Frühchen, dass noch sondiert wird, vollstillen?

Hallo liebe Frühchen-Mamas,

ich hoffe hier ist das richtige Forum, wenn nicht versuche ich es nochmal in der Rubrik stillen.

Es ist so, dass mein Sohn vor 16 Tagen geholt wurde in der 34+4 SSW und er bis gestern noch in der Klinik war. Er wurde von Anfang an mit meiner abgepumpten Mumi teilsondiert. Laut KH soll er ca. 50 ml trinken können bis die Sonde entfernt werden kann. Nun sind wir mit Sonde zuhause und ich habe heute das erste Mal versucht ihn anzulegen.

Dieses ganze Gepumpe aller 3 Stunden macht mich schon wahnsinnig. Momentan habe ich auch ca. 60-100 ml pro Pumpgang, keine Ahnung, ob das zu wenig ist #zitter

Jedenfalls sollen wir erst mit der Flasche füttern und den Rest zuhause nachsondieren. Sollte er seine Mahlzeiten irgendwann alleine schaffen, können wir die Sonde ziehen. Nun ist es so, dass er beim heutigen Anlegen richtig kräftig gesaugt hat ohne, dass ich ihn animieren musste. Bei der Flasche ist das immer ein Kraftakt, dass er überhaupt mal länger durchhält. Momentan schafft er dort nämlich ca. 20 -30 ml.

Nun weiß ich nicht, wie ich weiter verfahren soll. Soll ich einfach die Sonde entfernen und schauen, was passiert? Oder doch erstmal so machen, wie es KH gesagt wurde? Also erst Flasche, dann Sonde und keine Brust? Ich würde ihn gerne bei Bedarf anlegen, aber keiner kann ja wissen, wieviel er trinkt. Ich will ja nicht, dass er unterzuckert #zitter

Ach ich bin total verzweifelt. Würde gerne nur stillen und Flasche und Sonde weglassen. Aber er ist eventuell zu schwach. Manchmal meldet er sich, wenn er Hunger hat und manchmal muss ich ihn aufwecken. Aber an der Brust hat er deutlich besser gesaugt als an der Flasche. Vielleicht liegt es aber auch am Sauger. Im KH hat er nämlich deutlich mehr aus der Flasche getrunken (NUK KH Sauger).

Hach ich weiß nicht mehr weiter, ich will das Beste für mein Kind, aber lange hält meine MUMI auch nicht mehr aus mit der Pumpe. Direkt nach dem Anlegen hatte ich nur 45 ml. #zitter

Aber nach dem Stillen hatte ich auch nochmal eine Wiegeprobe gemacht und da waren nur 3 gr Unterschied. Aber ich habe gelesen, dass eine Waage nicht exakt ist. Ich hoffe ihr könnt mir folgen, und vielleicht hat jemand einen Rat für mich.
#winke#winke

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Hast du dir eine Waage aus der Apotheke geliehen?
Damit kannst du das sehr genau kontrollieren wie viel er trinkt.
Das Rezept für die Waage bekommst du beim Frauenarzt.

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Habe eine bekommen vom KH übers Wochenende und es hat einen Unterschied von lediglich 3 gramm angezeigt. Aber ich habe gelesen, dass die Waagen nicht exakt sein sollen. Oder kann ich davon ausgehen, dass er lediglich 3 ml geschafft hat. Ich meine, für das erste Mal, ist das doch auch okay, oder?

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Huhu, mehr als 3 Gramm wohl, aber sicher nicht seine 50 ml. Da würde ich immer novh nachsondieren Alles Gute

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Hi,

ich stille meine Töchter voll, trotz dass sie anfangs sondiert wurden. Allerdings wurde im KH bereits die Flasche mit MuMi gegeben ohne nach zu sondieren.

Ich hab dann von der Flasche auf die Brust gewechselt ohne diese wiegerei und meinen Kindern vertraut. Die haben sich brav gemeldet als sie hunger hatten.

Wie viel wiegt dein Sohn denn?
Mir wurde gesagt, dass die Babys ab ca. 2kg selbst an der Brust trinken können bzw die Kraft dazu haben. Ich hab anfangs meinen Zwillingen viel Zeit gelassen an der Brust und sie auch häufiger angelegt.

Du könntest mit der Pumpe den Milchspendereflex auslösen und dein Baby dann sofort anlegen. So hat er es etwas einfacher.

