Frühchen stillen

Hallo, unser Sohn Niklas kam am 6. August 2020 spontan bei 35 +0 SSW zur Welt. Wir waren 9 Tage auf der Überwachung Station. Leider klappt das Stillen nicht so gut.
Er bekommt die abgepumpte Muttermilch aus der Flasche. Vorher lege ich ihn an, er saugt zwar gut, und ist auch motiviert und will auch, aber nach ca 10 min ist er müde und schläfrig. Ich bin mir auch nicht sicher ob er richtig schluckt.
Ich stille mit Stillhütchen. Leider habe ich Hohlwarzen, sodass die nicht rausstechen und gar nicht zu fassen sind.
Ich pumpe jede 3-4 Std ab. Beide Brüste gleichzeitig ca 15 min. Manchmal kommt viel, zusammen ca 100 ml und manchmal sehr wenig. Ca 20 ml.
Jede 3. Mahlzeit bekommt Niklas Pre Milch. Da die Muttermilch nicht ausreicht bzw. beim vorherigen abpumpen wenig kam.
Abpumpen ist sehr nervend und aufwendig,
Eigentlich wäre er noch nicht geboren,und ich soll Geduld haben. ET wäre heute10.9. gewesen.
Wie habt ihr das gemacht? Wann haben die Kleinen ihre Mahlzeit aus der Brust getrunken? Was kann ich machen?

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Hey
erstmal herzlichsten Glückwunsch noch zu deinem
Kleinen Schatz

Unser Zwerg ist bei 32+2 geholt worden, isr dann vollgestillt nach 4 Wochen nach Hause...ich habe alle 3-4h gepumpt, als mal weniger kam, hab ich nach 2h wieder gepumpt, sodass die Brust wusste es ist Bedarf da, sie muss produzieren... aucj wenn es echt anstrengend ist und man am
Anfang dauerstillt und pumpt, bleib dran und Versuch die Pre wegzulassen, ststtdessej eben immer wieder anlegen, auch wenn es öfter sein wird
Nachfrage regelt Angebot...beim pumpen bekommt man auch oft nickt so viel raus, wie das Baby beim stillen
Dein kleiner wird bald kräftiger sein und nicht mehr bei jeder Mahlzeit einschlafen... Bleib am Ball...vllt suchst du dir nocj eine Stillberatung in deiner Nähe
Ich stille meinen kleinen jetzt seit knapp 7 Monaten mit stillhütchen

Liebe Grüße

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Hallo,

Meine kleine kam im Mai 2020 bei 33+0. Da sie die ersten 2,5 Wochen Sondiert wurde und zum stillen auch zu schwach war, habe ich abgepumpt. Die abgepumpte Milch hat nach ca 2,5 Monaten auch nicht mehr gereicht, so dass wir mit pre zufüttern mussten. Ich habe aber weiter gepumpt und auch die kleine immer wieder an die brust angelegt. Die Ausdauer wurde belohnt. Seit bisschen über 2 Wochen, also mit 3,5 Monaten unkorrigiertes alter, stillen wir voll. Ich habe zwischenzeitlich auch nicht mehr daran geglaubt. Aber es kann klappen. Vor allem klingt es ja so, dass dein kleiner gerne an die brust geht und diese nicht verweigert, nur einfach zu kaputt dafür ist. Das sind doch super voraussetzung das es noch klappen kann, sobald er genug Kraft hat 🤗 ihr schafft das

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Hallo, mein Sohn kam an 34+5 zur Welt und wie dein Niklas bekam er auch abgepumpte MuMi in der Klinik aus der Flasche. Da er Gelbsucht hatte und viel Trinken wichtig war, habe ich das Stillen anfangs nicht versucht, denn danach war er meeist zu schwach für die Flasche (und Stillen klappte nicht).
Als es grünes Licht gab und die Gelbsucht weg war, wollte ich es aber doch mit dem Stillen versuchen. Ich habe eine telefonische Stillberatung bei der La Leche Liga gemacht.

Ich kann dir keine Tipps geben, da ich ein anderes Problem hatte als du. Ich hatte VIEL ZU VIEL Milch. Dennoch war die Stillberatung ein Segen: bereits am nächsten Tag klappte das Stillen, noch ein Tag später musste ich ncht mehr abpumpen und habe voll gestillt. Inzwischen stille ich seit 3 Monaten voll und mein Kleiner ist nun ein 5-Kilo-Baby.

Ich kann dir daher die Beratung nur ans Herz legen.

Alles Gute für dich und deine Familie
LG, Malou

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Hallo, ich habe genau dasselbe Problem wie du. Meine Kleine kam 35+4, mittlerweile sind wir seit 2 Wochen in der Klinik, unter anderem wegen Gelbsucht und Trinkschwäche. Es ist wie du sagst, mal schafft sie 25ml, selten die Flasche, und wenn dann sitze ich fast 90 Minuten für 50ml mit ihr und versuche einem schlafenden Baby die Milch zu geben...

