Vermieter vom Hund überzeugen

Hallo

Ich bin alleinerziehend mit drei Kindern und wohne in einer Reihenhaussiedlung. Letzte Woche wurde bei mir versucht, einzubrechen, was den Wunsch nach einem Hund nun bestärkte (die Kinder und auch ich wollen uns schon länger einen zulegen). Also waren wir im Tierheim, hatten vorher schon Kontakt aufgebaut und die Familien. und Wohnsituation geschildert, um einen möglichst passenden Hund zu finden. Es sollte kein kleiner Hund sein, das wussten wir...
Nun kamen wir gestern ins Tierheim und uns wurde ein 8jähriger Rottweilerrüde vorgestellt... Vorurteile ließen gleich die Alarmglocken läuten, aber ich wurde eines besseren belehrt. Der Hund ist wahnsinnig zutraulich, bellt nicht und war sehr ruhig in seinem Wesen, aufgeschlossen uns gegenüber, ließ sich streicheln... Nächste Woche sind wir wieder mit ihm verabredet zum Gassi gehen #verliebt Die anderen Hunde im Tierheim wären eher ungeeignet, weil sie dauernd bellen oder nicht mit Kindern klarkommen.
Vorab habe ich schon mit dem Vermieter gesprochen zwecks einem Hund und er wollte die Rasse wissen, die ich zu diesem Zeitpunkt ja nicht kannte, mit ihm muss ich Dienstag nun nochmal telefonieren... In unserem Bundesland ist ein Rottweiler kein Listenhund! Hunde gibt es hier in der Siedlung sehr viele, bunt gemixt und viele sehr sehr laut #zitter Jetzt brauche ich eure Hilfe... Wie kann ich den Vermieter überzeugen, außer mit seinem lieben Wesen? Mein Psychotherapeut (bin in Behandlung zwecks Kindheitstraumas) hat mir/ uns ebenfalls zu einem Hund geraten (gibt seinerseits mehrere Gründe, die dafür sprechen!)

Danke schonmal und liebe Grüße

Meine Schwiegermutter holte sich vor vielen Jahren auch mal einen "ganz lieben, ruhigen, tollen" Hund mit einem .... laut Tierheim....klasse Wesen aus dem Tierheim.

3 Wochen später an Weihnachten, biss er meiner Tochter (damals 2) ..... obwohl auf dem Arm!...... ins Gesicht.

Wir waren vorher schonmal zu Besuch, der Hund ließ sich streicheln, war ganz friedlich und damit hat keiner gerechnet. Ich weiß auch nicht, was der Grund war, dass der Hund plötzlich angeschossen kam und hochsprang um mein Kind zu beißen.

Du weißt nicht was der Hund mitgemacht und erlebt hat, deshalb würde ich mir mit 3 Kindern ganz sicher keinen Hund aus dem Tierheim holen.
So leid die Tiere einem da tun können.

Wenn dann nur ein Welpe, den ich von klein auf kenne.

Ein Welpe kommt für uns leider nicht in Frage... Die Angst um das Wesen ist berechtigt, gerade, wenn man selbst so eine Erfahrung machen musste....Hoffe, deiner Kleinen geht es gut?!? Er wurde ins Tierheim gebracht, weil sich das Paar, welches sich den Hund angeschafft hat, getrennt hat, der Hund beim Mann blieb und dieser den ganzen Tag, also minimal 10std, arbeiten war, somit also keine Zeit mehr hatte... Eine schriftliche Einschätzung liegt mir nun auch vor über den Hund, was wahrscheinlich im Ernstfall egal wäre?!

Ja ihr geht es gut. Dies ist schon fast 20 Jahre her ;-)

Meine Schwiegermutter hat den Hund damals übrigens, nicht gleich wieder zurück ins Heim gebracht.
An Silvester beim böllern ist er dann auch gleich nochmal ausgetickt und hat meiner SM die Hand zerbissen.
Einge Wochen später dem Lebensgefährten meiner SM ins Gesicht, als er sich die Schuhe gebunden hatte.

Erst dann hat sie ihn wieder abgegeben.
Das war damals kein allzu großer Hund, die Verletzungen aber trotzdem nicht ohne.

