Junge mit autistischen Zügen

Hallo, bei meinem 3 Jährigen Sohn wurden "autistische Züge" festgestellt. Nun suche ich auf diesem Wege Mütter oder Väter, die Ebenfalls mit der Diagnose für ihr Kind zurecht kommen müssen.

Ich bin sehr gespannt, von euch zu lesen.

Liebe Grüße

Jennifer

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Hallo Jennifer,
"Autistische Züge" ist keine Erkrankung, keine Diagnose und keine Behinderung. Bitte verwechsle das nicht mit Autismus. Das wäre die Bezeichnung für die Diagnose.
Autistische Züge kann alles und nichts bedeuten. Praktisch alle Kinder weisen im Laufe ihrer Kindheit irgendwann mal mehr oder weniger solcher Züge auf. Im Grunde bedeutet es, dass es entweder eine vorübergehende Erscheinung ist (die durchaus mehrere jahre dauern kann) oder dass das Kind einfach "zu wenig" Auffälligkeiten hat, um die Diagnose Autismus zu bekommen, aber das eben ganz klar Auffälligkeiten da sind.
Mit 3 Jahren ist dein Kind noch sehr jung. Welche Auffälligkeiten hat er denn?

Meine Söhne sind beide Frühkindliche Autisten, jedoch wurde bei meinem Ältesten lange davon ausgegangen, dass er nur Autistische Züge hat, da sein IQ relativ hoch ist und er massive Probleme mit der Sprache (auch heute noch) hat.

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Hallo, du hast Recht es ist keine richtige Autusmus Diagnose. In der Früherkennungsstelle und im Spz kann keine Amtliche Diagnose gestellt werden...das liegt alles noch vor uns. Wir sind erst ganz frisch mit den Untersuchungen angefangen...eigentlich tatsälich in erster Linie wegen der kaum vorhandenen Sprache trotz seines tadelosen Gehörs.

Kaspar hat sich noch nie so entwickelt wie es, mal ganz platt gesagt, in den Büchern steht. Er war und ist schon immer tollpatschig und ist viel gefallen. Motorisch traut er sich vielleicht deshalb auch nur wenig zu. Er rutscht seit neusten und auf ein Rutscherauto hat er sich mit 2,5 das erste Mal getraut zu fahren. Er spielt oft für sich und kann sich stundenlang mit Büchern beschäftigen. Schon seit er greifen kann studiert er Prospekte und Bücher. Karten von Freizeit- Tierparks sind nun dazu gekommen und werden geistig immer und immer wieder abgegangen.
Puzzelbücher "müssen" von vorne bis hinten durchgepuzzelt werden. Beim ersten Durchlauf ist er auch nicht ansprechbar (das ist zur Zeit nicht so ganz extrem wie noch vor ein paar Wochen). Er braucht einen ganz engen Rahmen und ist schnell Reizüberflutet. Deshalb haben wir den Fernseher komplett weggelassen. Er spricht zwei bis dreiwort Sätze und das nur sehr undeutlich. Hat seine Phantasiesprache die er nicht so recht ablegt. Kaspar macht keinerlei Anstalten sich selbst an oder auszuziehen. Trocken ist er nicht mal Ansatzweise. Er kann auch "noch" keine Gefühle nach empfinden. Und was sehr gefährlich ist...er läuft weg. Egal wie laut ich rufe und wieviel Angst in meinem Gesicht abzulesen ist...er kommt nicht zurück.
Die Liste ist lang und umfangreich. Natürlich hoffe ich, dass Kaspar kein Asberger oder Kanner hat. Ich habe mir für meine Kinder immer ein unbeschwertes Leben gewünscht. Mit vielen Freunden und tollen Partnern und viele Enkelkinder ????. Das wünscht sich sicher jede Mutti...
Es kann ja auch wirklich nicht so schlimm sein oder sich rauswachsen...all das hoffe ich sehr. Bis dahin habe ich mir "gleichgesinnte" vorgestellt, die Tipps und Tricks haben und den Verlauf vielleicht schon durchlebt haben.

