Ambulante Sondenentwöhnung Kleinkind

Hallo,
hat hier jemand Erfahrung mit einer Sondenentwöhnung/Schlucktherapie im häuslichen Bereich bei einem Kleinkind?
Unser Kind ist 1,5 Jahre, neurologisch fit, hat Interesse am Essen, aber erschwerte anatomische Schluckbedingungen.
Uns wurde sehr viel Hoffnung gemacht mit einer ambulanten Sondenentwöhnung. Diese läuft gerade. Leider sehr enttäuschend, deshalb, auch wegen der hohen Kosten überlegen wir sie vorzeitig zu beenden.

Über Erfahrungsberichte wäre ich sehr dankbar!

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Wie lange läuft sie denn bereits? Habt ihr keine Kostenübernahmeerklärung der Kasse bekommen? Normal zahlen die sogar die die Entwöhnung per Internet.
Eine vorzeitige Beendigung würde ich mir gut überlegen. Sowas merkt sich das Kind gut. Jeder weitere Versuch wird umso schwieriger. Rede doch mal mit eurem Kinderarzt darüber. Vielleicht ist ein direkter Wechsel von ambulant zu stationär auch möglich.

Kennst du rehakids.de?

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Nein die Kasse will nicht zahlen.
Habe ein halbes Jahr erfolglos um die Übernahme gekämpft.
Mein Kind hat ein anatomisches Problem, welches ich schon fast von Anfang an erkannt habe, mir niemand geglaubt hat. Deshalb musste ich auch lange um eine ordentliche Diagnostik kämpfen, die meinen Verdacht nur bestätigt hat.
Der Kleine und ich haben auch ein Trauma zu bewältigen, es gibt aber anscheinend keine Anlaufstelle die beides kann.
Den Therapeuten habe ich im Vorfeld mehrmals darauf hingewiesen dass es keine leichte Sache werden wird, er war zu selbstbewusst und hat es doch geschafft mich von sich und den Erfolgsaussichten zu überzeugen. Leider bleibt der Erfolg aus und ich fühle mich einmal mehr bestätigt nicht ernst genommen zu werden. Dafür sind mir fast 1000€ pro Tag einfach zuviel.

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Oh, da musst du mehr Durchhaltevermögen besitzen. Ein halbes Jahr ist gar nichts. Aber wenn dein Kind anatomisch irgendwelche Probleme hat, die FÜR die Sonde sprechen, wie soll das dann jetzt therapiert werden? Erstmal müssen ja die Probleme weg, bevor die Ernährung umgestellt werden kann.
Mein Jüngster ist damals sehr knapp an der Sonde vorbeigeschlittert. Er hat eine Ess- und Fütterstörung (die wahrscheinlich auf seinem Autismus basiert) und verweigerte einfach alle Nahrung, außer Milch. Die Kasse hat nach 1 Jahr und unzähligen ärztlichen, fachärztlichen und therapeutischen Gutachten eingelenkt und die beantragte Kostenübernahme für eine mehrwöchige stationäre Esstherapie gezahlt.

Aber Erfahrungen mit der Sondenentwöhnung wirst du direkt bei rehakids finden.

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