Erfahrungen mit Risperidon bei Kindern

Unser 14 Jähriger Sohn hatte Down Syndrom, konnte nie sprechen, war aber organisch gesund! Er wurde 15 Monate mit Risperidon behandelt, zuletzt 70 Tage zusätzlich Pipamperon und starb an deren Nebenwirkungen.
Die Dosierung war im unteren Bereich.
Uns wurden die schweren und zum Teil lebensgefährlichen Nebenwirkungen verschwiegen und auch die Tatsache, dass Risperidon für Kinder nur bis zu 6 Wochen zugelassen ist.
Die Nebenwirkungen sind bei Kindern oft sehr schmerzhaft und Kinder können sich nicht so mitteilen wie Erwachse. Unser Sohn wurde wegen aggressiven Verhalten mit diesen Medikamenten behandelt. Keiner der behandelnden Ärzte hat während der Behandlung Kontrolluntetsuchungen durchgeführt. Wenn wir Auffälligkeiten mitteilten wurden diese auf seine Behinderung geschoben.
Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die Ärztin. Aber heute weiss ich, dass es in keiner Weise mit dem Gewissen vereinbar ist, Kindern so etwas anzutun und deren Leben zu riskieren

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Das tut.mir sehr leid für euch. Darf ich fragen, was die Nebenwirkungen waren?

Ich frage, weil ein Freund meines Sohnes auch beides nimmt, es geht mich nichts an, aber ich habe trotzdem Angst um ihn.

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Die Nebenwirkungen bei Risperidon waren zuerst Müdigkeit und zum Teil Schwäche. Dann zitterte er . Später wochenlanger Husten ohne eine Ursache zu finden. Die Aggressionen steigerten sich zeitweise, was falsch gedeutet wurde. Er hatte wahrscheinlich schmerzhafte Nebenwirkungen. Beide Medikamente wirken auf das zentrale Nervensystem. Sie sollen Glücksbotenstoffe unterdrücken. Also man macht das Kind unglücklich und depressiv durch diese Behandlung.
Sie bewirken u. a. kardiologische, hormonelle, neurologische und muskuläre Störungen.Das Zittern stammt durch die Nebenwirkung Parkinsonismus. Es kommt oft noch ein grimmassieren hinzu und auch Zungen und Schlundkrämfe. Das ist zum Teil irreversibel und schmerzhaft.Beide Medikamente zusammen sedieren und können bis zu Bewusstlosigkeit führen , weil der Blutdruck abfällt und es könnenHerzrhytmusstörungen mit Todesfolge auftreten .
Mein Sohn konnte sich zeitweise nicht auf den Beinen halten.Es ist unbegreiflich warum diese Medikamente ausserhalb der Zulassung und ohne Antrag bei der Krankenkasse gängig sind Ein Arzt macht sich im Schadensfalle strafbar, wenn er nicht die ganze Wahrheit über die Gefahren dieser Behandlung aufklärt.
Mein Sohn könnte sich gegen den Tod nicht wehren, weil Erwachsene versagt haben .

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Wirklich entsetzlich!

Ich bemerke nur den unerklärlichen Husten. Ich denke, das Kind werde ich nächste Woche sehen und dann frage ich ihn mal, ob er irgendwas davon hat.

Glücklicherweise kann er sich gut artikulieren, anders als dein Sohn.

Ich wünsche dir alles Gute!

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