Bis wann Lungenreifespritze?

Hallo!
Ich bin heute bei 30+4. Laut Hebamme wiegt der Kleine schon fast 3 Kilo. US habe ich übermorgen im kh, weil ich das sehr schwer finde.

Mein Sohn kam 2010 bei 35+2 nach Blasensprung.
Keine Probleme. Sind am 3. Tag nach hause.

Nun mache ich mir wieder so meine Gedanken, was wäre wenn...
Ich tippe irgendwie auf Anfang Februar und das wäre ja auch noch eher früh.
Bis zu welcher ssw wird Lungenreife gespritzt bzw. Ab welcher ssw kann man davon ausgehen, daß der Zwerg es ohne schafft?

Alleine die Vorstellung ins kh zu müssen ist Horror und ab 35+0 bekomme ich ihn definitiv zuhause.

Wie bindend ist fürs Kh eine Patientenverfügung?
Diese werde ich vorsorglich machen, da ich nur schlechte Erfahrungen bei den Geburten machen musste...

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Ich glaube ab 34+0 ssw bekommst du keine Lungenspritze mehr.

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So kenne ich das auch. Nach Abschluss der 34. Woche.

Eine Patientenverfügung die dich selbst betrifft ist soweit ich weiß bindend. Aber ich glaube, für dein Kind kannst du soetwas nicht aufsetzen. Wenn du ihm unter Umständen nöige medizinische Versorgung verweigerst, wird das KH das Jugendamt einschalten.

Was sagt denn deine Hebamme dazu? Ich weiß nicht, wie da die Vorgaben sind. Darf sie die (geplante) Geburt eines Frühchens zu Hause begleiten?

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für mich ist eine kh - Geburt zu unsicher. Ich vertraue Ärzten nicht.

Es geht in der patientenverfügung um mich usw.

Ich schließe dort Dinge aus, die ich untersage. Wie z.b kaiserschnitt. Das machen Ärzte nämlich gerne, weils mehr Kohle bringt und man schnell mal nen "Notfall" draus machen kann, in dem man sonst was erzählt. Die Eltern glauben halt, was Ärzte sagen. Und man müsste mich bewustlos schlagen, bevor ich da überhaupt was machen würde.
Selbst eine Braunüle dürfen sie nur mit Einverständnis legen. Das ist sonst Körperverletzung g und das hat für die Konsequenzen.
Oder z.b will ich, das die Nabelschnur mind. 7 cm lang ist zwischen klemme und Kind. Wenn sie zu dicht ist, drückt es durch die Windel zu sehr auf den Bauch.

Ich bin eine sehr unbequeme Patientin (komme aus dem Pflegebereich) und bisher war ein kh froh mich los zu sein. Meine gyn wurde bei meinem Hinterfragen richtig zickig. Aber ist nunmal ihr Job auch unbequeme Nachfragen zu beantworten (Fazit war: ich mache die letzten Wochen keine Vorsorge bei ihr sondern bei der Hebi)
Auch nehme ich z.b nicht einfach Medis die mir vor die Nase gehalten werden. Auch bin ich übergewichtig, da ist die Darreichungsform vielleicht eine andere. Z.b rh Prophylaxe. Die müsste ich lt. Packungsbeilage intravenös bekommen, da mein bmi über 30 ist. Die in der schwangerschaft wurde schon falsch gegeben und ich hatte Nebenwirkungen. Leider habe ich mich zu spät informiert.
Ich verlange Packungsbeilagen usw.
Wenn er vor 35+0 kommt habe ich meinem Mann versprochen ins kh zu fahren, weil er Angst hat.
Aber ist halt so, wenn Ärzte manchen Eltern leicht Angst machen können. Ab 35+0 bekomme ich definitiv zuhause und zur Not alleine.
Meinen Sohn hätte ich auch alleine entbinden können. Die kh hebi hat nämlich ewig gebraucht um anzutraben. Da war sein Kopf schon fast komplett draußen.

Was das Jugendamt betrifft: Ärzte können nicht wie sie wollen. Ich müsste sie von der Schweigepflicht entbinden. Medizinische Notfälle müssen belegt werden. Und es geht nicht nach den Kh Richtlinien. Die sind nämlich sehr überzogen, weil alle Angst haben sich in die Nesseln zu setzen. Ich denke es passieren viele Fehler.
Sollte sich ein Notfall ergeben, dann merkt man das als Mutter mit gesundem Verstand. Ich habe in der Verfügung auch stehen, das ich zu jeder Untersuchung dazugeholt werden muss.
Mit dem Jugendamt kann mir niemand drohen. Die hab ich schonmal hier antanzen lassen, weil ich die Karte für die u-untersuchung nicht abgeschickt habe. Sowas ist für mich nämlich ein Witz (selbst Erfahrungen mit dem Vater meiner beiden Großen gemacht). Am Ende konnte die nichts mehr sagen und hat den Mund gehalten. Hatte da ein tolles Beispiel (sprengt aber den Rahmen)

Als Beispiel für unkompetente Ärzte und Schwestern: meine Mittlere hatte angeblich Unterzuckerung nach der Geburt und der bz sank lt. Schwester nach dem Füttern weiter.
Ich war immer mit, wenn eine Prüfung anstand.

Ich habe ihr erklärt, daß ist unmöglich, das der bz weiter fällt. Das Gerät ist kaputt. Nichts wurde unternommen, außer Großalarm im kinder kh, die dann in voller Montur aufschlugen.
Ich mir den Kinderarzt geschnappt. Die Sache erklärt. Er hat meine Tochter gecheckt. Alles perfekt.
Konsequenz: wurde unter Tisch gekehrt, aber Anweisung war: Alle Kinder der letzten 2 Tage die noch da waren mussten neu untersucht und gemessen werden. Es ist niemandem aufgefallen.

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