Wie bekomme ich den Haushalt besser in den Griff?

Ich bin mit dem Haushalt total Überfordert. Ich arbeite 8 Stunden, manchmal auch 9 und habe jeweils 1 Stunde Fahrzeit pro Strecke. Wenn ich nach Hause komme bin ich immmer so kaputt und Müde um noch etwas im Haushalt zu machen. Die Wäsche stapelt sich auch schon seit mehreren Wochen und wenn ich den Wäscheberg sehe bin ich erst Recht total demontiviert. Leider hilft mir niemand im Haushalt. Ich wohne mit einem Partner zusammen, aber im zur Zeit herrscht bei uns Dicke Luft und es würde noch mehr Streit und Theater geben wenn ich da noch mit dem Haushalt komme. Meistens geht immer das Wochenende für Hausarbeit drauf und ich bin total frustiert weil ich nie etwas unternehmen kann, da ich an den Samstagen immer bis 16 oder 17h putzen muss. Wer kann mir Tips geben wie ich nur das nötigste am Wochenende machen kann und es trotzdem Sauber aussieht? Auch für den Wäscheberg wäre ich um Hilfreiche Tips dankbar, vor allem dass ich in Zukunft nicht mehr soviel Wäsche bügeln muss. Ich lese oft, dass man die Wäsche vor dem Aufhängen in "Form" ziehen soll, aber dafür bin ich irgendwie zu blöd, dass funktioniert überhaupt nicht. Danke für Eure Antworten.

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Ich frage mich immer, wenn nie einer zu Hause ist, was im Haushalt überhaupt anfällt#schein

Nee....ernst....wie wäre es mit

- einer Putzfrau?
- Bügelwäsche wegbringen
....

lisa

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Wieviel Personen wohnen bei dir?

Gruss
agostea

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Hi,

was Du tun kannst? Deinem Partner in den Hintern treten! Er wohnt auch in der Wohnung und kann seinen Anteil leisten - wenn eh schon dicke Luft ist, macht das dann auch nichts mehr.

Ansonsten:

- wir bügeln grundsätzlich erst dann, wenn wir die Sachen anziehen

- Handtücher, Bettwäsche, etc wird nie gebügelt
- Wäsche warm aus dem Trockner nehmen und dierekt falten - spart das Bügeln
- ansonsten z.B. direkt nach dem Essen spülen - dann ist es nicht so viel
- feste Tage für saugen/staubwischen
- Bad geht fix auch mal zwischendurch

Wäscheberg (habe wir regelmäßig - wir hassen Wäsche bügeln/falten und schieben es regelmäßig vor uns her):

Ich nehme mir, wenn wir wieder mal nur gewaschen und getrocknet, aber nicht gefaltet haben, einen Abend vor und falte ALLES und räume es direkt weg. Immer nur ein bisschen ist demotivierend, weil man keinen Erfolg sieht. Und ich fange mit den Sachen an, die schnell gehen: Handtücher, große Teile wie Bettwäsche, Tshirts, Hosen - erst dann kommen Sachen wie Socken und Unterwäsche und ganz zum Schluß Blusen/Hemden.

Ach ja: gerade beim Bügeln habe ich gerne Fernsehen an - das lenkt ab und macht die Arbeit etwas weniger langweilig. Bei allem anderen lieber Musik.

Und: evtl auch ausmisten (mache ich jetzt auch). Wenn man nicht so viel Zeug hat, kann sich auch nicht viel ansammeln...

Allerdings frage ich mich:

Wenn ihr doch beide arbeiten geht - wie kann es denn dann so dreckig werden, dass Du einen ganzen Tag putzen musst?

Gruß
Kim

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"Ich nehme mir, wenn wir wieder mal nur gewaschen und getrocknet, aber nicht gefaltet haben, einen Abend vor und falte ALLES und räume es direkt weg. Immer nur ein bisschen ist demotivierend, weil man keinen Erfolg sieht."

#schock Das ist für mich der totale Horror! Ich falte lieber jeden Tag fünf Handtücher als einmal in der Woche einen ganzen Berg. :-)

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Hi,

klar - für mich auch, aber wenn sich so ein Berg angesammelt hat, dann lieber mal einen Abend richtig ranklotzen und alles in den Schrank bekommen, als täglich ein bisschen, wo man keinen Erfolg sieht, weil immer wieder neue Wäsche dazu kommt.