Man weiß halt nicht, ob es irgendwelche Dinge und Situationen gibt, die einen Hund negativ geprägt haben. Und wie will das das Tierheim rausfinden, dort erlebt man den Hund auch nicht in allen möglichen Alltagssituationen.

Wie lange ist er denn schon im Heim?

Die Gründe warum ein Hund dort abgegeben wird, müssen auch nicht immer stimmen. Ich wäre da sehr skeptisch und ich gebe zu, dass ich gerade bei solch einem großen Hund und dieser Rasse, doch noch mehr Angst hätte, denn ein Biss von solch einem Hund kann wirklich schlimm ausgehen, vor allem für Kinder.

Hallo!

Sag dem Vermieter doch einfach, dass euch der Rottweiler eben wegen seiner ruhigen Wesens und weil er eben nicht bellt und kläfft sehr gut gefallen würde. Du kannst natürlich auch dazu sagen,d ass Du selbstverständlich eine Tierhalterhaftpflichtversicherung mit entsporechender Deckungssumme abschließen wirst und dem Vermieter gerne eine Kopie der Police vorlegen kannst.

Bedenke bitte, dass ein Rottweiler mit 8 Jahren schon ziemlich alt ist und da wahrscheinlich eher früher als später die ersten Krankheiten kommen und er möglicherweise bald schon keine Treppen mehr laufen kann. Das kann dann ein ernstes Problem werden, so einen großen und schweren Hund kannst Du kaum die Treppe hoch und runter tragen. Gerade im Reihenhaus muss man ja oft rauf und runter, nicht jeder Hund kommt klar, wenn er nachts alleine im Erdgeschoß bleiben muss. Es sind eben Rudeltiere, die verborzugt bei ihrem Rudel schlafen wollen.

Bedenke auch eventuelle Tierarztkosten - mein eigener Hund war ja fast sein ganzes Leben sehr gesund, aber in den letzten 4 Wochen seines Lebens sind da schwupps 1500 Euro zusammen gekommen.

Ich würde mir mal die Frage stellen, ob Du einen Rottweiler finanzieren kannst. Futter, Tierarzt, Steuer.

Vom Vermieter ganz abgesehen.

Gruß

Manavgat

Ja, kann ich. Sowas rechnet man durch, bevor man auf sie Suche geht. Versicherung wurde vorab schon berechnet, Hundesteuer ist hier für alle Hunde gleich, es sei denn, es handelt sich um einen Listenhund ;-)

Krankenversicherung für den Hund. eingeplant?

Gruß

Manavgat

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hi,

Listenhund hin oder her aber ich würde auch drauf achten, mit einem Hund nicht bei den Nachbarn anzuecken und dazu gehört die Rasse leider.

Und das Bellen....das kann man Hunden auch oft genug abgewöhnen, wenn sie erzogen sind.

Hole Dir doch sonst für Dich einen Hund, der ebenfalls ein gutes Wesen hat. Es muss nicht zwingend aus dem Tierheim sein, es gibt auch gute Züchter, die vermitteln Abgabehunde, die sie selber verkauft haben und zurück nehmen, wenn die Besitzer diese nicht mehr alten können ( Scheidung, etc.)

Wir haben einen Airedale Terrier, super ruhig, lieb und aufmerksam

Lisa

Meine zwei Nachbarn neben mir sind mir dabei relativ egal, auf die nehme ich oft genug Rücksicht, indem wir unseren Garten nur zu bestimmten Zeiten nutzen, weil Kinderlärm als störend empfunden wird :-/

Du bist völlig unerfahren mit Hunden und möchtest einen Rottweilerrüden?
Und du glaubst wirklich, dass alle anderen Hunde im Tierheim dauernd bellen oder mit Kindern nicht können?

Ich würde skeptisch bei solchen Aussagen der Tierpfleger.

