Was erleichtert euren Haushalt?

Hallo zusammen,

ich suche nach Dingen/Lösungen die mir den Alltag erleichtern. Ich bin Mama von drei Kindern (zw. 3 und 9 Jahren alt) und momentan ist mir alles irgendwie zu viel. Meine Ärztin meinte, ich solle etwas kürzer treten und versuchen mir mehr freiräume zu schaffen. Deswegen frage ich euch, was hilft euch den Alttag zu erleichtern? Was macht ihr um den Haushalt besser zu bewältigen? Welche Geräte habt ihr damit ihr Dinge besser erledigt. Hilft euch jemand?

Vielen Dank sifelu

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- mehr aus dem Haus gehen, dann kann nicht so viel Chaos stattfinden
- sich nicht über den Haushalt definieren, das macht unnötig Stress. Du bist nicht der Haushalt sondern Mama, Kollegin, Ehefrau, je nach deinen Hobbys noch Handballerin, Tänzerin, Autorin. Wenn du nicht gerne Putzfrau bist dann bist du eben keine. Ich war auch nie eine, mein Mann auch nicht. Meine Schwiegermutter, Hausfrau seit schon immer, dafür umso mehr. Ich kann bei ihr noch heute beobachten, was der Haushalt für sie Stress ist. Weil sie sich darüber definiert. Sie hat einen guten Job gemacht wenn die Kinder gute Noten haben und der Boden sauber ist. Macht unnötig Druck für die Kinder und für die Mutter.
- eigene Strategien finden. Wir haben im Laufe der Zeit rausgefunden, dass bei uns 1x die Woche Großputz besser funktioniert als jeden Abend ewig rumrödeln. Ich kann mich aber noch an meine Kindheit erinnern wo mein Vater jeden Abend von 8 bis 12 geputzt, gekocht, gewischt, aufgeräumt hat. Was für den einen funktioniert funktioniert nicht automatisch für den anderen.
- eigentlich bin ich hier komplett falsch 😂 ich bin keine Hausfrau und habe ein chaotisches Haus. Solange es nur chaotisch ist, man aber seine Sachen findet, nicht unhygienisch ist und auch keine überflüssigen oder kaputten Sachen rumliegen hat, stört das niemanden. Im Gegenteil, meine Tochter hat immer total Panik zu einer Familie zu gehen, wo die Mutter zuhause ist und Putzen ihre Lebenserfüllung scheint. Sie meint, sie würde sich da nicht mal trauen zu atmen, weil es so steril sei. Ich kann es ehrlich gesagt nachvollziehen.
Ich glaube also das wichtigste ist locker machen und versuchen, zu optimieren, aber nicht zwanghaft. Alles Gute 😊

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hallo

* kärcher fenstersauger
* dyson v11 akkusauger
* sprühwischer für kleine flecken
* wäschetrockner
* backofen mit pyrolyse

das sind die dinge die immer im einsatz sind 😁

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Hallo,
ich habe auch 3 Kinder. Hier sieht es ganz oft echt schlimm aus, aber es wird besser. ;-) Was man total unterschätzt ist, dass es unfassbar viel Kraft kostet sich immer wieder aufzuraffen und zu überlegen was man wann macht. Deshalb mein Rat: Für Aufgaben die man am besten täglich macht (Wäsche und Küche) solltest du eine feste Zeit im Alltag finden.
Ich mache jeden Morgen immer zuerst die Betten, danach die Küche und dann die Wäsche. Seitdem ist es bei uns halbwegs ordentlich (was mich sonst auch stresst) und die Arbeit geht deutlich leichter von der Hand.

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Ich (4-fache Mama) mag es gerne parallel mit unseren elektronischen HH-Helfern zu arbeiten 😊.
Wir haben neben Spülmaschine, Waschtrockner, Waschmaschine und Trockner noch folgendes:
- Staubsaugerroboter (für jede Etage einen)
- Saugwischroboter
- Mähroboter für den Garten
- Thermomix
- Fenstersauger
- Hemden 👕 kommen in die Reinigung, hätten aber zur Not einen Hemdenbügler daheim

Ich glaube, das war’s spontan 😊

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Bei Hemdenbügler musste ich gerade an nen Typen, ähnlich dem Coca-Cola-Mann denken. Leihst du mir den mal?😂😂😂

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So sexy ist das Ding nicht 😂😂😂.....aufgeblasen sieht es eher ein Michelin-Männchen aus 🙈

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Hallo,

ein bisschen Minimalismus und eine gleichberechtigte Beziehung ist mein "Geheimrezept" - wenige Dinge, alles hat seinen festen Platz, kaum offene Flächen. So ist alles leicht sauber zu halten. Staubwedel und Staubsauger sind meine besten Freunde. Mein Mann beteiligt sich genauso am Haushalt wie ich.

