ICSI und Rheuma

Hallo,

gibt es hier noch weitere Frauen die trotz Rheuma eine ICSI planen oder schon hatten. Wie habt ihr das mit den Medikamten wie MTX geregelt? Über einen Austausch würde ich mich freuen.
Viele Grüße

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Hallo,

eine ICSI bei Rheuma ist möglich. Du solltest das in einer Phase planen in der es Dir gut geht und ein Schub erfolgreich behandelt wurde bzw. Deine Blutwerte gut sind. Die meisten Frauen können dann MTX absetzen und dafür mit Cortison behandeln. Cortison ist auch in der SS möglich.

LG

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Guten Morgen,

ich habe seit fast 10 Jahren rheumatoide Arthritis und bin zur Zeit nach unserer 1. ICSI in der 37. SSW.

Habe auch bis November 2007 MTX genommen, dann abgesetzt und bin mit Sulfasalazin und Prednisolon weiter behandelt worden.
Es gab dann sehr schmerzhafte Zeiten mit vielen Schüben, bis ich dann bei 12 mg Prednisolon war. Dann habe ich noch Fleisch weggelassen und endlich und auch wirklich ging es mir gerade durch die Ernährungsumstellung besser. Zwar waren auch 10 kg (durch Appetitsteigerung und Wassereinlagerungen durchs Cortison) mehr auf meinen Rippen, aber der Kinderwunsch war eben sehr stark.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir drei IUIs hinter uns, bis es dann bei unserer ersten ICSI glücklicherweise geklappt hat.

Während der Schwangerschaft hat sich bei mir nur leider keine wesentliche Besserung der Symptome ergeben, wie es ja meistens der Fall ist. Erst in den letzten ca. acht Wochen.
Bin jetzt bei 9 mg Prednisolon.

Falls Du noch mehr Fragen hast, kannst Du Dich gerne bei mir melden.

In welcher Phase des Kinderwunsches befindet Ihr Euch denn?
Schließlich sprichst Du schon über ICSI...

Wünsche Dir alles Gute

#klee Kerstin #klee

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Also ich leide unter SLE, bin aber seit fast 4 Jahren beschwerde und vor allem medifrei. Habe vorher auch jahrelang MTX genommen und musste mir immer anhören, dass ich unter gar keinen Umständen schwanger werden dürfe, weil das Risiko von Fehlbildungen zu hoch sei.

Im Umkehrschluss heißt das, dass man als MTX Patient eine Besprechung mit dem Rheumatologen führen sollte und dieser sich mit der Klinik in Verbindung setzt, damit man ausarbeiten kann, welche Medikamente du nehmen darfst und welche nicht.

Soweit ich mich erinnere, sollte das MTX mindestens 3 Monate aus dem Körper sein, besser noch 6 Monate! Sprich doch erstmal mit dem Rheumadoc darüber, der kann sich dann mit der Klinik in Verbindung setzen. In solchen Fällen finde ich eine enge Zusammenarbeit dieser Ärzte unerlässlich!

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