausbeute hast wie bei Gonal-F spricht nichts gegen Gonal-F. Ich persönlich hatte mit Pergoveris mehr reife Eizellen als mit Gonal-F.

LG Blondie

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Achso.
Ich stimuliere plus GvnP.
Ich war damals nach der 3.Fehlgeburt bei der Hämatologie und habe vieles abklären lassen.
Anscheinend liegt es bei mir nur am pco und follikelreifstörung.

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Ich hatte mit Pergoveris auch mit Abstand das schlechteste Ergebnis, allerdings bei IVF. D.h. die Anzahl der gewachsenen Follikel war nahezu gleich wie bei Gonal, aber am Ende waren es deutlich weniger Eizellen und dann auch noch qualitativ bedeutend schlechter.
Pergoveris funktioniert bei vielen Frauen sehr gut, aber bei einigen eben auch sehr schlecht. Insbesondere bei Frauen ü35 häuft sich die Zahl derer, bei denen es nicht so gut klappt.
Ich würde wieder auf Gonal zurückgehen. Im Kinderwunsch ist letztlich immer alles ein Ausprobieren. Viel Glück 🍀

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