Wäschespinne der Nachbarn

Hallo,

heute brauche ich mal wieder eure Meinung. Folgendes Szenario: unser Haus mit großem Grundstück, derzeit nicht bewohnt, kein Gartenzaun. Nachbargrundstück mit bewohntem Haus, ebenfalls mit Garten, allerdings nicht so riesig. Jetzt haben die Nachbarn in ihrem Garten eine Wäschspinne fast direkt auf der Grenze aufgestellt. Die Hälfte ragt zu uns in den Garten und sie gehen zum Wäsche aufhängen in unseren Garten. Es hätte auch durchaus einen anderen Platz dafür gegeben. Wir haben bis auf grüßen keinen Kontakt, da wir dort nicht wohnen, sind aber sehr regelmäßig dort. Würdet ihr das mit der Wäschespinne ansprechen?

Seit das Haus unbewohnt ist, macht dort jeder was er will. Der andere Nachbar benutzt den Garten als Hundeklo für seinen Hund. Ich kann es ihm leider nicht beweisen und auch da ist kein Zaun.

Wenn ich ehrlich bin, nervt es mich. Ich gehe ja auch nicht zu anderen in den Garten. Bitte schreibt mir eure Meinung.

Viele Grüße
Locke153

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Ich würde das definitiv ansprechen und darum bitten die Wäschespinne zu versetzen.

Dem Nachbarn mit dem Hund würde ich bei der Gelegenheit auch ein paar Takte erzählen und schnellstmöglich einen Zaun um das Grundstück ziehen. Muss ja nichts Teures sein, aber dass einfach klar ist, wo euer Grund und Boden ist, auf dem niemand was zu suchen hat. Wie du schon sagst, du spazierst ja auch nicht einfach in fremde Gärten rein.

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Hey,

Geld für einen Zaun investieren und beim Aufstellen die Nachbarn auf die überragende Wäschespinne hinweisen und sie diese versetzen lassen.
Gleichzeitig ist der Nachbarshund ausgesperrt.

LG
Tanja

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Vielen Dank für eure Antworten. Der Garten wird genutzt, wir wohnen nur nicht da. Aber ihr habt schon recht, es wird wohl auf den Zaun hinauslaufen. Eigentlich schade, dass Grenzen und das Eigentum anderer erst mit einem Zaun respektiert und beachtet wird.

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Hallo,

sieh es einfach so: der Hund kann nicht lesen, und wird es auch nie lernen.
Das mit dem Zaun ist einfacher, es erspart auch zukünftige Diskussionen.

freundliche Grüsse Werner

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Ich würde mich da zuerst mit den Regelungen der Einfriedung in eurem Bundesland/Gemeinde/Stadt auseinandersetzen. Es kann nämlich durchaus sein, dass ihr die Kosten des Zaunes gar nicht oder nur zum Teil tragen müsst. Wenn die Nachbarn zur Kasse gebeten werden, akzeptieren sie die Grenzen vielleicht auch ohne Zaun...

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Da ist wohl mal die Einfriedung eures Grundstücks fällig.

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Ich würde einen provisorischen Zaun aufstellen an der Grenze entlang.

Nur solche Metallstangen mit einem rot-weißen Absperrband umfasst.

Ich denke symbolisch reicht das um auszudrücken, dass niemand euer Grundstück betreten soll.

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Ansprechen, sie sollen die WS bitte beseitigen, dann mit dem Nachbarn die Problematik mit dem Zaun ansprechen. Nachbarschaftsrecht NRW sagt, ihr müsst euch einigen, gibt es keine Einigung, Maschendrahtzaun. Und das würde ich dann auch entsprechend machen. Ohne Zaun wird es immer wieder solche Probleme geben.

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Da hilft, meiner Meinung nach, nur ein Zaun. Gruß

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Hallo!

Für mich käme es darauf an, wie groß Euer Grundstück ist.

Wenn "groß" 800 qm bedeutet, würde ich es ansprechen, bedeutet "groß" 5.000 qm wären mir die 4 qm, die die Wäschespinne in Anspruch nimmt, ziemlich gleichgültig.

Mich würde mehr der Hundekot stören.

Viele Grüße
Trollmama

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