An der Brust tut sich bei mir gar nichts, sie dreht den Kopf weg... und wenn sie die Brust mal im Mind hat macht sie gar nichts, kein saugen, einfach nichts. Ich versuche es jedes Mal... aber keine Fortschritte in Sicht.

Ich bin kurz davor gar nicht mehr abzupumpen, weil ich dadurch keine Zeit habe mich ausreichend um sie zu kümmern. Da ich nur alle 3-4 schaffe, ist die Michmenge auch mager...

Alle sagen nur immer, dass die Kleinen eben noch Zeit bräuchten... fakt ist für mich, dass ich zuhause nicht pumpen werde. Also entweder lernt sie schnell an der Brust zu saugen oder es gibt nur Pre Nahrung...

Ich hätte nie gedacht dass Füttern/Stillen so unglaublich frustrierend sein kann.

Drücke dir die Daumen, dass es bald bei euch funktioniert... :(

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Hallo ihr Lieben, danke für die Nachrichten.
Ja wir waren 9 Tage im KH, auch wegen Gelbsucht.
Ich pumpe 5-6 mal am Tag ab, nachts 1 mal.

Ich hab eine Stillberaterin von La Leche Liga angeschrieben. Morgen telefonieren wir, mal sehen. Ich werde berichten.
Noch hab ich Hoffnung.
Alles Gute euch, und ein Hoch auf uns Frauen :))) was wir alles leisten (müssen)

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Ich habe unseren Zwerg (24+1) 7 Monate mit Muttermilch ernährt. Kurz vor der Entlassung hat er an der Brust mit Stillhütchen auch ca 30 bis 50ml geschafft. Daheim war plötzlich Schluss. Er wollte nur noch schmusen und hat kurz gegen den Durst genuckelt.
Ich hab die 7 Monate voll abgepumpt und per Flasche gefüttert. Ja es ist ätzend. Ja die Nächte sind kurz, denn auch hier bin ich, vor allem am Anfang, alle 3 Stunden aufgestanden. Jede Nacht.
Mittlerweile hat der Kurze dann nicht mehr genug zugenommen und wir haben auf pre umgestellt. Aber ich bin froh ihm so lange MuMi gegeben zu haben und denke, damit habe ich ihn helfen können.

Aber ja, es erleichtert meinen Alltag, nicht ständig an der Pumpe zu hängen

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Herzlichen Glückwunsch :)
Da hilft vermutlich einfach nur Geduld. Mein Sohn kam bei 33+5, musste einige Tage beatmet werden und war insgesamt 4 Wochen in der Klinik. Er wurde lange sondiert weil er oft zu müde und schwach war um zu trinken. An der Brust haben wir es in der Klinik nur zweimal versucht. Er hat zwar gesaugt ist aber schnell eingeschlafen. Ich habe daher von Anfang an alle 2-3 Stunden abgepumpt. Je älter der kleine wurde, desto mehr Milch kam auch. Als wir dann endlich zuhause waren habe ich ihn immer wieder angelegt und danach die Flasche gegeben. Dann hat meine Hebamme nach 2 Wochen gemeint, wir setzen ihn jetzt auf Fläschchen-Entzug. Der erste Tag war schwierig, dann wurde es besser und er hat innerhalb von 2 Tagen 140 Gramm zugenommen und wird seither vollgestillt. Jetzt ist er unkorrigiert 4 Monate alt und wiegt schon über 6 Kilo (Geburtsgewicht waren 2060 Gramm). Bei mir half also die Zeit und viel Geduld. Und glaub mir - ich hab die Milchpumpe verflucht. Ich kam mir vor wie eine Milchkuh und hatte immer Sorge dass nicht genug Milch kommt. Wenn mein Mann mich nicht immer wieder motiviert hätte, hätte ich vermutlich früher aufgegeben. Aber letztlich war es in den vielen Wochen Klinik eines der wenigen Dinge, die ich aktiv für meinen Sohn tun konnte.
Wenn du gerne stillen willst versuch noch ein bisschen durchzuhalten. Ich finde das stillen jetzt sehr angenehm, mich haben auch die Fläschchen und die ganze Reinigung total genervt. Wünsche euch alles gute.

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Gib euch Zeit und alles ohne Druck.
Mein Sohn kam an 35+1 per Kaiserschnitt und lag dann 3 Wochen auf der Intensivstation mit magensonde, Beatmungsmaschiene und mehreren Infusionen.
Danach noch weitere 3 Wochen auf der normalen früh- und neugeboren Station.
Knapp nach einer Woche Zuhause, habe ich die Pumpe verbannt und voll stillen können. Also war er da 7 ,fast 8 Wochen alt.
Es ging alles schleppend voran. Und auch jetzt mit 15 Monaten hat er erst knapp 9 kg. Aber er ist fit und munter. Frech wie sau 🙈🤪

Ihr findet schon euren weg.

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