Sollen wir wirklich das Haus kaufen? Schaffen wir das?

Hallo,
wir haben uns gestern ein Reihendhaus mit 135 qm Wohnfläche, Vollkeller und Eigentumsgrundstück angesehen.
Das Haus wurde vor 1 Jahr komplett renoviert und wir könnten ohne viel Aufwand einziehen, der Garten ist sehr schön angelegt - einfach alles perfekt.

Nun sind wir am überlegen und rechnen.

Wir haben insgesamt 2100 € monatl. zur Verfügung (+ 154 € Kindergeld).

Unsere derzeitige Miete beträgt ca. 600 €, Kredite haben wir keine abzubezahlen.

Eigenkapital ist leider nur ca. 10.000 € vorhanden.

Müssten also 150.000 € aufnehmen (bei 4,5 % und 1% Tilgung wären das 687 € kalt + NK).

Habe trotzdem Angst, das wir die finaz. Belastung nicht schaffen und schon unruhige Nächte.

Wie sah/sieht es finanz. bei euch aus?
Welche monatl. Belastung habt ihr, bei welchen Einkommen?


LG
Snukki

1

Sehe gerade, wir müssten sogar 155.000 € aufnehmen und nicht wie von mir angenommen 150.000 €

Würde eine monatl. Belastung von 710 € kalt bedeuten!!!!!
Plus die Nebenkosten.


LG
Snukki

2

Habt Ihr noch Anschaffungsnebenkosten oder sind die in den 150000 schon drin?
(Ich meine jetzt Grundsteuer, Notar und evtl. Makler)


Habt ihr noch irgendwas, das im Haus doch noch renoviert oder umgebaut werden muß?

Grundsätzlich ist ein Haus erstmal eine Belastung. Jedes Jahr Grundsteuer plus Abgaben, welche Heizung ist drin, für evtl. anfallende Renovierungsarbeiten müßt ihr Geld zurücklegen.

Knapp 2300 ist ein solides Einkommen, ich weiß nicht, wie sparsam ihr seid oder wie Eure anderen Kosten so aussehen.

Zu schaffen ist es und irgendwann fällt die Belastung ja auch weg, wenn das Haus abbezahlt ist.

Vielleicht immer noch besser, als auf ewig Miete zu zahlen.

Hezna #klee


4

Danke, für deine Antwort.
Müssten 155.000 € aufnehmen (inkl. Makler), die 10.000€ EK wollten wir für Notar und Grundsteuer nehmen.

Das Haus ist rundum fertig, neue Bäder, neue Fenster, neue Heizung etc. wirklich wie ein Neubau.

Ich arbeite allerdings momentan auf 400 € mit, aber wir wollen irgendwann ein 2 Kind und dann würden die 400 € auf wieder fehlen.

Ach, ich weiss es einfach nicht.
Mir ist ganz mulmig zumute.

3

Hallo !

Also wir haben uns gerade eine Doppelhaushälfte gekauft. Mussten €120.000 aufnehmen und zahlen im Monat dann €510, 00 ab (plus ca. € 250 NK)

Unser Einkommen ist aber auch geringer (ca. €1850,00).

Ist auf jeden Fall zu schaffen, aber kommt eben auch immer auf die Bedürfnisse und Ansprüche an, die man so hat.

Gruß Kathi

5

Danke, für deine Antwort.
Hattet ihr mehr EK?

Ich verdiene momentan ca. 350 € mit, d.h. wenn wir ein 2. Kind bekommen, fallen 350 € weg (haben dann 1750 € monatl.)

Ich zermattere mir wirklich den Kopf!!!

Gruss

8

d.h. ihr hättet dann 1750 zu viert, wovon wohl knappe tausend fürs wohnen draufgehen würden.

das wäre mir viel zu knapp!

spart jetzt lieber etwas mehr eigenkapital an! machen wir auch!

6

Lass es bleiben.

Erst EK ansparen, dann kaufen.

Das Risiko ist (noch) zu groß

Gruß

Manavgat

7

da hilft nur der weg zur bank.
ich könnte mir aber vorstellen, dass das knapp wird, denn die bank rechnet einen standardwert (war bei uns für 2 pers ca 800€) für lebenshaltung ein. und ich gehe auch davon aus, dass sie den 400€-job und das kindergeld nicht mit einbeziehen werden. 1700-700 (rate)-800 (lebenshaltung - ich weiss nicht wie ein kind berechnet wird)= 200€ (die bank berechnet noch rücklagen für das haus + nk) SEHR KNAPP ALLES

aber ehrlich, wenn ich hier die immopreise sehe, erblasse ich vor neid. wir zahlen für unser haus fast 2000€ ab....

12

dann tilgt ihr aber warscheinlich mehr wie 1% für das Haus oder??? Ansonsten wären ja Eure Zinszahlungen enorm hoch#kratz

LG KiKi

13

die immopreise sind im süden deutschlands und insbesondere in und um stuttgart irrsinnig....
für die preise, die hier oft genannt werden bekommt man kaum eine 1-Zi-Whg.

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Hallo Snukki,

kommt drauf an wie Ihr lebt? Was bleibt denn jetzt monatlich übrig?

Ein eigenes Haus ist halt schon was anderes als in Miete zu wohnen aber leider bleibt es halt nicht bei der reinen Belastung.

LG
Curly

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Hallo,

wenn Ihr irgendwann nur noch € 1.750,-- zur Verfügung habt, dann lasst die Finger davon.

Es ist nicht nur die monatliche Belastung, die inkl. Nebenkosten über € 1.000,-- liegen wird, Ihr müsst auch mit eventuellen Reparaturen rechnen, Die dürft Ihr dann aus eigener Tasche finanzieren, weil kein Vermieter mehr da ist, der die Kosten zu tragen hat.

Auch wenn die Bank Ihr OK zur Finanzierung geben würde (was in etlichen Fällen für mich völlig unverständlich ist), macht es nicht.

Spart jetzt Eigenkapital an und rechnet später mal wieder nach.

Es haben sich schon viele Familien finanziell ins Unglück gestürzt, nur weil auf Biegen und Brechen Wohneigentum anschafft werden musste.

Gruß
wasteline

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Hallo,

wir haben jetzt gerade vor einer Woche den Zuschlag für eine Wohnung bekommen :) Da wird im Februar ein neues Auto auf Raten gekauft haben haben wir uns entschlossen, das Auto mit unserem Eigenkapital (23000€) abzubezahlen und vom Rest Möbel zu kaufen.

Wir mussten für die Wohnung 135000€ aufnehmen, 127000€ hat sie gekostet.
Mein Mann arbeitet mom. alleine, ich mache grad noch das Abitur.

Wir müssen dann monatlich 716€ zahlen plus 160€ NK (da ist alles drin) = 876€

Momentan zahlen wir 430€ Kaltmiete, 150€ Gas und 120€ Strom = 700€
+ Auto 220€ = 920€

Mein Mann verdient unterschiedlich, je nach Stundenanzahl, so 1800€, d.h. es bleiben fast 900€ für uns übrig.


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