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Hallo du,

ja, ich muss sagen, dass diese Wiegerei irgendwie extrem nervig ist, vor allem weil ich das Gefühl habe, dass diese nie exakt anzeigt.

Momentan wiegt er 3 Kilo! Er hat auf jeden Fall die Kraft an der Brust zu saugen, das hat er gestern eindrucksvoll bewiesen, doch die Waage hat eben nur einen Unterschied von 3 gramm angezeigt. Meiner meldet sich leider nicht so häufig, wenn er Hunger hat. Ich denke das liegt daran, dass er aufgrund des ständigen Nachsondierens immer voll ist. Deshalb würde ich gerne einen Versuch wagen und mal nicht nachsondieren. Aber momentan trinkt er aus der Flasche höchstens die Hälfte von dem, was er trinken soll, deshalb habe ich irgendwie Angst, dass er nicht das bekommt, was er braucht, wenn ich ihm das Nachsondieren verweigere.

Aber er ist heute auch wieder so extrem schläfrig, so dass ich ihn auch nicht anlegen kann. Hach, das ist aber auch kompliziert.

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Das ist aber ein ordentliches Gewicht!
Ich würde echt den Teufelskreis des Sondierens unterbrechen. An deiner Theorie, dass er für echten Hunger zu voll gestopft ist, ist was wahres dran. Die Trinkmengen der meisten Kinder sind doch eher unterschiedlich im Tagesverlauf, genau wie die Häufigkeit. Am Ende zählt eigentlich nur die gesamte Tagesmenge die geschafft werden sollte. Meine Kinder haben alle tagsüber mehr und Nachts fast gar nix getrunken. Die Tagesmenge stimmte trotzdem ...

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ich habe auch erst angefangen zu stillen, nachdem er sicher seine menge aus der flasche geschafft hat (war noch im kh). zuerst nur 1-2 mal am tag angelegt und dann nach und nach gesteigert, bis wir flaschen nicht mehr zwingend brauchten...

gerade als alles gut klappte (wurmi war 2,5 monate alt, korrigiert -2 wochen), ging die milch leider zurück und komplett weg. aber egal ich habe ihn ganze 2,5 wochen vollgestillt^^

ich verstehe dich voll und ganz... das gepumpe geht echt an die substanz, aber wenn dein spatz nicht genug trinkt, solltest du wirklich noch ein bisschen geduld haben mit dem voll stillen. aber ihn regelmäßig anzulegen ist sicher schon gut, ihr gewöhnt euch schon mal dran und es stärkt die bindung... als ich in der phase war, mochte mein wurm das sehr gerne einfach nur zum beruhigen.

3mg ist nicht sonderlich viel, aber ein anfang. mein wurm wusste beim ersten mal überhaupt nicht, was ich von ihm wollte^^

vielleicht probierst du ab und an schon mal stillen+nachsondieren.

alles gute euch eiden, das wird schon werden!

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Im Krankenhaus wurde mir auch genau das gesagt. Dass er erstmal lernen soll aus der Flasche zu trinken, und so bald er seine Menge schafft, ich ihn an die Brust gewöhnen soll. Aber das finde ich teilweise auch irgendwie komisch, da er sich eventuell zu sehr an die Flasche gewöhnt. Da würde ich ihn lieber gleich an die Brust gewöhnen ohne den Umweg über die Flasche.

Ich weiß eben leider nicht, was in meinem Fall das Beste wäre.

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tja, da musst du dich wohl auf deinen mama-instinkt verlassen^^ wir können dir da die entscheidung nicht abnehmen.

wenn du aber den eindruck hast, dass er an der brust motivierter ist, kannst du es ja mal probieren mit stillen+sondieren... nur würde ich dann wirklich pedantisch wiegen, damit das würmchen wirklich genug milch bekommt...

aber bedenke, dass das erstmal sehr anstrengend wird! du musst IMMER vorher und nachher wiegen, dann eben gaaanz oft anlegen, dazu dann noch abpumpen und sondieren! bitte vergiss DICH dabei nicht, ok?!

und bitte versuche es nicht zuuu lange, wenn es keine fortschritte gibt. die menge, die aus der sonde dazukommt, sollte stetig geringer werden!

viel erfolg euch beiden!