Ich bin nicht unerfahren, keine Ahnung, wo du das rausliest... Wir wohnen in einer Kleinstadt, wo es gerade nur zwei Hunde gibt, einer, der es gern ruhig mag und so garnicht unsere Größe hat und einer, der Angst vor Kindern hat... also haben wir die nächste Stadt, ebenfalls Kleinstadt, angeschrieben und die haben derzeit fünf Hunde, ein Angsthase, einer, der keine Kinder mag, einer, der uns zu klein ist, einer, der respektlos allen gegenüber ist und den alten Herrn... Wir suchen nun schon was länger, jetzt intensiver durch den Vorfall....

Achja, die Aussage kommt von der Leiterin, nicht von irgendeinem Pfleger....

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mit kinder im haushalt ist die beste rasse wohl ein

https://de.wikipedia.org/wiki/Golden_Retriever

dann hast du von der rasse her wirklich einen lieben und ruhigen hund
man könnte übertrieben sagen das man die rasse am schwanz ziehen kann und der beißt und bellt nicht
mach das mal beim rotweiler dan hast keine hand mehr

nen golden.. muß man sich schon anstregen den sauer zu machen nicht ohne grund sagt man das der den einbrechern sogar noch hilft die sachen raus zu tragen...

Bei der TE wurde eingebrochen, ich glaube nicht, dass da ein Goldie in Frage kommt. Wir haben selber einen und er freut sich über jeden Besuch.

Das ist leider nicht mehr der ideale Familienhund. Seitdem sie so sehr in Mode gekommen sind werden Goldies eben auch auf Teufel komm raus gezüchtet und seitdem charakterlich immer schwieriger. Ich habe meinen damals mit 2 Jahren bekommen und gehabt bis er mit 14 eingeschläfert werden musste - und ja, er hat gebissen und war gerade mit Kindern überaus schwierig.

Jeder Hund ist eben auch ein Lebewesen für sich mit eigenem Charakter, da hängt nicht alles an angeblichen Rassemerkmalen, sondern vieles an diesem einen Hund.

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Rottweiler sind gute Wachhunde und normalerweise sind sie kinderfreundlich und als Familienhund gut geeignet, aber er ist schon 8. Ich dachte sie werden nur 8-10 Jahre alt. Wäre er dein Ersthund?

Nein, es ist nicht mein Ersthund. Meiner Eltern hatten einen Bernersennenhund und ich hatte nen Mix... Hatte gelesen, sie werden 10-12?!?

Hallo!

Hmmm..ich weiss nicht ob er die richtige Wahl wäre, wenn du keine Ahnung von Hunden hast. Dann noch einen der schon recht alt und somit auch gewisses Verhalten nicht mehr zu ändern ist. Ohne Kinder ok, aber mit......
Für mich persönlich geht es nicht unbedingt um die Rasse. Kannte viele Rotterweiler die vollkommen ok waren, auch Kinderlieb und mit allem Verträglich, sondern eher um die Kraft des Tieres. Meine damalige Bekannte konnte ihren Hund NICHT halten, wenn der mal so richtig anfing zu ziehen. Da war der Hund noch jünger, aber die Kraft enorm. Nach einer anständigen Erziehung ging das zwar, aber generell....im Notfall flog sie hinter her. Auch die Beißkraft ist nicht Ohne.

Kennst du die Lebensgeschichte des Hundes?
Da kann man meist schon erahnen was einen eventuell erwarten könnte.
Mit Kindern zwischendrin würde ich mir das echt überlegen.

Ich glaube nicht das der Vermieter da groß was zu sagen hätte, wenn er generell Hunde erlaubt hat. Ich würde ihm sagen wie es ist und das der Hund schon älter und somit ruhig ist (das kommt meistens gut an). Aber ob der Hund ruhig bleibt......tja, das wird dir keiner sagen können. Tierheim ist halt nicht Zuhause.

LG Sonja

"Ich glaube nicht das der Vermieter da groß was zu sagen hätte, wenn er generell Hunde erlaubt hat."

Da bist aber auf dem Holzweg.

Ich sag ja das ichs glaube, nicht das ich es weiss. Bisher kenne ich keinen Vermieter der eine bestimmte Hunderasse nicht im Haus haben will, wenn generell Hundehaltung erlaubt ist.