Ansonsten einfach gar nicht erst so viel Unordnung aufkommen lassen. Das Waschbecken gleich frühs abwischen, wenn alle ihre Zähne geputzt haben, die Toilette zwischendurch abwischen, auf den Weg in die Küche etwas mitnehmen... Die Kinder miteinbeziehen.

Wenn es dir gerade nicht gutgeht, hilft wohl am meisten, deinen Partner mehr einzubinden. Zeitweise muss einer eben mehr tun als der andere, wenn es diesem nicht gutgeht. Das sollte selbstverständlich sein.

LG

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So ist es hier auch!
Ich habe auch nie verstanden wie man sich an dem Punkt das Leben so schwer machen kann.
Mein Mann ist auch durchaus in der Lage mitzudenken.

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1. glänzende Kinderaugen sind wichtiger als glänzende Fenster
2. was tut dir gut? Plane dafür Zeit ein und verschaffe dir den Freiraum (bei mir ist es Laufen. Ich gehe, komme, was da wolle. Kinder sind beim Mann, oder laufen mit oder fahren Fahrrad)
3. weniger ist mehr. Mache was nötig ist und akzeptiere, dass es aussieht, als würde im Haus/der Wohnung jemand leben
4. du musst nicht perfekt sein
5. Stulle oder Brötchen können ein warmes Essen ersetzen
6. Wäschetrockner (!), Saugrobotet
7. delegiere Aufgaben an den Mann (dann gibt es beim Saugen halt runde Ecken)
8. bitte um Hilfe, wenn du sie brauchst
9. Kinder müssen nicht Dauerbespaßt werden
10. Kinder müssen nicht in Sportverein, Musikgarten, Englisch und Chinesisch für Anfänger und Fortgeschrittene, ....
11. Einstellung ändern (läuft, bergab und rückwärts, aber läuft)
12. solange sie sich noch streiten, leben sie noch
13. nochmal 😉 du musst nicht perfekt sein

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Hallo , danke für deine Antwort. Es ist halt so, dass er kleine erst in zwei Monaten einen Platz im Kindergarten hat und er noch zu betreuen ist. Zudem komm noch, das wir innerhalb kürzester Zeit 4 Geburtstage zu feiern haben. Mein Mann kommt immer spät von der Arbeit und so kann er nur sehr wenig Helfen. Auch die Eltern/ Schwiegereltern sind sind in einem Alter (oder auch Gesundheitlich) in dem sie nicht mehr auf drei Kinder aufpassen können. Irgendwie bin ich gerade total fertig.

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super zusammengefasst und auf den Punkt gebracht :-)

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Hey
Ich habe den Lifelight heißt der glaube ich🤔. Diesen Eimer wo du deinen Wischer reintunkst und auch ausfringst allerdings nicht wie bei den anderen wo du noch Druck ausüben musst sondern den neuen Heber hoch runter drücken gaaanz leicht und schon ist der ausgewrigt. Das erleichtern mein putzen enorm.Beim staubsaugen hab ich immernoch keine Erleichterung gefunden ich liebäugel mit einem roboter. Wir haben auch einen hund und ich muss wirklich jeden zweiten Tag mindestens saugen und putzen.
Beim Fensterputzer benutze ich so einen abzieher ist streifenfrei. Eimer mit Pril auf die Fensterbank mit einem Tuch nass machen wischen und dann abziehen. Für mich das beste Ergebnis.
Man kann ja auch viel vorkochen und hat sich somit auch was Zeit gespart zusätzlich.

Waschmaschine und Spülmaschine am besten den Mann aufhalsen 😂 so hab ich es gemacht. Ansonsten immer alles direkt weg räumen das erspart mir auch Ärger und zeit.lg

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Hey,
ich kann dir einen Saugroboter empfehlen (unserer ist von Xiaomi)
Schnell alles oberflächliche aufräumen, den Robbi anstellen und Füße hoch 😉 oder in der Zeit raus gehen oder was auch immer.

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Was belastet dich am meisten?

