Wegen, drohende Frühgeburt 31+4

Hallo ihr lieben, ich hoffe ihr könnt mir eure Erfahrung mitteilen oder mir etwas die Angst nehmen.
Ich bin gerade mit unserem zweiten Mädchen schwanger. Seit letzte Woche nach einem Routine Termin beim Gynäkologen wirkt es schon so als ob die kleine Maus nicht mehr so lange in meinem Bauch bleiben will.
Ich habe aufgrund regelmäßiger wehen auf dem ctg die aber noch nicht Gebärmutterhals wirksam waren Bett Ruhe verordnet bekommen.
Jetzt habe ich gestern Mittag regelmäßige und heftige wehen bekommen. Wir sind gestern nach Rücksprache mit meiner Hebamme ins Krankenhaus gefahren. Da haben wir festgestellt das der Gebärmutterhals sich durch sie wehen anfängt zu verkürzen. Ich habe Wehen Hemmer bekommen und lag die ganze Nacht am ctg. Der Gebärmutterhals ist jetzt bei 2,8 cm ab 2,5 würde ich die Lungenreife bekommen.
Über Nacht haben sich die Wehen beruhigt und wir müssen heute Mal schauen wie es aussieht.
Man sagte mir wenn das Baby kommen möchte halt man es nur für die Lungenreife auf und dann lässt man es kommen. Es macht mir alles etwas Angst. Meine Erstgeborene ist ohne Probleme in der 38 SSW spontan zur Welt gekommen.
Was erwartet uns wenn das Baby jetzt schon kommt?
Ich mache mir große Sorgen.

LG Nina mit kleinem Mädchen 32 ssw im Bauch und großem an der Hand 3 Jahre

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Ganz ruhig, Du bist schon ziemlich weit gekommen, deswegen halten sie die Geburt auch nicht mehr auf. Zum anderen - es ist ein Mädchen#verliebt - und diese sind erfahrungsgemäß "stärker" als Jungs manchmal und haben weniger Probleme.
Was Dich erwartet, kann Dir keiner zu 100% sicher sagen, kann nur aus meiner Familie berichten.
Meine Enkelin, geboren Ende 29. Woche mit 980 Gramm bei 34 cm. Keine Beatmung, nur CPAP für wenige Tage. Sie hatte zwar wegen extrem wenigen Fruchtwassers unausgereifte Hüften, die später operiert werden mussten - aber dann war alles erledigt. Du hast dieses Problem ja nicht. Heute ist sie 14 Jahre alt, seit dem 2. Geburtstag fit und munter und mit einer Klappe versehen.....#schwitz
Ihre Brutkasten-Nachbarn, zwei Zwillingsjungs mit gleichen Daten - ebenfalls gesund und munter. Die Mütter haben heute noch Kontakt, deswegen wissen wir das.
Der Sohn meiner Patennichte, gleiche Daten - heute 19 Jahre alt und ebenfalls schon immer komplett gesund. Hatte nur in den ersten beiden Jahren immer wieder Bronchitisprobleme, aber das haben Termingeborene auch mal.
Also, bleib so gelassen wie möglich. Wenn die kleine Maus entscheidet, dass es ihr zu ungemütlich wird und sie auf die Welt kommen möchte......das Neo-Personal wird alles dafür tun, dass es ihr gutgeht. Alles Gute!#klee#herzlich
LG Moni

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Hallo,

ich kann dir von meiner Erfahrung berichten. Im September kam meine Tochter bei 31+5 aufgrund einer Gebärmutterhalsschwäche zur Welt. Sie hatte gesunde 1850 g und 41 cm. Da gesundheitlich nichts dagegen sprach, kam sie auf natürliche Weise zur Welt und ohne Komplikationen. Trotz Frühgeburt war es für mich und meinen Mann das schönste Erlebnis überhaupt.

Die Lungenreifespritze hatte ich zuvor schon bekommen und nach der Geburt wartete schon ein Team aus der Kinderklinik mit Transport-Inkubator vor dem Kreißsaal. Meine Tochter wurde also direkt versorgt. Da ihr Zustand gut war, durfte ich sie noch kurz sehen, dann wurde sie in die angeschlossene Kinderklinik gebracht.

Dort verbrachte sie erst eine Woche auf der Intensivstation mit CPAP-Atemhilfe bzw danach High-Flow-Brille (beides ohne Extra-Sauerstoff).Außerdem bekam sie Infusionen, hatte eine Magensonde und wurde per EKG und Pulsoxymeter dauerüberwacht. Die ganzen Schläuche und Kabel an so einem zarten Geschöpf belasten einen ziemlich, aber man gewöhnt sich daran. Da ich körperlich schnell fit war, habe ich ab Tag 1 die meiste Zeit in der Klinik bei meiner Tochter verbracht und viel"gekänguruht". Und den anderen Teil meiner Zeit habe ich an der Milchpumpe verbracht (das ist wirklich stressig...).
Nach einer Woche Intensivstation kam meine Tochter auf die normale Neonatologie, wo ich sie auch selbst versorgt hab, wenn ich da war. Nach und nach wurde sie dort ihre Schläuche und Kabel los. Die Magensonde war die langwierigste Sache und es hat eine Weile gedauert,bis sie genug selbsständig getrunken hat. Nach 5 Wochen Klinikaufenthalt haben wir noch für vier Tage ein Mutter-Kind-Zimmer bezogen, sodass wir uns auch nachts aneinander gewöhnen konnten.

Nach insgesamt 5.5 Wochen Klinik durften wir unser Baby gesund mit nach Hause nehmen. Die Zeit war anstrengend, aber zum Glück hatten wir mit keinen nennenswerten Komplikationen zu kämpfen. Sie hat nur die typischen Frühchen-Sachen: Sie braucht Eisentropfen, hat häufig Verdauungsbeschwerden und schläft insgesamt noch recht viel, aber sonst geht es ihr und uns sehr gut.

Vielleicht hilft dir dieser Bericht etwas weiter. Generell ist ab Woche 30+0 alles aus medizinischer Sicht schon etwas "entspannter" als z.b.mit einem Extremfrühchen.

Ich wünsche euch alles Gute

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Hey,
Grundsätzlich kann dir keiner sagen was dich erwartet denn jedes kind ist anders. Was aber definitiv so ist, ist das Mädchen weniger probleme aufweisen als jungs.
Ich habe ab der 28. Ssw einen verkürzten gmh gehabt, bin aber nach 2 wochen krankenhaus und tokolyse und lungenreife noch bis 33+1gekommen. Obwohl mein gmh zeitweise unter 1cm war.mein sohn wurde intubiert, magensonde, monitor und es waren schlimme 4 wochen auf der intensiv station.
Das nachbars Mädchen kam in der 29 ssw und hatte deutlich weniger Probleme, kam ohne intubation klar und wurde früher verlegt 🤷‍♀️ du hast eine tolle SSw erreicht die medizin ist gut genug um deinem Mädchen super helfen zu können. Also ganz ruhig bleiben, schau das sie soviele tage wie möglich noch in deinem bauch hat.
Es wird bestimmt alles gut, kopf hoch 🍀die kleinen sind stärker als man denkt.

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