Angst, Ungewissheit vor 1. Follikel US

Hallo ihr Lieben,

Schon am 3. Tag meiner 1. IVF gehen die Nerven mit mir durch.
Ich hab echt Angst vor morgen, wenn die erste US Kontrolle gemacht wird.
Was, wenn nicht genügend Follikel da sind?
Wenn meine Endometriome mehr geworden sind?
Wenn die Entscheidung zur IVF ohne OP die falsche war?
Werde ich meinen Mann und mich schon wieder enttäuschen?

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Hej Liebes, nur die Ruhe. Du musst versuchen deine Gedanken positiv zu lenken und wenn das nicht geht dann versuche dich zumindest abzulenken. Es ist wichtig dass du das jetzt übst denn die WS hat ja noch nicht richtig angefangen. Dafür solltest du definitiv aber schon Energie sammeln.
Denk nicht was alles sein könnte und vielleicht und sowieso. Was ich von meiner letzten IVF gelernt habe: Probleme werden gelöst wenn sie da sind. Alles andere macht dich nur kirre.

Ich halte mega die Daumen für morgen #klee#klee#klee

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Danke für die lieben Worte.
Es ist einfach alles so neu... Und man ist so machtlos.
Nächsten Dienstag ist wieder US und bis dahin wird fleißig gespritzt.
Schauen wir mal, wie viele Follikel heranwachsen wollen.
Die Dosis ist jetzt erhöht worden, aber der Arzt war recht zuversichtlich.

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Du wirst versuchen müssen dich etwas zu beruhigen. Erstens habt ihr jetzt eine Entscheidung getroffen, gemeinsam und macht jetzt euren ersten Versuch. Niemand kann Dir sagen, ob es mit oder ohne OP besser wäre. Vielleicht klappt es auch beim ersten Mal.

Außerdem denke nicht so, dass DU euch enttäuschst. Denn was dein Körper macht, darauf hast du wenig bis gar keinen Einfluss (also ob die Befruchtung und Einnistung klappt).

Bei vielen klappt es nicht beim ersten Mal. Dann sammelt man neue Kräfte und geht in den zweiten Versuch. Jetzt aber erstmal Schritt für Schritt. Denke nicht zu weit voraus. Viel Glück

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Danke für deine ehrlichen Worte, du hast sicher recht und hast ja auch schon selbst echt viel erlebt und durchgemacht.
Heute bin ich auch schon wieder etwas ruhiger, wahrscheinlich weil ich mich jetzt auch übers Wochenende erholen kann und Abstand von der Arbeit habe.

Man muss sehen was kommt, aber Geduld und Dinge nicht kontrollieren zu können sind nicht meine Stärken.

Das darf ich wohl noch lernen.

Wie geht es dir?

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Ich versteh dich gut. Manchmal ist es einfach sehr viel auf einmal und als Kopfmensch kreisen bei mir auch oft die Gedanken. Trotzdem versuche ich aktiv an was anderes zu denken. Zum Beispiel jeden Morgen an Dinge für die ich dankbar bin. Das gibt mir gleich ein besseres Gefühl.

Manchmal will ich gar nicht daran denken, wie lange wir es schon versuchen und was noch kommen wird. Da versuche ich einfach nur was zu tun, was mir Spaß macht und mich ablenkt. Manchmal hab ich aber auch keine Motivation. Traurig sein darf man auch mal.

Geduld ist sicher nicht immer einfach. Kontrollieren kann man vieles, aber nicht alles. Und gerade beim Kinderwunsch muss man das lernen.

Ich wünsch dir viel Glück. Und wer weiß, vielleicht klappt’s ja doch beim ersten Mal 🍀🍀

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