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Ich als Vermieter würds nicht erlauben. Ist nicht notwendig, man kann sich auch anders sichern.

Ja klar, könnte man eventuell einklagen. Aber dann würde ich meinem Mieter anraten, doch lieber eine Wohnung zu suchen, wo der Vermieter Hunde duldet, bevor man sich dran aufreibt.

Weiss der Vermieter überhaupt , dass du einen Hund in dieser Größenordnung haben willst?

Ich finde deinen Plan aus 2 Gründen nicht gut:

1. werden Rottweiler nur 8-10 Jahre alt - in Kürze also. Das wird für deine Kinder eine Katastrophe werden - hole euch doch lieber einen Junghund.

2. finde ich nicht, dass Hunde primär als Alarmanlagen oder Kämpfer zugelegt werden sollten - da tut mir der Hund leid.

Die Größe des Hundes kennt er, ich möchte keinen bellender Hamster ;-) Das mit dem Alter wusste ich nicht, im Internet hab ich gelesen, das sie 10-12 Jahre werden...

Hallo!

Ich finde, Rottweiler sind ganz tolle Hunde, genau wie jeder andere.
Aber als Anfängerhund in der Größenordnung völlig ungeeignet. Meine Meinung.
Das Alter kommt noch dazu, du wirst dich in absehbar kurzer Zeit trennen müssen und hast evtl. hohe Kosten gehabt.
An eurer Stelle würde ich weitersuchen.

LG
sonntagskind

Ist nicht mein erster Hund... Meine Eltern hatten nen Berner Sennenhund und ich nen Mix

Ah ok, dann hab ich das wohl falsch verstanden, entschuldige.
Dennoch denke ich, dass es vielleicht einfach nicht der richtige Hund für euch ist, ihr habt ja auch noch nicht lange gesucht.
Bei uns hat es 2 jahre gedauert und letztendlich haben wir uns dann doch für einen Welpen entschieden, weil bei den Tierheimhunden immer irgendwas nicht gepasst hat.

Wir haben jetzt eine 8 Monate alte französische Bulldogge. Sie ist nicht (und wird nicht besonders) groß, ist aber mutig wie ein Löwe. Sie liebt eigentlich alles und jeden, aber wehe jemand geht am Gartenzaun vorbei, da wird sie zum Stier!
Genau sowas wollten wir, einen freundlichen Wachhund ;-)

LG
sonntagskind

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1. Klärt man vorher genau ab, welches Tier der Vermieter erlaubt und erst dann geht man auf die Suche.
2. Ist es total naiv, von einem kurzen kennenlernen und den Aussagen eines Tierheimmitarbeiters auf den ganzen Charakter eines Tieres zu schließen.
3. Ich würde diesem Hund nicht besseres wünschen als ein schönes zu Hause am Ende seines Lebens. Genau, dieses Tier ist für seine Rasse uralt und von daher eigentlich ungeeignet für deine Familie.

4. Der Hund soll all EURE Bedürfnisse erfüllen (Wachhund, Therapeut, Spielkamerad), aber erfüllt ihr auch die Bedürfnisse dieses Hundes? Ich komme ganz klar zu einem NEIN, in einem Reihenhaus gibt es meistens steile Treppen---ungeeignet. Ein alter Hund will eigentlich nur seine Ruhe haben----bei 3 Kindern unter 10 Jahren kaum erfüllbar.

5. Ein alter Hund kann ganz schnell Unsummen an Tierarztkosten verursachen, sei es durch chronische Grunderkrankungen (HD?, Herz?) oder akute Geschichten. Ach übrigens, bist du körperlich in der Lage ein Tier von dieser Größe einige Meter zu tragen oder ins Auto zu heben?
6. Deine älteren Kinder können nicht einmal mit dem Hund alleine um den Pudding gehen, egal wie lieb er ist....es bleibt ein Hund und deine KInder sind nicht in der körperlichen Lage ihn im "Notfall" zu halten....kannst DU ihn im Fall der Fälle halten?
6. Ist es ein Trugschluß das große Hunde Einbrecher abhalten, eine vernünftige Alarmanlage und andere Sicherungsmaßnahmen (die Polizei berät dich gern) wäre das Mittel der Wahl.
7. Nur weil das Tierheim um die Ecke gerade keinen passenden Hund für euch hat? Sorry, entweder wartet man dann oder sucht woanders, ganz einfach.