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Hey

meine Kleine kam bei 34+0 und hatte fast die ganze Krankenhauszeit eine Sonde. Allerdings hab ich schon relativ früh begonnen sie zu stillen und es wurde eben jedes Mal ne Stillprobe gemacht, also vorher und nachher wiegen, um zu kontrollieren, wie viel sie getrunken hat. Danach hab ich dann nochmal mit der Flasche nachgefüttert, da das ja nochmal leichter ist und wenn dann wirklich noch viel zu einer Mahlzeit fehlte, würde der Rest sondiert. 2 Mahlzeiten wurden komplett sondiert, damit sie in der Zeit in Ruhe schlafen kann. Das ging so lange bis Madame sich die Sonde selbst gezogen hat und sie plötzlich jede Mahlzeit super allein getrunken hat. Dann durften wir auch endlich gehen.
Ich fand die Vorgehensweise so ganz gut, da das Stillen gefördert wurde und so dir Sonde immer weiter ausgeschlichen wude.
Ich würde die Sonde an deiner Stelle auf keinen Fall schon ziehen, sondern wirklich erst, wenn du dir sicher bist, dass es alleine funktioniert.

Liebe Grüße

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Hallo,

danke für deinen Rat. Ja, ich denke ich werde die Sonde vorerst drin lassen, jedoch würde ich gerne einen Versuch wagen und ihn bei der nächsten Mahlzeit nicht nachsondieren. Er ist heute wieder so extrem schläfrig, dass er bisher jede Mahlzeit verschlafen hat und ich ihn immer wecken und animieren musste zum Trinken.

Wenn ich immer nachsondiere, hat er ja niemals Hunger. Ich hoffe, dass es irgendwann bei ihm KLICK macht.

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vergessen in die andere antwort zu schreiben^^

also, als wir den wurm zuhause hatten, haben wir auch schnell aufgehört ihn extra zu wecken. das war einfach nur stress für alle... als wir uns nach würmchen hunger gerichtet haben, lief alles entspannter und tatsächlich schlief er dann super schnell durch^^

wie gesagt, vertrau auf deine mutterinstinkte! mehr kann ich leider nicht raten...

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Hi,

Mein Kleines kam 30+5, anfangs sondiert, Saugbeginn mit 32+0, dann Stillen plus sondiert, voll gestillt ab 33+5. Da hatte er 2kg.
Wir haben aber keine Flasche und keinen Sauger gegeben.

Den Übergang von Nachsondieren zum Vollstillen haben wir folgendermaßen gemacht: Er schaffte zu diesem Zeitpunkt etwas über die Hälfte seiner Sollmenge /Mahlzeit, selten auch schon mal die gesamte Menge. Dann habe ich (noch im Krhs., mit Absprache mit der Schwester) das Nachsondieren gelassen. Wir haben sogar das Wiegen nach dem Stillen gelassen, die Schwester meinte, zu große Anspannung. Nur tgl. Gewichtskontrollen. Erstmal hat mein Baby ein paar Stunden merklich nicht ausreichend getrunken, viel geschlafen. Dann hat er scheinbar gemerkt, dass er jetzt hungrig wird und nichts mehr nachgestopft wird, wurde häufiger wach und hat häufiger ordentlich gesaugt. Ich habe auch wirklich angelegt, sobald er wach war, ihn zwar nicht mit der Brust genervt, wenn er einschlafen wollte, aber die nächste Wachzeit sofort genutzt und wieder angelegt. Und uns damit viel Zeit gelassen. Gepumpt habe ich nach dem Stillen (Milch weggekippt), aber darauf geachtet, dass immer eine Brust höchstens angepumpt aber noch schön voll und somit bereit war. Damit hat er 2d hintereinander zugenommen, ich weiß nicht mehr ob 20 o.40g/d, und die Sonde wurde gezogen, Kind nach Bedsrf weitergestillt. Aber eine Woche ca. hab ich noch zum langsam weniger pumpen gebraucht, hab dann immer, wenn die Brust sehr voll war, was weggepumpt.

Ich kann mir vorstellen, dass du das auch so in etwa hinkriegen kannst. Wichtig ist, dass du deinem Baby ein bißchen Zeit gibst, allein alles zu trinken, denn vielleicht tut es das nicht sofort ausreichend, ich fand da sehr gut, dass ich die Frist von 48h hatte, und nicht alle 2h auf die Waage gucken und alles in Frage stellen mußte. Ein paar Tage zuvor hatten wir übrigens einen 1. Versuch, der nicht geklappt hat; und das konnte ich dtl. merken: Baby war zu müde zum Trinken, zu hungrig zu Schlafen, da hat er auch wirklich nicht mehr anständig gesaugt und war durch den Wind. Das merkt man dann also. Da haben wir eben wieder sondiert, und es 3d später mit Erfolg dann wieder probiert.

