korrigiert einen tag alt - ein rückblick

hi,

wollte nur mal meine geschichte kurzgefasst niederschreiben. ich dachte hier bin ich damit richtig^^

im April , es war der 3. übungszyklus, war ich schnell sicher, dass es geklappt hat. dann war der test tatsächlich positiv und wenig später bestätigte mein FA die ss. wir waren überglücklich. von anfang an verlief meine ss seeehr gut. keine beschwerden, nur pures glück. jede untersuchung hinterließ ein unsagbar positives gefühl. nach dem jungenouting in der 22. ssw steigerte sich das noch, denn seit jahren hatten wir uns schon einen jungennamen überlegt - vin. auch in den darauffolgenden wochen ging es mir einfach nur gut - zu gut, dachte ich da schon...
naja, bei 27+6 wachte ich mit unterleibschmerzen auf. ich dachte erst es wäre nur die blase, aber der schmerz blieb auch nach mehrmaliger erleichterung. ich wurde unruhig, auch weil die schmerzen zuzunehmen schienen. ich rief erst bei meinem FA an, der mir riet in die klinik zu fahren. da bekam ich wirklich angst. ich rief meinen mann an, damit er schnell von der arbeit heimkam und wir zum KH fahren konnten. als er aber endlich da war, waren meinen schmerzen noch schlimmer geworden und begannen in schüben zu steigen. wir riefen also doch den rettungswagen. der notarzt war wenig besorgt. untersuchte nur kurz den bauch und entschied dann mch ins nächste kreiskrankenhaus zu bringen. dort angekommen, waren alle geschockt. die ärztin dort stellte fest, dass mein mumu schon 8 cm geöffnet war. (der notarzt entschuldigte sich noch bevor er ging, weil er falsch entschieden hatte). nun musste es schnell gehen, ab in den op, der kleine musste dringend geholt werden. alle waren furchtbar hektisch, und auf dem weg zum op hörte ich noch, wie die hebamme sagte: "na ob wir dafür die richtigen sind?!" meine panik stieg ins unermessliche, aber dann war ich auch schon unter der narkose... ich wachte viele stunden später auf. man sagte mir mein sohn wäre in die uniklinik verlegt worden, aber es ginge ihm gut. dann durfe mein mann zu mir. der hatte ein paar mehr infos - ich hatte einen blasensprung, schon vor tagen, und deshalb ist eine infektion zu dem kleinen durchgedrungen, die ihm wirklich gefährlich hätte wreden können, wenn er sich nicht entschieden hätte rauszukommen. er hat also alles richtig gemacht. das änderte aber nichts daran, dass ich ihn nicht sehen konnte, solange ich nicht verlegt wurde. nach 2 tagen war dies dann geschehen. auf der neo in der uniklinik hatte man bereits auf mich gewartet. man erklärte mir erst was mich erwartet und brachte mich dann zu meinem sohn. und was soll ich sagen? die schläuche usw interessierten mich nicht. meine güte, er war so klein! aber ich schloss ihn natürlich sofort ins herz. er brauchte die ersten tage antibiotika via infusion, aber intubiert werden musste er nicht, zum glück. also gabs "nur" cpap und magensonde. nach anfänglichen schwierigkeiten mit der zunahme, gings aber steil bergauf. das cpap war schnell überflüssig und den inku war er nach 6 wochen los. als er dann auch noch gut trank, durfte auch die magensonde raus. jetzt hieß es nur noch impfen und am 8. dezember (einen tag vorm 2-monatigen geburtstag) durften wir ihn mit nach hause nehmen. hier macht er nun riesen sprünge, zb hat er schon über ein kilo zugenommen und wiegt jetzt gute 4kg. außerdem macht er nun auch von seiner stimme gebrauch. in der klinik machte er nicht einen mucks! er macht sich wirklich gut. alle ärzte sind zufrieden und wir natürlich umso mehr. im moment stellen wir auf 6 mahlzeiten um (von 8), das klappt auch echt gut. wie schon bisher folgen wir aber dem motto : ein schritt nach dem anderen! wir machen uns da keinen stress. er braucht eben für alles seine zeit. ob die nun "altersgerecht" ist, oder nicht, ist doch wirklich zweitrangig.

so wie es jetzt ist, sind wir wirklich glücklich, auch wenn es anfangs echt alles zu viel war... und ja, ich werde wohl noch zeit brauchen, um alles richtig zu verdauen, aber wir schauen nach vorne, in eine zukunft mit unserem kleinen vin^^

liebe grüße stormywormy mit vin (12 wochen alt, korrigiert einen tag)

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Glück gehabt, schön geschrieben! Herzlichen Glückwunsch! Ich hoffe, dass alles weiterhin so positiv verläuft!

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Herzlichen Glückwunsch zur auch sehr überstürzten Geburt! Ich wünsche Euch, dass der Kleine seine Sache weiterhin so gut macht und sehe es inzwischen auch so, besser sie entwickeln sich langsam aber dafür ohne Probleme..
Das mit dem Verdauen der Geburt dauert bestimmt noch seine Zeit, ich frage mich, ob man das je richtig verdauen kann, aber es wird besser...
LG Balus mit Sohn und Tochter ( 10 Wochen alt) ET wäre in 2 Tagen :-(

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