Warum nimmt man Utrogest?

Hallo ihr Lieben,

ich hab mal wieder eine Frage. Vorher muss ich kurz was erklären: Ich befinde mich momentan im 8. Zyklus mit GVnP (erst Clomifen + Brevactid zum Auslösen des ES und nach ca 3 Zyklen Purgeon + Brevactid). Zu Beginn der Zyklen sollte ich nie Utrogest nehmen. Dann fragte ich danach (u.a., weil ich im Forum so viel davon hörte) und der Arzt verschrieb es mir (2 pro Abend ab ES). Einmal würde der Gelbkörperwert getestet und der war super (da nahm ich aber auch schon Utrogest).

In diesem Zyklus bekam ich per Sprechstundenhilfe auf einmal die Anweisung, dass ich morgens und abends je zwei Utrogest nehmen soll, also auf einmal doppelt so viel. Ich frage mich, warum!? Es wurde zwischenzeitlich kein weiterer Test gemacht bzw. ja auch nie bewiesen, dass ich ohne Utrogest eine Gelbkörperschwächte hätte.

Meine Frage also: Nimmt man Utrogest auch noch wegen was anderem bzw. soll es einfach generell unterstützend wirken und deswegen nimmt man es eher doch als nicht?

Freu mich über eure Hilfe.

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Hallo #winke

Utrogest enthält den Wirkstoff Progesteron.

In der Scheide angewendet soll Progesteron nach einer künstlicher Befruchtung und Einsetzen des Embryos in die Gebärmutter ( In deinem Fall halt nach erfolgreicher Befruchtung) den Erhalt der Schwangerschaft im Frühstadium unterstützen.
Utrogest ist eigentlich Standard , ich habe auch keine Gelbkörperschwäche bekomme es aber wegen o.g. Effekt trotzdem hochdosiert bei jeder ICSI.

Lg Tomard ;-)

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Danke dir für deine Antwort. D. h. dann also, dass es vorbeugend genommen wird, nicht z. B. die Befruchtung oder Einnistung begünstigen soll, sondern dafür sorgen soll, dass man schwanger bleibt, wenn man es (endlich mal ;-)) wird, richtig? #kratz

Ich finde es unangenehm, das morgens und abends zu nehmen, weil man dann den ganzen Tag nervigen Ausfluss hat, aber ich nehms natürlich trotzdem#zitter

Wünsche dir viel Glück!

Liebe Grüsse#winke

Lys

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Es kann auch bewirken, dass man überhaupt erst schwanger wird - nämlich wenn der Progesteronwert ohne Utrogest so niedrig wäre, dass der Embryo es sonst vielleicht gar nicht erst schafft, sich einzunisten, weil die Schleimhaut vorher schon damit beginnt, abgestoßen zu werden. Und darüber hinaus hält Utrogest natürlich auch dann, wenn sich etwas eingenistet hat, die Schleimhaut aufrecht bzw. verhindert ein Abbluten.

So war es bei mir. Ohne Utrogest könnte sich gar nichts bei mir einnisten, weil mein Körper immer schon ca. ne Woche nach ES die Schleimhaut abstößt. Also gab es jeden Zyklus ab ES Utrogest. Bei negativem BT nach 2 Wochen sollte es abgesetzt werden, bei positivem BT weiternehmen bis zur 12. SSW. :-)

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Also bei uns in der Kiwu wird es nur Frauen verschrieben, die wirklich eine GKS haben. Es soll wohl in anderen Faellen unwichtig sein, da der Koerper das macht. Eine FG haelt Utrogest sowieso nicht auf.

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