Wie oft darf man Nebenkosten erhöhen?

Wir wohnen nun seit 3 Jahren in unsere jetzigen Wohnung (130 m² Maisonette) und zahlen 595,- KM plus mittlerweile 205,- Nebenkosten (eben kam die Abrechnung) Wir haben im März 2007 mit 120,- NK angefangen, dann das Jahr nach der ersten Abrechung um 50,- erhöht auf 170,-, dann im letzten Jahr nicht mehr soviel nachgezahlt, aber trotzdem wieder Erhöhung auf 190,- und nun Erhöhung auf 205,-! Das ist ja fast das doppelte wie am Anfang. Im Schnitt nehmen die immer die Nachzahlsumme und teilen die durch 12 und das ist dann die monatliche Erhöhung. Ist das okay?

LG Merline
#blume

1

Hallo!

Ich habe mit 100 Euro NK angefangen und bin jetzt auf 180 Euro (exklusiv Strom!).

Bei uns wurde das ganze Jahr zusammengezählt, also was nachgezahlt und bereits bezahlt wurde und das dann durch 12 gerechnet.

LG mini

2

bei uns kommt Strom auch noch extra

8

Hallo!

Gerade die Heizkostenpreise sind wahnsinnig aufgeschlagen!

Gruß, M.

3

Ich denke schon, dass das Verfahren ok ist. Wir verfahren mit der Hausabrechnung auch so. Lieber mehr monatlich zahlen als immer die dicke Nachzahlung zu haben.

lg ivik

4

Es ist vollkommen OK. Ihr zahlt das, was ihr verbraucht.

5

Liebe Merline,

klar ist da okay! Nebenkosten sind ganz reale Kosten die entstehen und die der Vermieter nur weiterverrechnet. An den Nebenkosten darf der Vermieter keinen Cent verdienen. Wenn sich also die Kosten tatsächlich erhöht haben (steigerung der Müllgebühren, Abwasserkosten, Hausstrom, Wartungskosten, Kosten für Hausmeister, Aufzug, Winterdienst, Versicherung etc.)
Dein Vermieter muss die Summe aufschlüsseln können und auf Nachfrage auch Belege für die gestiegenen Kosten bringen. Was als Nebenkosten abgerechnet werden kann und darf ist im Gesetz geregelt.
Der Vermieter hat das Recht die Vorauszahlung der Nebenkosten den regulären Kosten anzupassen, so das keine Nachzahlungen notwendig sind. Wenn man also Nebenkosten nachzahlen muss, dann ist eine erhöhung der monatlichen Vorauszahlungen sehr wahrscheinlich und sinnvoll. (also nachzahlung durch 12 ist schon mal ein guter ansatz).

Ob jetzt die gesamte Höhe realistisch ist, müßte man wissen was alles enthalten ist. Wenn z.B. auch Heizung enthalten ist, dann schlagen hier natürlich die enorm gestiegenen Energiekosten zu Buche.

LG
Tanja

10

Komischerweise hat sich die Gesamtsumme für die Heizkosten im Vergleich zum letzten Jahr gar nicht verändert, aber die Kosten für Wasser und Abwasser sind fast doppelt so hoch und irgendeine Versicherung ist gestiegen, weiß aber jetzt aus dem Kopf nicht mehr, welche. Die Wasserkosten haben aber sicher nichts mit einem erhöhten Verbrauch zu tun (da hat sich gar nix geändert) sondern mit erhöhten Preisen.

6

Hallo,

wer hat diese Kosten denn verursacht ?

freundliche Grüsse Werner

7

Für 130 qm sind auch 205 € noch zu wenig. Angemessen sind ca. 2 - 2,50€ pro qm.

9

Du zahlst was du verbrauchst bzw. was die tatsächlichen Kosten sind. Eine Erhöhung der Abschläge verhindert lediglich, dass die Nachzahlung zu hoch wird.

Ob die NK-Abrechnung an sich stimmt, kannst du ja überprüfen.

11

Hallo,

die Antwort ist ganz einfach.

Deine gesamten anfallenden Kosten aus der Betriebskostenabrechnung werden durch 12 geteilt. Dieser Betrag ist dann in der Regel dein neuer Betrag für die Vorauszahlung.
Allerdings kann dieser auch höher ausfallen, wenn dem Vermieter bekannt ist, das es zu einer starken Preiserhöhung kommt (z.B. Gas)

Top Diskussionen anzeigen