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Hallo,
momentan einfach alles, ich habe nicht eine Minute mehr für mich. Der kleine hat noch keinen Kindergartenplatz und muss bespaßt werden. Die großen kommen um 13:15 Uhr heim dann wird gegessen und Hausaufgaben gemacht. ( Leider bekommen sie immer sehr viel auf, wir können aber nichts daran ändern) dann gehts je nachdem zum Sport oder was sie sonst noch haben. Auch wurde mir der Kommunionsunterricht aufgebrummt da eine andere Mama ausgefallen ist und es sonst niemand gab. Mein Mann kommt immer spät heim, da kann er kaum etwas helfen. Die Großeltern gehen wir auch noch besuchen, aber alleine lassen mit den drei Kids ist Ihnen zu anstrengend. Ich suche einfach nach Dingen die mir das Leben erleichtern. Z. B. Haben wir keinen Trockner mehr als dieser vor 2 Jahren kaputt geworden ist.

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"momentan einfach alles, ich habe nicht eine Minute mehr für mich"

Was ich in der Mutter-Kind-Kur gelernt habe:

es heißt nicht: "ich habe keine Minute für mich"
es sollte heißen: "ich NEHME mir 10 Minuten für mich"
Wer sie sich selbst die Zeit nicht nimmt, wird sie auch nicht haben.

Mit 3 Jahren wusste mein Kind schon, dass ich diese Zeit für mich brauche.
Angefangen habe ich damit als sie ca. 1,5 Jahre alt war.
optisches Signal, wann die Zeit um ist und Verlässlichkeit.

Gerade und besonders wenn Ferien sind und mein Kind zu Hause ist, NEHME ich mir die Zeit.
Betreuung hin oder her. Mit 3 Jahren kann man das schrittweise durchsetzen.



"Auch wurde mir der Kommunionsunterricht aufgebrummt"

NEIN ist auch ein Wort!

Warum gab es sonst wohl keinen?
Weil alle gewartet haben, bis der Kelch an ihnen vorübergeht.

Wenn es wirklich gar niemanden gibt, wird von vorne angefangen.
Wenn jemand "HIER schreit" (seufz, dann mache ich es halt doch) ist der Drops gelutscht, alle atmen auf und keiner sonst fühlt sich zuständig.


Familiär oder bei Zusatzaktivitäten:
wenn du zusammenbrichst, müssen sie auch ohne dich auskommen.
Dann findet sich für all die "weil es sonst keiner macht" Dinge doch eine lösung. Du bekommst es nur nicht mehr mit. Bestenfalls weil du auf der Intensivstation liegst.

Meine Mutter sagte auch immer "weil es sonst keiner macht"
Sie starb. Ich habe gelernt ohne sie auszukommen. Ging ja nicht anders.
Der Weg war hart. Hätte sie es mir vorher gezeigt, wäre es für uns beide einfacher gewesen.

Sie ist tot. Es geht ohne sie. Sie bekommt es nicht mehr mit.


3jährige kann man auch in den Haushalt miteinspannen?
Geht nicht? Dauer länger? Ist nicht perfekt?

so what!
Kind ist beschäftigt, weiß wie es geht. Wenn es das doof findet: Alternativen gibt es genug.

Es sei denn die "Mama erbarmt sich und bespaßt" funktioniert ....


Die Frage ist WILLST du gegensteuern oder nicht?
Willst du Respekt von deiner Familie? oder möchtest du für alles allein zuständig sein?

Wenn der kleine in die Betreuung kommt, wird es nicht besser. Nur anders.
Dann kommt die zusätzliche Strecke, Spielebesuche, andere Termine.

Die Einstellung kommt von innen.
Nehme ich mir die 10 Minuten zeit am Tag? Ernsthaft

oder warte ich darauf, dass sie mir jemand gnädigerweise zugesteht (Abhängigkeit) und weiß sie dann selbst nicht zu nutzen/schätzen, weil ich mich selbst übergehe und diese zeit für ToDo Haushalt andere "wurde mir aufgebrummt weil ich nicht nein sagen WILL weil sonst jemand anders eine Lösung suchen können müsste" oder sonstiges verarbeite, aber wieder nichts für mich übrig bleibt.


Anfangs waren die 10 Minuten echt hart.
Mein Kind hat es super mitgemacht! (Sanduhr, Uhrenzeiger, wenn mein Becher leer ist)....
Es war hart, weil ich mich MIT MIR befassen musste. Was will ich? Was tut mir gut? Was brauche ich für mich?
Fragen, die man nur all zu leicht mit "wurde mir aufgebrummt" und "ich muss ja, weil ich es sonst nicht aushalte mir selsbt etwas Gutes zu tun" wegrationalisieren, überblenden, sich selbst täuschen kann.

Die besten Geräte bringen nichts. Sie schaffen nur noch mehr Platz für noch mehr Blendwerk, sich vor sich selbst drücken, sich selbst mit Bedürfnissen wegzurationaliesieren. Aus acht Minuten gesparte Zeit, werden bei der Einstellung schnell sechzehn Minuten noch mehr ToDos.

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