8. Solltest du umziehen müssen (warum auch immer), wirst du mit diesem Hund kaum eine Wohnung finden, Liste hin oder her. Ein Bekannter hat ein halbes Jahr mit seiner Rottidame (sehr gut erzogen und von Klein auf bei ihm) im Auto gelebt, ja hier in Deutschland. Sämtliche Prüfungen, Tests und Referenzen haben nichts genützt. Am Schluß ist er wieder in sein Kinderzimmer im Elternhaus gezogen, mit Ende 30. Was dann auch mit dem Verlust eines unbefristeten Arbeitsplatzes und einem Ortswechsel einherging. Kinder waren nicht im Spiel, zum Glück. Besagter HUnd hat sich übrigens über jeden Besuch gefreut...auch über die Einbrecher, die in aller Ruhe das Haus durchsuchen konnten.

Abschließend kann ich nur sagen: Hoffentlich spielt der Vermieter nicht mit! Eure Geschichte ist einfach nicht durchdacht.

#pro

Toller Beitrag! Alle Daumen hoch! Und ich schließe mich vollumfänglich an!

Du hast ja schon viele hilfreiche Antworten bekommen und wahrscheinlich seid ihr jetzt alle traurig, weil ihr euch schon so gefreut habt.

Aber leider haben die meisten Recht. Ich gehe regelmäßig mit Tierheimhunden spazieren - Liebe, Ängstliche und Aggressive... von groß (70 Kilo) bis ganz klein. Vor allem wenn jetzt der Winter kommt und draußen Schnee liegt bist du (da bin ich mir fast sicher) nicht mehr in der Lage den Rotti zu halten, wenn er in eine Richtung zieht.

Als Anfänger Hund, würde ich mir einen Kleineren holen. Es gibt sehr wachsame kleine Hunde, die dann alle aufschrecken würden, wenn es wirklich nochmal ein Einbrecher versuchen sollte.

Fragt den Vermieter erst, bis hin zu welcher Größe es ok wäre, oder ob er bestimmte Rassen hat, die er schonmal grundsätzlich nicht erlauben würde. Schließlich müssen alle anderen Bewohner im Haus auch damit einverstanden sein. Dann macht euch auf die Suche.
Wünsch euch alles Gute und dass ihr den richtigen Vierbeiner findet.

Hallo,

abgesehen davon dass ich keine Rottweiler mag solltest Du folgendes bedenken - unabhänig vom Vermieter.

Der Hund hat ein gewisses Alter und irgendwann werden Tiere nunmal auch krank. Die Kosten beim Hund sind schnell im drei- bis vierstelligen Bereich.

Du solltest zudem die Kosten für Futter, Haftpflicht und Steuern mit einrechnen in Deine gesamte Berechnung. Nur mal so eine kleine Beispielrechnung von uns:

Wir haben zwei Vierbeiner - Freigänger die gut und gerne Mäuse fangen. Aber trotzalledem fressen die beiden am Tag, wenn Frau auf ordentliches Futter achtet zusammen für vier Euro -> Monat 120€, Impfungen und anderen Schnickschnack dazu sind wir bei 200€. Beim Hund kann Frau noch einiges mehr dazu rechnen.

Ich finde es immer schön wenn Therapeuten zu einem Hund raten. Aber um das Tier muss sich jemand kümmern und das bist Du und nicht der Nachwuchs. Unsere Nachbarn haben selbst einen Rüden / mittelgroße Rasse. Ich mag das Tier auch wenn er bellt aber die beiden gehen drei Mal pro Tag mind. eine Stunde raus.

Überlege mal ob Du das leisten kannst und zwar dauerhaft auch bei -20°C und bei Sturm.

