Assisted hatching - Umfrage

Hallo,

ich hab eine Frage an euch: Was haltet ihr von der Ausschlupfhilfe für die Emryonen (Blastos)? Ist das eine gute Alternative und erhöht eurer Meinung nach die Chance Schwanger zu werden oder ist das eher "Geldschneiderei" oder birgt es gar Gefahren?

LG Ulrike

was haltet ihr von "assisted hatching"?

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Ich denke, bei einer besonders harten Eihülle macht es Sinn.
Ansonsten denke ich, es ist Geldmacherei.

Hatte da vor der letzten ICSI ein Gespräch mit meinem Arzt drüber.
Unser Sohn entstand ohne jegliche Hilfsmittel bei der 3. ICSI
Nun wurde uns P-ICSI und all das empfohlen. Aber der Arzt sagte, dass es all die neuen Verfahren noch nicht soooo lange gibt (P-ICSI gab es z.B 2010 noch nicht als ich schwanger wurde) und die Prozentzahlen der Erfolgsraten nicht so viel höher sind (3 % oder so).

Haben dann gesagt, einen Versuch machen wir ohne alles, einfach nur ICSI eben. Und es hat geklappt, bin jetzt in der 8. SSW -beim zweiten Versuch hätten wir aber sicherlich einiges in Anspruch genommen, evtl. auch das AH.

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Danke für deine Antwort! Zum PICSI-Verfahren habe ich selbst einige wissenschaftliche Studien gelesen und bin zu dem Entschluss gekommen, dass das bei uns nicht förderlich wäre (da bei OAT zu wenig Spermien da sind und durch PICSI auch noch mal stark gesiebt wird, wäre das Risiko recht hoch, am Ende gar nichts brauchbares zu haben) - in den Studien stand auch so eine Empfehlung bzw. eher ein Abraten von PICSI bei OAT. Die anderen Studien waren sich uneins, ob es überhaupt einen Vorteil bringt, genauso ist es mit IMSI.

Über AH hab ich noch keine Studien gelesen, sollte ich vielleicht jetzt mal tuen ;-)

Wir werden, glaub ich, auch erstmal den ersten Versuch ohne AH machen, wenns eben nicht klappen sollte, dann können wir AH ja im 2. Versuch probieren.

LG Ulrike

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Hallo Ulrike,

es fehtl ein Umfragepunkt: "Es kommt drauf an"

Es ist sinnvoll, wenn der Biologe bei der Untersuchung feststellt das die Hülle tatsächlich zu fest ist und der Embryo eine Schlüpfhilfe braucht.
Bei einem Kryoversuch wird es häufiger gemacht, wegen der Temperaturen und der möglichen Verdickung der Eihülle.

Es ist unsinnig bereits im Vorfeld zu sagen Hatching wird benötigt, wenn die Eizellen noch nicht begutatet werden können.

Ich habe die Entscheidung immer in die Hände der Biologin gelegt und es war auch bei meinen Kryo´s nicht nötig.

Gerade bei dem Punkt Hatching gehen die Praxen oftmals stark auseinander - einige raten schon vorab ohne Sichtung zum hatchen, andere warten ab und machen es nur bei Bedarf.

Was für Dich sinniger ist, musst Du entscheiden ;-)

LG netty

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Danke Netty,

mit dieser Antwort kann ich doch mal was anfangen ;-) okay, dann werde ich mit dem Doc zum nächsten US-Termin drüber reden und das auch so sagen, weil ich denke, auch, dass wir den ersten Versuch ohne AH machen sollten - nur wenn eben jemand auf begründeten Verdacht hin meint, es wäre sinnvoll, dann ergänzen wir es.

Ich wusste bis dato nicht, dass man eine evt. feste Eihülle sehen kann - aber so macht das Sinn!

LG Ulrike

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Hallo Ulrike,

ja das kann der Biologe unter dem Mikroskop sehr gut erkennen, aber eben auch nur da und nicht schon im Vorfeld der Behandlung ;-)

Immer schön kritisch bleiben, es wird auch viel unnötiges Geld verdient mit dem Kiwu.

LG netty

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Hallo Ulrike.

also wie mussten es machen lassen, da die Embryonen-schalen viel zu dick waren.
ob es hilfreich war, erfahre ich am Montag.

bei uns kostet das 180 €, fand das okay, damit haben die Kleinen auf jeden Fall ne Chance...

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Danke! Ja die Kosten decken sich in etwa mit unserer KiWu (ca. 200€). Ich sprech das mal an, dass sie im "Bedarfsfall" AH machen, wenns sichtbare Anzeichen für eine zu dicke Zona pellucida gibt...

LG Ulrike

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...ich drück dir fest die Däumchen!!!!

#klee

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