Haus Baujahr 1964...

100qm Wohnfläche, neue Fenster, Heizung noch akzeptabel, toller Parkettboden in den Zimmern,Haustüre neu
ABER
Dach nur stellenweise isoliert,
Bäder müssten neu gemacht werden,
Sicherungskasten veraltet, Haus außen vertäfelt (bei dem Baujahr wohl asbesthaltig, kostet bei ner möglichen Entsorgung viel Geld)
Keller müsste trockengelegt werden (ums Haus aufgegraben werden und ne Drainage gelegt werden) - Wasserflecken kommen laut Eigentümer vom mangelnden Lüften der jetzigen Mieter.

ja viele Kosten die zusätzlich zum Kaufpreis auf uns zukommen..das meiste könnte in Eigenleistung gemacht werden..

Wie viel würdet Ihr vom vorgesetzen Kaufpreis dafür abziehen??
der Eigentümer möchte 120000 aber wenn ich noch 30000 reinstecke dann könnten wir gleich neu bauen...

Gruß Stefa

Wieviel wert ist das Grundstück, was dabei ist? Du kannst zwar für 150 TEUR bauen aber ohne Grundstück.

Es hängt auch davon ab, wo es ist und wieviel Interessenten er hat. Wenn jemand anderer den Preis zahlen will, dann wird er an ihn verkaufen. Wenn nicht, dann wird er entweder warten oder runtergehen.

Gruss. Alla

einiges dazu findest du hier:

http://immobilienkaufberatung.de

hi!

ich kenne die immobilienpreise bei euch nicht, schreibe aber mal, was wir letztes jahr bezahlt haben:

haus bj. 56
wohnflääche ca. 145m²
dachg. ausgebaut u. isoliert
speicher nicht isoliert
alu-thermopen-fenster
ölheizung bj. 90 und lt. schornsteinfeger top
teilw. veraltete elektrik
keller feucht (bj. vor 1915 / tuffstein - trockenlegung ohne buddeln möglich)
1 bad war neu
1 musste komplett erneuert werden
wir mussten nur bodenbeläge u. tapete neu machen
grundstück 328m² geplastert m. Nebengebäuden (nochmal 50m² wohnfläche - wenn wir wollten - nutzen als keller)

kaufpreis: 65.000€

wir wohnen aber in der voreifel. 7 min bis zur a61 / 20 min bis zur a48 / 15 min bis zum nürburgring / 30 min bis koblenz, neuwied / 45 min bis bonn / 1 std. bis köln
kindergarten u. grundschule im ort, metzger, 2 geschäfte, viele handwerker im ort, 1300 einwohner

ich würde keine 120000€ bezahlen... max. 90.000€... aber hängt auch viel von den örtlichen gegebenheiten ab.

gruß
kim

Zum Preis: kommt auch auf die Grunstücksfläche an und wo das Haus in Deutschland steht (die Preise variieren doch sehr stark) - ob Ihr, bei dem was Du schreibst, mit 30000 Zusatzkosten auskommt, wage ich wirklich zu bezweifeln.
Ob die Heizung noch akzeptabel ist - naja, es gibt da auch Auflagen, insbesondere bei Besitzerwechsel. Wenn Ihr alles isolieren müsst, ist das auch nicht billig.
Und mal ganz ehrlich - dem Grund für die Wasserflecken würde ich wirklich mal nachgehen - klar, kann in den Ecken Schimmel entstehen, wenn nicht ordentlich gelüftet wird, aber einfach so Wasserflecken? - kommt auch ein bißchen drauf an, wo die sich im Haus befinden - der Ursache solltest Du wirklich genau nachgehen, einfach mit "die Mieter haben nicht richtig gelüftet" würde ich mich da nicht zurfrieden geben. Richtige Wasserflecken entstehen nicht einfach nur durch falsches Lüften. Die Hauswände müsst Ihr auch erstmal trocken bekommen.
Bei dem, wie Du das Haus beschreibst, würde ich Dir ganz dringend raten, ein paar Hundert Euro für einen Gutachter auszugeben - der könnte Dir etliche Tausender und schlaflose Nächte ersparen.
Kathy

Grundstücksfläche sind knapp 1000qm, mit der Wohnfläche und Garage und eingewachsenen Baumbestand, Garten würde das unserer Meinung nach den Kaufpreis rechtfertigen, Haus steht im tiefsten Franken auf nem kleinen Dorf...

hatten aber nach Beratung und Begutachtung mit nem Fachmann ein Gebot von 90000 abgegeben...
gestern dann ein Anruf vom Verkäufer, in dem er mir eben die verschiedenen Mängel "schön" redete...

haben jetzt aber soviel erreicht, daß wir in ner Woche mal zusammensetzten um nochmal über den Preis zu sprechen...
die Feuchtigkeitsschäden im Keller führen wir auf die fehlende äußere Isolierung ders Kellers zurück, außerdem ist ein gepflasterter Weg mit Neigung zum Haus verlegt, somit drückt bei starkem Regen das Wasser an die Kellerwände...
dies möchten wir auch dem Verkäufer nochmal klarmachen der einfach nur vom mangelnden Lüften der Kellerräume sprach.

LG Stefa

hi!

bei dem grundstück finde ich euer gebot ok.

feuchter keller hat nix mit lüften zu tun. unser tuffstein-keller ist auch feucht, weil aussen keine drainage gelegt ist - und wird, wie von den "alten" empfohlen, das ganze frühjahr bis in den herbst komplett gelüftet (sind nur kleine kellerluken) und im winter mit styropor abgedichtet - ohne komplett zu zu sein. bei uns drückt sich auch die feutigkeit vom höhergelegenen grundstück durch die wände.

das haus ist aber trocken! es wurde zwischen die kellerdecke und die neuen hausmauern dachpappe gelegt (war früher wohl hier so üblich).

trockenlegen geht übrigens auch ohne buddeln (ist bei uns nur bedingt möglich)... wir werden demnächst löcher in die wände bohren (nach gewissen vorgaben), spezielle dübel / düsen einsetzen und dann mit einer spezialpumpe ein gel in diese löcher (ca. 30cm tief) drücken. das verteilt sich dann in der mauer, trocknet diese und hält die feutigkeit draussen. hat bei meiner oma (hanggrundstück) einwandfrei funktioniert - ihr keller ist seit 5 jahren trocken.

weiss leider nicht mehr, wie die firma heisst - aber dass verfahren kennen normalerweise die entsprechenden handwerker.

gruß
kim

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Hallo,
würde mir aber auch auf jeden Fall bei einem Bauunternehmer ein Angebot für ein neues Haus einholen!!!
Bei uns wäre es aufs Gleiche rausgekommen, nun haben wir seit 3 Monaten ein tolles, großes neues Haus mit neuester Isolation und 3-fach Fenstern, so dass wir nur geringe Heizkosten haben.
Gruß
Maritacat

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