Mein Mann und ich haben selbst eine Rasselbande daheim. Als unsere Mietz eingeschläfert worden musste hatten auch mit dem Thema Hund geliebäugelt, da wir eine Hundezüchterin kennen. Nicht weil ich es nicht hätte zeitlich vereinbaren können sondern aus dem Grund weil ich auch noch Mutter bin und meine Kids auch Bedürfnisse haben. Wenn mein Mann abends von der Arbeit kommt habe ich das meiste organisiert.So schade es auch war, wir haben uns gegen den Hund und für eine Mietz entschieden. Das war auch gut so.

Überlege ob ein Hund das Ideale für Euch ist oder ob nicht ein bis zwei Katzenkinder auch in Eurer Familie einen Platz hätten. Wenn Du unbedingt weiter dich mit Hunden beschäftigen willst, dann wird sich das Tierheim bei Euch freuen wenn Du zum Gassi gehen kommst. Zumindenst werden bei uns immer Leute gesucht die mit den Tieren spazieren gehen.

Ein Hund im Haus bedeutet nicht, dass kein Einbrecher kommt. Bekannte von uns haben zwei Hunde - schöne große aber wenn bei den jemand das Grundstück betritt machen sich als erstes die Enten und die Gänse bemerkbar

VG Geli

Also zuerst einmal bin ich nicht Hundeunerfahren, ich habe einen Hund schon groß gezogen und meine Eltern hatten einen Berner Sennenhund. Die Kosten habe ich natürlich berechnet, bevor überhaupt feststand, das wir uns einen Hund anschauen! Übers Knie brechen würde ich das nicht... Sicherlich ist er sehr alt, im Internet steht, sie werden zwischen 10-12jahre... 8-10 Jahre wäre echt blöd :( Da ich schon nen Hund hatte, weiß ich, das sie viel raus müssen ;-) Müssen die Kinder ja auch. Der Vermieter lässt jede Größe zu, wir haben auch Berner Sennenhunde hier und auch Boxer , ich denke, es könnte lediglich an der Rasse liegen. Und der erstbeste Hund ist es nicht, wir haben schon mehrere Tierheim durch. Ein Welpe kommt für uns nicht infrage... Jedoch stimmt es schon bezüglich der Einschätzung vom Tierheim. Allerdings gibt es noch mehrere treffen, man bekommt den Hund nicht gleich mit...

Lg und danke für die vielen Tipps

Hallo,

wir haben uns vor fast 3 Monaten einen Hund in die Familie geholt - einen Zwergpinscherwelpen.

Ein "alter" Hund kam nicht in Frage - wegen Arztkosten und Lebensdauer. Und natürlich deshalb weil man ncht weiß, welche Erfahrungen der Hund mit Menschen gemacht hat.

Ein großer Hund kam auch nicht in Frage. Der Hund musste für alle Familienmitglieder handhabbar sein - im Sinne von: die Großen Kinder können mit ihm Gassi gehen.

Ein Rottweiler käme für mich grundsätzlich nicht in Frage - als Ersthund schon gar nicht. Vielleicht tue ich da der Rasse Unrecht.

Der Zwergpinscher ist ein echter Familienhund. Liebt Kinder über alles. Hat einen guten Charakter, ist verschmust. Braucht aber auch Aktion und Toben beim Gassigehen.

LG
ulmerspatz

Ich würde mir eher eine Alarmanlage installieren. Ein Bewegungsmelder mit Kamera oder sowas. Bei Aldi gibt es sowas für 50 Euro und man kann mit dem Smartphone live schauen was da so passiert.
Ein Alarm beim Einbruch verscheucht die Einbrecher sicher.

"Nur" wegen einem mißglückten Einbruch einen Rottweiler ins Haus holen würde ich nicht.

Wenn es ein Hund sein muss, dann würde ich eher schauen welche Rasse als freundlicher Familienhund in Frage kommt.

Mona

Hallo.

Ich persönlich finde die Rasse absolut als Familien- und Wachhund geeignet.
Ich selbst bin mit Rottweilern groß geworden, die als Wachhunde (es gab immer einen Jungen und einen Alten gleichzeitig) für ein großes Gelände eingesetzt wurden, gleichzeitig aber unsere Schmusehunde waren, auf denen wir "Pony reiten" gemacht haben und mit denen wir als Kinder Gassi waren (ja, damals waren die Zeiten anders - da durften auch Kinder mit den Rottis losziehen) ...

