Frage zur wegen arbeit

Guten Morgen,

Ich frage hier für eine Freundin folgender Fall. Sie hat einen Sohn mit 50% Behindertenausweiß und Pflegestufe 3


Er hat mehrmals die Woche Therapien. ( ergo-Logo und noch andere Therapien)

Folgende frage sie geht in der Woche 20 Stunden arbeiten das ist ihr aber zu viel. Sie würde gerne auf 15 Stunden die Woche reduzieren.
Der Arbeitgeber stellt sich hier quer. Es ist eine große Firma (mit 1000 Mitarbeiter) die sich dagegen streuben.

Nun meine Frage hat sich das Recht da durch das der Sohn noch so klein ist und auch Betreuung braucht Bzw. Zu mehreren Termin fahren muss.
Sie würde gerne auf 15 Stunden die Woche reduzieren.


Ich freuch mich auf euere Antworten.

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Hallo,
sie hat keinerlei Spezialrechte durch das behinderte Kind, den SBA und den PG des Kindes. Sie könnte sich hier aber informieren über die Familienpflegezeit. Ähnlich wie in der Elternzeit wird der Arbeitgeber nur darüber INFORMIERT, er muss nicht zustimmen (Rechtsanspruch). Sie muss in der Familienpflegezeit mindestens 15 Stunden arbeiten und teilt ihrem AG bereits in dieser Information mit, wann sie diese 15 Stunden zu arbeiten gedenkt. Es ist ihre Wahl, nicht seine. Der Staat zahlt ihr, wenn sie wünscht, ein zinsloses Darlehen. Der Anspruch darauf entsteht durch den PG des Kindes. Das Ganze geht maximal 24 Monate, danach kehrt sie in ihren alten Vertrag zurück.
In 2 Jahren wäre das Kind ja definitiv älter und vielleicht auch besser betreut (Kindergarten/Schule). Vielleicht löst sich das Problem dann auch von ganz allein.

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Seit diesem Jahr gibt es auch die Brückenteilzeit. Da kann man auch TZ weiter verringern. Das ganze wird von vorneherein befristet - bis 5 Jahre meine ich. Dann man sich ja mit dem Jungen einiges gebessert haben.

Ausserdem kann sie sich vom Betriebsrat unterstützen lassen. Bei 1000 MA sollte es ja einen geben.

LG
Muriel 🐇

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