Ich wünsche dir viel Erfolg!

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Nein, ich glaube, da hatte er so 2/3 selbst getrunken, als wir den Versuch starteten. Und den ersten abgebrochen haben wir noch im Laufe des Tages, denn wie gesagt, war dtl. zu merken, dass es noch zu früh war.

Und ob du die Sonde vorher schon ziehst oder noch wartest, ist wahrscheinlich wurscht, kann halt sein dass sie wieder neu gelegt werden müsste. (Aber sicher nicht akut) Mein Baby hat sich an der liegenden Sonde nicht gestört, konnte aber neu reinschieben gar nicht leiden, also haben wir sie erstmal gelassen. Es gibt aber Babys, die finden es schlimm, die Sonde zu haben, da würde ich sie ziehen für den Auslassversuch und dem Baby die Auszeit gönnen.

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Ach nee,nach dem ersten vollgestillten Tag, da hatte er 1890g, ich erinnere mich, wir haben die Waage fotografiert :-D

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Ach so, ich wollte noch sagen, mein Eindruck ist, das die Babys durch das Nachsondieren so voll sind, dass sie gar nicht genug Hunger bekommen und ewig schlafen, sodass sie deswegen nicht genug allein zu trinken schaffen. Die kriegen ja dann sehr große Volumina in relativ langen Zeitabständen, dafür dass die normale Sillfrequenz Neugeborener 10-12x/d ist. +/- ! Will meinen, sie würden also physiologisch dtl. kleinere Mengen trinken, dafür häufiger, und eben auch schneller wieder hungrig werden.

Aber weißt du was, ich würde an deiner Stelle vielleicht erst mal EINEN Umstellungsversuch machen. Sonde+Brust oder Flasche ohne Sonde. Ich täte ersteres und dann bei relevanter Stillmenge (Wiegen vor und nach Stillen), viell. auch ca.2/3?, Versuch ohne Sonde. Beides auf einmal (alles alleine trinken UND nur noch Brust) ist doch ganz schön viel.

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Ich danke dir für deinen lieben Rat.

Du schreibst genau das, was ich eben auch denke und es macht mir Hoffnung, dass es bei dir funktioniert hat. Ich würde es gerne auch so versuchen, habe aber ziemlich Panik wegen starker Gewichtsabnahme oder Unterzuckerung.

LG

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Hi!
Hab ich richtig aufgepasst, ihr seid schon bei ca. 37SSW, und 3kg? Interessant ist dann noch, inwiefern dein Baby seine pers. Gewichtsperzentile bisher gehalten hat. Ich sehe da keine Gefahr der Unterzuckerung, und auch ein Tag weniger trinken und zunehmen wäre da nicht bedrohlich. Wie gesagt, wenn es nicht klappt, merkst du es daran, dass dein Baby durch den Wind ist oder eben auch nach vielen Stunden nicht ins Trinken kommt, zu viel schläft, oder es scheint ganz gut zu klappen, aber nimmt nicht zu (aber nur 1x/d wiegen). In beiden Fällen kannst du dann abbrechen und wieder sondieren. Damit dann wieder ein bisschen päppeln, nach ein paar Tagen nächster Versuch. Ich denke nur, die Wahrscheinlichkeit, dass es noch nicht klappt, ist größer, wenn dein Baby diese beiden Veränderungen plötzlich hat (Brust und kein Sondieren mehr), würde mir deswegen eine Veränderung zuerst vornehmen. Und ich pers. finde, gerade Frühchen sollten alle Saugkraft, die sie aufbringen können, an der Brust lassen. Du könntest z.B. direkt die Flasche weglassen, Stillproben, nachsondieren. Und wenn es erstmal weniger trinkt als aus der Flasche, egal, du hast ja noch die Sonde. Und wenn er stark genug ist, ordentliche Mengen aus der Brust rauszuholen, kannst du versuchen, mal nicht zu sondieren.

Als ich dabei war, hatte ich übrigens das Gefühl, es geht kaum voran, aber als abends die getrunkene Menge zusammengerechnet habe, wurde es tgl. mehr und im Nachhinein gesehen war es ja richtig schnell, <2Wo von gar nicht auf alles trinken. Es geht dann eben doch viel schneller als gedacht. Als ich den 2d-Versuch hatte (UND: <1900g, 33+4,ganz andere Zahlen als bei dir) war es ja noch völlig unsicher, wie es ausgeht, das Ziel in weiter Ferne, und dann kam er richtig ins Trinken und war plötzlich gestillt. Deswegen: kein Stress, keine Sorgen, mach dir maln Plan, den du gut findest, zieh ihn durch, und wenn es nicht klappt, Schritt zurück, paar Tage später nochmal.

