Hauskauf?!Wieviel Eigenkapital hattet ihr?

Hallo zusammen!

Mich würde es interessiern mit wieviel Eigenkapital ihr gestartet seid und was ihr im Monat abbezahlt.

Hier mal "unsere Zahlen";-) Wir haben nix festes im Auge, überschlagen nur seit ein paar Tagen im Kopf...

Kapital ca 60 000
Haus vorhanden (SchwieMu wohnt drin) Wert 80 000 (würden das Haus verkaufen wenn SchwieMu nicht mehr drin wohnt)
diverse Anlagen die zw. 2018 und 2025 auslaufen ca. 15 000

Nettolohn ca 1700Euro + 2x Kindergeld

abzgl. üblichen Kosten wie Versicherungen u. Bausparer...

Würde ein Hauskauf ,Wert ca 215tsd, in Frage kommen?! Sorry, kenn mich nicht aus was man so an Eigenkapital haben "sollte"#hicks
Das "alte"Haus wäre schon so gut wie sicher verkauft (Gemeinde hat interesse gezeigt). Hätten dann in ca 20 Jahren die evtl. 80 000 zur Verfügung - die wir für die Kreditabzahlung dann noch hernehmen würden.

Sorry, soviele Zahlen....haben grad soviele Visionen;-);-)Wünsche etc!

Lieben Gruß
anja

Hallo!

Die 80.000 würde ich komplett rauslassen! Wer weiss, was kommt, wie sich die Preise ändern...und wann das Geld frei wird....
Zu viele WENNS!

Generell sollte man mind. 20% Eigenkapital haben....je mehr, je besser...und je mehr, desto eher sehen Banken über knappes Einkommen etc hinweg, da geringeres Risiko!
Wenn das Haus 215tsd kostet, müsst ihr rechnen, was hinzukommt, wie z.B. Notar, Grunderwerbssteuer, etc..

Gehen wir mal von 235tsd aus, weniger 60tsd macht 175.000EUR zum Finanzieren...
dann kannst du die freiwerdenden Gelder als Sondertilgung planen...
Allerdings, ganz ehrlich, das wäre mir alles zu ungewiss und knapp!
Wenn ihr 175.000 mit nur 1% Tilgung und angenommenen 6% Zinsen finanzieren würdet, kämt ihr auf 32 jahre Laufzeit und monatlich knapp über 1000 Euro -geht gar nicht!

Also, entweder abwarten, oder billiger kaufen....


lg

melanie

Hi,

Eigenkapital ist sekundär wenn das monatliche Einkommen entsprechend ist.

Bei deiner Beispielrechnung sollte dies bei mindestens 2.500 Euro im Monat liegen.

Aus deinen 60.000 Ek werden sehr schnell nur 40.000 wenn die Kaufnebenkosten (beim KP von 215.000 Euro alleine 7525 Grunderwertsteuer) abgehen. Notar kommt noch mit ca. 2.000 Euro dazu und ein evtl. vorhandener Makler will auch noch 8-12 Tausend Euro.

Der Kaufpreis für ein Haus bei deiner Schilderung sollte nicht mehr wie 150.000 Euro betragen (wenn man dafür in deiner Gegend überhaupt eins bekommt)

Alternativ mußt du warten bis das Häuschen der Schwiegermutti verkauft worden ist und das Geld wirklich vorhanden ist.

grüßle

peter

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