Wir nehmen uns immer wieder vor, die Wäsche direkt nach dem Trocknen zu falten/bügeln und wegzuräumen... das geht dann mal 4 Wochen gut, dann ist wieder irgendwas, weshalb wir nicht dazu kommen und dann liegt da ein Berg von 4-7 Maschinen Wäsche, der gefaltet werden will #schock

LG
Kim

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Was mir noch einfällt:

Zu Singlezeiten habe ich meine Wäsche gewaschen und bis auf Socken & Unterwäsche alles zum Bügeln/falten weggegeben. Hat mich damals 50-70 DM im Monat gekostet und mir viel Freizeit beschert.

Fenster putze ich nur max 4x im Jahr...

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Ich vermute mal, dein Partner arbeitet ebenfalls in Vollzeit. Da ist es nur legitim, dass ihr euch die Hausarbeit teilt und das würde ich an deiner Stelle auch einfordern - völlig egal, ob er dann Stress macht, beleidigt oder sauer ist. Du bist weder seine Putzfrau noch seine Haushälterin oder Mutter.

Bei der Wäsche würde ich einfach sortieren. Alles was ihr nur drunter zieht muss auch nicht gebügelt sein. Hemden und Blusen kann man wirklich schön glatt ziehen und auf einem Bügel trocknen lassen. Dann entfällt das Bügeln mehr oder weniger. Hängt natürlich auch vom Stoff ab. Für die Zukunft dann einfach schon beim Einkauf drauf achten, dass die Wäsche nicht unbedingt gebügelt werden muss. Ich bügel so gut wie gar nicht, weil die meiste Kleidung im Wäschetrockner landet und nach dem Trocken einfach glatt hingelegt wird. Wenn sie dann ausgekühlt ist, wird sie weg geräumt. Alternativ kann dein Partner seine Sachen auch selber bügeln und du kümmerst dich nur noch um deine Kleidung.
Bettwäsche usw. bügel ich überhaupt nicht, weil die sowieso nur so lange knitterfrei bleibt, bis ich das erste Mal drunter schlafe. Das ist mir den Aufwand nicht wert.

Fürs Aufräumen kann ich empfehlen, einfach beim Raumwechsel zwei, drei Dinge mitzunehmen, die in den Raum gehören, in den du gerade gehst. Dinge, die man nicht mehr braucht, sofort weg räumen und nicht warten, bis sich Berge anhäufen. Sehr gut klappt es auch, wenn man in jedem Raum pro Tag 5 Minuten aufräumt. Das klingt nach wenig, aber man schafft da doch so einiges. Und dann würde ich nicht alles am Wochenende putzen, sondern jeden Tag einen Raum. Ist erstmal wieder Grund drin, sollte es auch einigermaßen ordentlich bleiben, weil ihr ja gar nicht daheim seid und Unordnung machen könnt.

Toll finde ich die Putzpläne von www.casablitzblanca.de..

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Wenn Du und Dein Partner Vollzeit arbeitet, verstehe ich nicht ganz, warum Du wochenends bis 17 Uhr putzt.

Meine Tipps:
Egal, ob dicke Luft herrscht - Zusammen sitzen, eine Liste der anfallenden Arbeiten schreiben, Aufgaben neu und gerecht verteilen.

Männer können auch bügeln, Wäsche zusammen legen, aufhängen, Spülmaschine ein- und ausräumen, Müll weg bringen, Boden wischen, Bad, Fenster putzen.

Also neu und gerecht verteilen.

Bzgl. der Wäsche:

nicht alles bügeln, z.B. Handtücher oder Bettwäsche, die nicht zu sehr knittert, zusammen legen
Mein Freund wäscht und hängt unsere Wäsche auf, er schüttelt sie schön aus, dann knittert sie nicht so sehr. Ich bügle, er legt Handtücher, Bettwäsche, Unterwäsche und Socken zusammen.

Auch sonst ist die Aufteilung der Hausarbeit sehr gerecht.

Ich kann absolut nicht klagen, wir arbeiten auch Vollzeit.
Wir haben viel Freizeit und auch viele Hobbies. Uns würde es nie im Leben einfallen das Wochenende nur fürs Putzen zu nutzen.

