Erfahrungen mit Tavor Expidet 1,0

Hallo,

wurde uns empfohlen wenn meine Tochter wieder einen Fieberkrampf hat. Sei nicht so ein Hammer wie Diazepam 10 mg rektiole. Wurde uns vom Chefarzt der Neuropädiatrie der Kinderklinik in Stuttgart empfohlen. Im Beipackzettel steht aber das es Kindern unter 6 Jahren nicht empfohlen wird. Meine Tochter wird bald vier.

Hat jemand Erfahrungen damit?

Liebe Grüße von Irene

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Hallo Irene,

Tavor wird eigentlich wenn dann bei Kindern genommen, die Epilepsie haben - so kenne ich es zumindest, kann auch falsch sein was ich sage.

Was ich aber sicher weiß ist, das Tavor ebenso ein "Hammer" ist, der bei regelmäßiger(!) Einnahme ebenso abhängig macht (keine Panik - bei regelmäßiger, ihr müsst es ja nur bei Bedarf geben), gehört also ebenso wie Diazepam zur Gruppe der Benzodiazepine.

Tavor ist in erster Linie ein Beruhigungs -und Schlafmittel, was inzwischen auch bei Epi eingesetzt wird.

Habe was für dich gefunden:
http://www.rehakids.de/phpBB2/viewtopic.php?t=5529

LG Ramona

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Boh, wassn das fürn Arzt??

Also meine Tochter ist 14 Monate und leidet unter wirklich schwerer epi, sir krampft immer mit Status, auf Diazepam geagiert sie gar nicht.
Aber Tavor bekommt die Kleine noch lange nicht, da rät jeder Arzt von ab.

Erkundige dich mal nach Chloralhydrat, sind auch Rektiolen. Wird normalerweise oft bei Kindern genommen zur Sedierung vor OPs und so......aber es hat auch den tollen Nutzen das es Anfälle stoppt....bei meiner Tochter konnt ich 2 mal damit nen Anfall schon durchbrechen.....und das will bei ihrer Epi schon was heissen.

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HeyIrene,
ich persönlich Halte von dieser Vorgehnsweise nichts. Ich würde dir empfehlen einen weiteren Kinderarzt aufzusuchen. Ich kenne dieses Medikament aus der Psychatrie allerdings nicht mit Kindern.
Ich lege dir einen Link mit rein habe diese Seite vorher gelesen. Ich denke es könnte dich interessieren.

http://de.wikipedia.org/wiki/Benzodiazepin

Ich wünsche deiner kleinen gute Besserung

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hi Irene

aber leider sind nicht alle Benzodiazepine als Notfallmedikament einsetzbar.

Tavor wird da gern und erfolgreich genommen im Notfall, aber nicht bei kleinen Kindern!

Ist halt für unterwegs natürlich praktischer wenn ein Anfall kommt.....eine Tavor ist schneller mal unter die Zunge gelegt, als Diazepam rektal verabreicht......
Nur find ich selber auch für mich, das Tavor eher was für etwas grössere Kids ist, so ab Schulater.

Für Kinder die nicht so toll auf Notfall-Benzodiazepine reagieren ist halt Chloralhydrat nen sehr gutes Mittel.

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Hallo!
Also, ich kann dir nur berichten, dass Tavor ein wirklicher Hammer ist!!! Und ich würde es NIE UND NIMMER einem Kind geben!!!
Mein Mann ist Epilepsie-Patient und bekommt es als "Notfall-Medikament"!! Wenn er davon eine genommen hat, dann ist er für mehrere Stunden nicht mehr zu gebrauchen und wirkt, als ob er total betrunken wäre, bekommt kaum noch was mit..... Sooooooooo heftig ist dieses Zeugs!!!!
Wobei, ich seh grad, dass es um die 1,0 Dosierung geht, mein Mann kriegt 2,5..... aber trotzdem denke ich, dass dieses Medikament für ein Kind nicht unbedingt das Gelbe vom Ei ist!!!

Liebe Grüße
Yvonne

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Hallo Irene

Wie heißt denn euer Neurologe aus Stuttgart, werdet ihr auch im Olgahospital behandelt.?? Wir waren dort lange weil unser Mika heute 2, mit einem Hirntumor zur Welt kam. Wir haben auch das Diazepam bekommen für den Notfall (aber wir haben es zuhause noch nie gebraucht), weil Mika nach der OP 3 Krämpfe hatte. und bis vor kurzem hat er Luminaletten bekommen.

Libe Grüße

Christine

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Hallo Christine,

wir sind beim Dr. Keimer, leitender Oberarzt der Neurochirurgie, in Behandlung. Wir hatten einen sehr guten Eindruck von ihm. Und denken auch dass er viel Erfahrung hat, er ist ja auch nicht mehr der Jüngste.
Er empfahl uns Tavor weil es vom Körper schneller abgebaut wird. Das Diazepam bleibt sehr lange im Körper, 4 mg ca. eine Woche, 10 mg (beim Notfall) ca. 1 1/2 bis 2 Wochen. Milenas ganze Motorik und Entscheidungsfähigkeit ist während der Zeit eingeschränkt.
Haben jetzt auch noch erfahren das mein Schwiegervater Epilepsie hat, in leichter Form, er wurde von den Ärzten bisher aber nicht aufgeklärt. War für uns natürlich keine tolle Nachricht weil wenn es in der Familie EPi gibt die Gefahr für unsere Tochter größer ist daran zu erkranken.
Bisher ist ja aber alles ok und wir hoffen das das so bleibt.

Gruß von Irene

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Hallo Irene

Wir werden auch von Dr.Keimer behandelt.
Wir haben mit ihm in der ganzen Zeit nur gute Erfahrungen gemacht. Ich denke das du ihn einfach mal ganz direkt mit deinen Gedanken konfrontieren solltest. So machen wir das immer,auch bei unserem Dr Maass, unser Onkologe im Olgöle, wenn wir was wissen wollen. Das hat uns schon viel Erfahrung gebracht auch in der Sache mit Mika´s Tumor.

Liebe Grüße

Christine

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