Pille, Tromboserisiko, Schlaganfall, Migräne

Weiß da jemand was genaueres?

In meiner Pillenpackung steht:

Darf nicht genommen werden, wenn sie an einer bestimmten Form der Migräne (Migräne mit Aura) leiden oder in der Vergangenheit gelitten haben.

Außerdem erhöht sie das Schlaganfallrisiko.

Ich hatte früher mal Migräne mit Sichtfeldeinschränkung als Aura. Zwar nicht oft aber schon mehrere Male. Inzwischen bin ich 3 bis 4 Jahre davon befreit.

Gibt es auch Pillen die man dann nehmen darf? Bzw. ist bei allen das Schlaganfallrisiko erhöht?
Oder muss man mit Migränenvorgeschichte auf alle hormonellen Verhütungsmittel verzichten?

LG
Leeenchen

Ps. Ich hab sie nicht genommen und will innerhalb dieses Zyklus nochmal zum FA, der hat nur gerade noch Urlaub diese Woche.

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jetzt hab ich Text geschrieben und beim ab schicken kommt eine urbia Fehlermeldung. Nun eben Kurzform
die „übliche“ Verhütungspille ist die Kombinationspille, die Östrogen und Gestagen enthält. Diese Pille führt bei migräneveranlagten Frauen meistens zu einer Verschlimmerung der Migräne (häufigere Attacken).
Wenns denn als Migränepatientin unbedingt hormonelle Verhütung sein soll, ist eine reine Gestagenpille besser. Diese wird ohne Pause durchgenommen. Es findet dann keine Entzugsblutung statt.
http://www.netdoktor.de/verhuetung/pille/minipille/

wegen des Thromboserisikos etc. hier was zum lesen

http://www.der-arzneimittelbrief.de/nachrichten/ischaemischer-schlaganfall-myokardinfarkt-und-venoese-thromboembolie-unter-hormonalen-kontrazeptiva/

alles Gute!

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