... ich selbst habe später Dobermänner gehalten ... meine Tochter wurde geboren, als ich meine eine Hündin schon einige Jahre hatte und es war völlig problemlos ... lief ähnlich wie bei mir als Kind mit den Rottis, nur dass sie nicht mir ihr Gassi gegangen ist, das meine Hündin eine "wilde Sau" an der Leine war.

So viel also zur Rasse ... ich mag diese Rassen und würde sie immer anderen Rassen gegenüber bevorzugen ... auch wenn mich jetzt meine Kleine zu einem Goldie oder Labrador überredet hat und wir das nächstes Jahr in Angriff nehmen werden.

Für mich hat übrigens ein Hund auch einen ganz großen Sicherheitsaspekt ... in unserem Stadtteil wird viel eingebrochen und ich wohne Hochparterre mit Zugang zum Garten ... mit Hund habe ich mich immer sicherer gefühlt.

Eines möchte ich dennoch zu Bedenken geben ... das Alter des Hundes.
Mal ganz abgesehen von eventuellen Tierarztkosten - Ihr müsst Euch einfach im Klaren sein, dass Ihr Euch schon relativ bald von dem Hund wieder verabschieden müsst. Egal was an Altersangaben im Internet kursiert ... 12 Jahre wäre schon ein extrem hohes Alter für einen Rottweiler ... rechnet eher mit 10 bis 11 Jahren ... Rassen wie Rottweiler und Dobermann neigen leider zu einer altersbedingten Magendrehung.

Das wollte ich nur mal anmerken ... wie man den Vermieter überzeugen kann, weiß ich auch nicht ... ich hatte allerdings auch nie Probleme, eine Wohnung mit Dobermann zu finden.

LG

Hier stimme ich endlich mal zu.

Wie bei jeder Rasse liegt es an der Erziehung und klar, auch an der Erfahrung des Hundes wie er tickt.

Seid ihr nach mehreren Besuchen nd Spaziergängen immer noch glücklich mit dem Hund? Haben dabei die Kinder rumgetobt und ihm wars schnurzegal? Dann holt ihn nach Hause.
Gebt ihm noch glückliche Jahre...vielleicht sind es nur noch zwei oder drei, aber die werden sicherlich toll.

Ich bin mit Schäferhunden groß geworden und werde immer eine Schwäche für sie haben und es macht mich traurig, das ich bei uns in der Umgebung immer wieder Schäfis sehe, die übel gelaunt sind oder rumzicken...

Was ich euch empfehlen würde ist ein Verhaltenstest. Der mag ein paar Euros kosten, aber prüft alle möglichen Situationen mit dem Hund durch. Den gibt es vom Amt, in verschiedenen Vereinen usw.
Durch unsere Vereinsarbeit habe ich den kennengelernt und weiß, das mein Hund bei Menschen eher rückwärts gehen würde, als jemals zuzuschnappen. Aber ich habe dadurch auch wissen gelernt, was ihm besonders Stress bereitet und worauf ich achten muss. Unsere Hündin würde schnappen bei enorm viel Stress, aber auch nur bei fremden Menschen und sie warnt vorher ausgiebig (was sehr gut ist).

Das ist das Wissen was mir jetzt erst Recht zu Gute kommt mit meinem Bauchzwerg.

Ich finde vom Wesen her Schäferhunde, Dobermänner und Rottweiler tatsächlich perfekt für Kinder. Der Nachteil liegt hier nur eindeutig am Tierheim und dem Nichtwissen wie er bei Kindern in verschiedenen Situationen reagiert. Aber das kann man ja herausfinden.
Deine Aufgabe ist es später natürlich den Kindern den dementsprechenden Umgang mit dem alten Hund beizubringen.

Viel Erfolg!

Hi,

wenn Du die nächsten Jahre nicht umziehen willst, ok.

Aber, 3 Kinder, alleinerziehend, 1 großer Hund - OMG!!!

Nix für ungut!

LG#blume

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