Blastos?

Hallo ihr Lieben,

Nächste Woche startet endlich unser 1. ICSI Zyklus und ich bin schon ganz aufgeregt. Nun hatten wir vor kurzem ein Gespräch mit unserem Arzt in der Kiwu und auf meine Frage, ob wir eine Blastokultur anstreben sollten, antwortete er uns, dass die Chancen auf eine Schwangerschaft mit einer Blasto zwar höher sind, aber gleichzeitig auch die Wahrscheinlichkeit einer FG. Er empfiehlt uns daher, dass wir im 1. und wenn nötig auch 2. Versuch einen Transfer an PU+2/3 zu machen und auf Blastos nur nach negativen Versuchen zu setzen. Was sagt ihr dazu? Ich (wir) möchten unsere Chancen natürlich sofort so hoch wie möglich ansetzen und meinem Körper so wenig Versuche wie möglich zuzumuten!

Tausend Dank für eure Hilfe 😃

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Hallo!
Also wir haben immer nur Blastos und das mit sehr guter Qualität und trotzdem keine SS!
Also , es ist keine Garantie bei Balstos!
Machs erstmal so, wie der Arzt empfiehlt!

LG Aida!
10 TF davon 2 SS eine FG davon, eine gesunde Tochter!
Von den 10 TF waren 4 schon fürs Geschwisterchen

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Liebe Aida,

Vielen lieben Dank für deine Antwort.
Wir werden es nun auch so machen,
wie es uns unser Arzt empfohlen hat.
Man macht sich durch die Warterei so viele Gedanken 🙈

Viele liebe Grüße

2

Ich würde erstmal abwarten wieviel Eizellen es werden, wieviele dann auch nach der Punktion reif sind und wieviele sich befruchten lassen. Sind es nur wenige, macht blastos keinen Sinn. Ich hatte 3 Transfer mit je 2 blastos. Und beim 4. Versuch mit Transfer an Tag 3 hat es erst geklappt

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Vielen lieben Dank für deine Antwort.
Ich werde es nun erstmal so handhaben, wie es uns unser Arzt empfohlen hat und positiv an die Sache rangehen. Und du hast natürlich vollkommen Recht, dass es von der Ausbeue der Eizellen am Ende abhängt ☺️

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Wie schon die anderen schrieben, kommt es ganz auf deine "Ausbeute" an, ob es sich überhaupt lohnt, eine Blastokultur zu machen. Was mich doch sehr wundert, ist die Aussage zu den Fehlgeburten. Hat er das begründet? Meines Erachtens totaler Quatsch (sorry). Der Grund, warum die Blastokultur oft kritisiert wird, ist die Vermutung, dass Embryonen, die bei der langen Kultur in der Petrischale auf der Strecke bleiben, durchaus eine Chance gehabt hätten, wenn man sie z.B. als 8-Zeller transferiert hätte. Das ist das einzige (schlüssige) Kontraargument, das ich gegen Blastos kenne. Ich selbst stehe dem positiv gegenüber: Wenn sich der Embryo schon bis zur Blasto entwickelt hat (was statistisch wohl nur 20-30% der befruchteten Eizellen erreichen), erhöhen sich die Schwangerschaftschancen. Darüber hinaus soll sich die ELSS-Wahrscheinlichkeit verringern, weil die Blastos zum einen schon zu groß sind, um dort noch reinzpassen und zum anderen sich wenige Stunden nach Transfer schon einnisten und nicht noch "umherwandern", um ein lauschiges Plätzchen zu finden.
Alles Gute für dich!#klee

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Vielen lieben Dank für deine Anwort.
Aus den von dir genannten Gründen wollte ich auch (sofern die Ausbeute es natürlich zulässt) eine Blastokultur anstreben. Er hat mir zwei Studien genannt und vorgelegt, die keinen Zusammenhang zeigen zwischen der Baby-Take-Home-Rate und der Blastokultur. Zwar steigt die Schwangerschaftsrate an, aber eben auch gleichzeitig die Fehlgeburtenrate, was von den meisten Kliniken (seiner Aussage nach), die eine Blastokultur empfehlen, nicht erzählt wird. Daher empfiehlt er die Blastokultur und andere Zusatzbehandlungen erst, wenn 1-2 Versuche bereits nicht geklappt haben. Denn seiner Meinung nach steigt erst dann die Wahrscheinlichkeit an! „Viel hilft nicht immer viel!“ so eine Aussage!

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Das klingt echt interessant. Hab ich noch nie gehört.

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