Wir sind beide der Meinung, dass die Hausarbeit nicht nur an einer Person "hängen" muss.

LG

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Hallo,

bei mir wars ähnlich. In der Woche reicht die Zeit gerade für das nötigste und an den Wochenenden habe ich fast ausschließlich geputzt.
Am Ende war ich total gefrustet weil die schöne Zeit verflog die ich besser hätte mit meiner Familie verbringen können.
Nun habe ich einmal wöchentlich eine Haushaltshilfe und das ist Gold wert.
Ich mache Donnerstags Abends noch die Reste, Freitags einkaufen und dann ist Wochenende.
Außerdem müssen alle mitziehen. Jeder räumt seinen Kram weg, wer einen Raum verlässt, schaut ob er etwas mit raus nehmen kann usw...
Trockner und Waschmaschine befülle und entleere ich zwischendurch und räume es auch direkt in die Schränke und ein Dampfreiniger ist auch eine sehr gute Investition um die Arbeit zu erleichtern.
Dann habe ich mir selbst das Ultimatum gestellt, keine Bügelwäsche mit in die neue Woche zu nehmen, selbst wenn ich Sonntags Abend noch eine halbe Stunde bügeln muss. In der Regel sind das 2-3 Tischläufer, 3-5 Shirts und 3-4 Hemden- mal mehr mal weniger. Das ist schnell erledigt und es häuft sich nichts mehr an.
Nach meinem Bügelmarathon von 7 Stunden vor ein Paar Wochen habe ich die Schnauze voll und will so was echt nicht mehr!

Das funktioniert wirklich gut und es kommt eine Routine rein.

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Hallo,

für was benutzt du den Dampfreiniger? Ich überlege nämlich auch immer wieder mal, ob ich mir sowas kaufe.

LG

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Hallo,

ich benutze den Dampfreiniger für alle Böden, Dusche, Fliesen, Küchenfronten.
Man kann sogar Fenster damit putzen, aber da bin ich eher der Lederlappentyp ;-).

Es ist wunderbar. Lappen reinklemmen und los geht's.

Kein auswaschen und auswringen in Dreckwasser mehr. Einfach nur zwischendurch den Lappen austauschen und nach Gebrauch in die Maschine pfeffern.
Es wird streifenfrei, schnell trocken, ist hygienisch! das ist bereits mein zweiter Dampfreiniger und ich will nie mehr ohne.

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Hausarbeit wird geteilt, beide wohnen im Haushalt, beide gehen arbeiten also können auch beide anpacken. Wir haben 120qm und haben keinen Putzplan. Es wird meist schnell zwischendurch geputzt, (fast) jeden Abend mal etwas, was ruck zuck geht. Wenn beide arbeiten sind, ist es meist nur Staub, was rumfliegt.

Wenn gekocht wird, kann man schnell nebenher die Flächen der Kuche abputzen, Spülmaschine ausräumen, Boden fegen/saugen/wischen. Wenn Auflauf im Ofen, hat man in der Zwischenzeit auch schnell mal das Bad geputzt.

Früh habe ich meist noch 10 min Zeit (frühstücke erst auf Arbeit). Da werden schnell die Amaturen im Bad geputzt, Toilette schnell mit solch feuchten Putztüchern.

Gewaschen wird bei uns nur am WE, dann aber alles was sich angsammelt hat. Das hänge ich ordentlich ausgeschüttelt auf die Leine und wenn es trocken ist, gehts in den Schrank. Gebügelt wird nur das, was auch gebraucht wird.

Stress Dich nicht so. Nutze die "Zwischenzeiten". Ich trete mich lieber abends noch eine halbe Stunde in den Hintern, auch wenn ich ko bin und hab dafür am WE mehr Freizeit.

Ach und Thema Dein Mann, er kann sicher seine Wäsche allein waschen und bügeln. Essen wird er sich auch allein zubereiten können, oder? Wenn er nicht mitmacht, dann macht er seine Sachen eben allein. Lass es liegen....

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Hallo

Putz-und Bügelhilfe einmal wöchentlich 4 Stunden sollte reichen.Die Kosten werden geteilt.Ihr arbeitet beide-das ist nicht dein Problem allein.Fakten schaffen.

L.G.