LG, schreib mal, wie es geht, würde mich sehr interessieren.

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Huhu,
Meine große wurde bei 35 + 3 mit 1350g geboren. Das erste mal gestillt habe ich nach 3 Wochen, das War im Kh mit einer stillberaterin, war ganz gut. Habe es dann noch 2 mal um kh probiert, war nicht so toll. Ich hatte das stillen fürchten schon abgeschrieben. Einen Tag nach Et kam sie mit 2220 g nach hause und ab dem Moment habe ich sie voll gestillt. Bis sie gut 3 kilo hatte kam meine Hebamme 2 bis 3 mal die Woche. Ich habe sie nach Bedarf angelegt und sie nicht selber zu hause gewogen, obwohl ich mir schon eine Waage besorgt hatte. Ich habe einfach auf mein Gefühl gehört und das War gut so. Ich habe sie dann sogar gestillt bis sie knapp 12 monate alt war.

Also mach dich nicht verrückt mit dem wiegen und such dir ggf Hilfe bei einer hebamme.

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Hallo,
in dem KH in dem ich entbunden habe wurden die Babies erst entlassen, wenn sie keine Sonde mehr brauchen. Deine Frage kann ich dir also nicht beantworten, aber so vom Gefühl her würde ich eher abraten sie zum jetzigen Zeitpunkt zu ziehen.
Meine Kleine bekam ihre Sonde erst am Entlassungstag gezogen, aber sie ist auch ein extremer Fall und ich hatte bereits drei Kinder. Meine Jüngste hasst die Flasche. Sie hat sich am Ende einfach geweigert auch nur ein paar Gramm zu trinken. Tagsüber wenn ich da war hat sie gestillt wie ein Weltmeister. Sollte sie aus der Flasche trinken ging gar nix mehr, also hat man ihr die noch nötige Tagesmenge sondiert. Einen Schnuller nimmt sie übrigens auch nicht. Ich habe echt fast jede Sorte probiert, sogar die Soothies aus den USA. Zu Hause hat das Stillen dann Problemlos bei jeder Mahlzeit geklappt.

Wie lange pumpst du denn? Ich habe immer pro Seite eine halbe Stunde gepumpt, oder eben bis die Brust leer war. Du kannst auch eine Seite Pumpen und an die andere anlegen. Hat den Charme, das der Milchspendereflex eher einsetzt und die Milch schneller fließt und das du Zeit sparst, weil du gleichzeitig abpumpst.
Welche Pumpe hast du? Ich habe die Pumpe von Medela ausgeliehen bekommen. Die ging bei mir echt gut!
Mit welchem Flaschensystem fütterst du? Wir haben bei den anderen Kindern mit Avent sehr gute Erfahrungen gemacht ...

Ich drücke dir die Daumen und wünsche dir gute Nerven und alles Liebe noch zum kleinen Wunder :)

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Oaaaaa das gleiche Theater hatte ich vor 2 jShren. Hatte auch ein Kind der 34. Wo. Mit Sonde und Flasche für die frühchenzusatzmilch ging ich heim. Er wollte gestillt werden. Mit der Sonde sollte ich dann nachsondieren wenn er nicht genug getrunken hat. Das hat bei um so einen Stress verursacht dass meine hebamme kurzerhand die Sonde zog und wir es auf den Versuch ankommen ließen. Der erste tag war ich sehr vesorgt weil e auch immer nur 10g machten. Ab tag 2 hatte er dann richtig hunger und zack hatten wir mal 40g mal 60g. Von daauf ging es aufwärts. Meiner wie 2400g beim Heim gehen. Hatte auch immer den Anschein dass dass meiner durch das sondieren und nachfüttern pottsatt war. Gestillt hab ich dann bis zum ersten Geburtstag :-)

Die Sonde darf eh nicht länger als 5 Tage liegen wegen der Hygiene muss sie gewechselt werden. Spätestens dann würde ich dir entfernen und gut sein lassen. Nachfüttern mit der Flasche kannst du ja dann trotzdem noch falls er nicht zunimmt. Durch so Sonde sind die Kinder oft trinkfaul.

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