Wie wollt ihr später mal wohnen?

Hallo,
Eine Frage aus reiner Neugierde, weil ich da im Moment viel drüber nachdenke:-)
Ich wohne in einem Reihenmittelhaus in einem Vorort einer Großstadt. Wir haben viel Glück gehabt mit dem Hauskauf, denn inzwischen geht hier nix mehr. Es sind wirklich eher kleine, simple Häuser mit winzigen Gärten, die inzwischen hier für ca 750.000 Euro verkauft werden. In fast jedem der Häuser in meiner Nachbarschaft wohnt 1 ältere Dame, manchmal noch 1 älteres Ehepaar, während junge Familien in aller Regel kaum noch ein Haus kaufen können. Natürlich kann man die alten Leutchen auch nicht aus dem Haus werfen, aber es hat mich zum Nachdenken gebracht: ich persönlich kann mir zur Zeit gar nicht vorstellen, in 40 Jahren noch hier zu wohnen (die Treppen werden mühsam, ich bin zu faul, nicht genutzten Wohnraum zu putzen usw.) Mein Mann und ich haben uns - natürlich theoretisch - überlegt, das Haus irgendwann mal unserem Sohn zu überlassen (wenn er es haben möchte), und uns eine kleine, ggf behindertengerechte Wohnung irgendwo zu kaufen, wo es nett ist. Vielleicht auch zu mieten, damit Reparaturen nicht mehr unbedingt unser Problem sind.
Ich könnte mir auch eine WG mit Freunden oder generationsübergreifendes Wohnen sehr gut vorstellen, aber das habe ich zuletzt als Studentin gehabt und ob man das im Alter noch gut findet, bezweifle ich #zitter
Natürlich weiß niemand, wie und (ob er) nach der Pensionierung so sein wird, aber wenn man mal so rumfantasiert - wie würdet ihr im Alter gern wohnen?

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Hi,
ich wohne auf einem kleinen Dorf, zentral am Arsch der Welt, wo man ohne Auto nicht existieren kann.

Ich bin hier aufgewachsen, hatte 19 km entfernt meine Arbeit usw usw . Ich habe hier gebaut, die Eltern sind alt, und sind froh, daß wir nur 400 m entfernt wohnen, bzgl. einkaufen, Arzt Termine etc. Bis vor Corona hatten sie regelmäßig unsere Jungs, da ich sonst nicht hätte arbeiten können. Seit 2 Jahren mäht der Große ihnen den Rasen.

Ich würde sehr sehr gerne, meinen Ruhestand an der Nord- oder Ostsee verbringen. Ich kann die Gegend hier, irgendwie nicht mehr "sehen".

Eine WG könnte ich mir gar nicht vorstellen, ich bin sehr eigen. Bisschen städtischer ist bestimmt nicht verkehrt. Man wird sehen, wie es sich entwickelt.

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Wir sind grad dabei ein Einfamilienhaus zu sanieren und bauen bei der Gelegenheit so um, dass man später zwei Wohnungen draus machen kann. Also wir wollen auf jeden Fall hier wohnen bleiben - Vorort einer Großstadt.

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Pensionisten haben keine Zeit, also muss meine Wohnung klein und überschaubar sein.

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Wir haben gebaut und so geplant, dass wir im Alter das untere Stockwerk bewohnen können und oben eine Pflegekraft oder Mieter. Die Treppe ist lifttauglich, das Bad jetzt schon behindertengerecht. Wir haben Einkaufsmöglichkeiten fussläufig und eine Straßenbahn hier. 🤗

Ich möchte hier tatsächlich nur weg, wenn ich meinen Kindern auf den Keks gehe (was Pflege betrifft). Wenn meine Kinder das Haus brauchen würden, wäre das auch noch ein Argument. 😅

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Ich möchte auf jeden Fall in einem Haus wohnen.
Das muss nicht zwangsläufig das Haus sein in dem wir gerade wohne, wobei ich es sehr liebe und gerne hier bleiben würde. Eventuell überlassen wir es dennoch mal einem der Kinder und übernehmen dann ein kleineres Haus mit nur 4 Zimmern. Aber das werden wir sehen.

Eine Wohnung kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. Ich habe eigentlich (fast) immer in einem Haus gelebt, der Gedanke an eine Wohnung engt mich ein.

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Ich habe bei meinen Eltern gesehen, was ich auf keinen Fall will: in einem leeren Großfamilienhaus mit riesigen Garten wohnen, das quasi leer ist. Meine Eltern haben dann erst viel zu spät dir Kurve gekriegt und verkauft.

Wir haben uns daher ganz bewusst für eine etwas kleinere (also kleiner als die Fläche eines EFH) Eigentumswohnung entschieden in der Großstadt. Im Stadtgebiet aber eher am Rand, sehr gut angebunden mit ÖPNV. Hier wohnen Rentner und Familien und gerade die Rentner willen hier auch nicht weg, weil die Mischung aus Ruhe is super Infrastruktur einfach perfekt ist.

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Ich will in diesem Haus leben, bis ich sterbe oder zum Pflegefall werde.
Ich fände es sogar schön, wenn ich möglichst lange zu Hause gepflegt werden könnte.
Entsprechend ist auch unser Haus gebaut.

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Ich lebe in einem kleinen Ort 35.000 Einwohner in einer grünen Wohnsiedlung in einem freistehenden Einfamilienhaus mit viel Garten. Der muss es im Alter nicht mehr sein.

Eine generationsübergreifende Wohnungsgemeinschaft, also jeder hat eine eigene Wohnung es gibt aber auch Gemeinschaftsräume, kann ich mir als Seniorin gut vorstellen. Aber auch eine kleine Wohnung mit meine Mann.

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Musste gerade schmunzeln. Kleiner Ort mit 35000 Einwohne :) Das ist für uns schon eine Stadt.

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Ja, der Blickwinkel macht es.

Mein Mann ist von einem 600 Seelen Dorf zu mir gezogen. Er ist in die Stadt gezogen.

Meine Schwägerin ist von einer Million Stadt zu meinem Bruder (selber Ort) gezogen. Sie lebt jetzt auf dem Land.

Aber da wir viel Grün haben und auch dezentral wohnen, fühlt es sich, für mich, eher wie KLEIN an.

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Wir wohnen mit unseren 4 Kindern in einem Reiheneckhaus mit großen Garten in einem schönen Stadtteil am Rande von München.
Leider klappen sie hier um 19 Uhr die Gehwege hoch, hier ist nichts los 😂😂😂.

Mein Mann und ich möchten später unser Haus unseren Kindern/einem unserer Kinder überlassen, um dann mitten in die City zu ziehen…Altbau-Wohnung (maximal 3 Zimmer), Dachterrasse zum Innenhof….natürlich mit Lift 😂😂 und ganz vielen Lokalen in Fußnähe 👍👍.
Jaaaaaaaa…….DAS wärs 🥰🥰🥰🥰

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Ui da habt ihr euch ja was vorgenommen 😎,

LG aus München

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Da wohnt ihr wahrscheinlich bei uns ums Eck (-; ich trauere immer noch pasing nach
Liebe Grüße aus Forstenried

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