LG Jennifer

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Es haben sich einige Buchstabenverwechselungen ergeben, sorry

Autismus soll es heißen

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Ich stimme ja mit kati543 fast nie überein (:-p), aber heute unterstreiche ich jeden einzelnen Satz, den sie schreibt.

Welcher Arzt stellt denn bitte bei einem Dreijährigen die "Diagnose" (die ja eben keine ist) "autistische Züge"??? Halte ich schon für ziemlich unverantwortlich.

Dabei geht es nicht darum, dass das halt jemand (von mir aus auch ein Arzt) gesagt hat, sondern wie das aufgenommen wird. Und schon geht es los (liest man in deinem Post): "Mein Kind hat das-und-das, gibt es Gleichgesinnte..."

Dein Kind hat "nichts"!!! Er ist ein "ganz normaler" Junge, der hier und da kleine Auffälligkeiten zeigt - und das tun sie (danke kati543) ALLE irgendwann mal. Heutzutage rennen damit so viele Eltern zu irgendwelchen Ärzten, um den "Kind einen Namen zu geben", anstatt sich einfach dem eigenen Kind anzunehmen, so wie es eben ist.

Meine Große hat auch "autistische Züge", von mehreren Ärzten (Kinderärzten) und einer Psychologin (Schulpsychologin) so festgestellt. Mit 1 Jahr (!!!!) hatte ich das erste Mal die Empfehlung von einer Pädagogin, das Kind MUSS in psychologische Behandlung. Ich habe ihr innerlich einen Vogel gezeigt. Ein einziges Mal war es kritisch, im ersten halben Jahr nach der Einschulung, deswegen haben wir auch die Schulpsychologin eingeschalten. Auch das ließ sich verhältnismäßig "leicht" lösen. Sie kam auf eine andere Schule (normale Grundschule wie vorher auch) und war plötzlich wieder glücklich. Das Kind hat halt irgendwie nicht zur Schule gepasst, das kann aber jedem anderen Kind auch passieren.

Ansonsten ist sie jetzt 9, 4. Klasse und immer noch ein "normales Kind"!!! Dann und wann zeigt sie Auffälligkeiten, aber das ist halt SIE. Und sie lernt immer mehr, mit sich selbst in Verbindung mit ihrer Umgebung umzugehen. Das kann sie aber nur lernen, weil man sie "normal laufen lässt".

Wenn du JETZT deinem Sohn einen Stempel aufdrückst und alles, was nicht ganz so optimal läuft, entschuldigst mit "Er hat halt autistische Züge", dann wird es in die völlig falsche Richtung gehen...

PS: Wir haben einen Freund (10), der frühkindlicher Autist ist. Das ist etwas völlig anderes und mit "autistischen Zügen" nicht zu vergleichen!!!

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Meine Tochter ist jetzt 9 und hat seit Kleinkindalter diese "autistischen Züge" - allerdings ist das keine Diagnose.
Bei ihr sind es Begleiterscheinungen ihrer eigentlichen Krankheit - dem Dravet-Syndrom.

Als Diagnose gibt es die Bezeichung ASS - Autismus-Spektrums-Störung......aber ich denke bei einem 3jährigen wäre es noch zu früh für eine genaue Diagnose in dieser Richtung

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Tim hat die Diagnose vor seinem dritten Lebensjahr bekommen und waren 1 Jahr zur Diagnostik , 1 -3 mal die Woche SPZ .

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Hallo,

Bei uns hieß es sehr lange zeit ebenfalls autistische Züge, mittlerweile im Schulalter kristallisiert sich aber eher Asperger heraus, wir sind noch nicht durch mit der Diagnose aber es tendiert stark dazu.

Aber in deinen Antworten steckt viel Unsicherheit drin, du musst dir immer wieder klar werden egal welche Diagnose irgendwann mal bei deinem Kind herauskommt (wenn es denn eine gibt), es ist und bleibt immer noch das gleiche Kind.
Es ist bei den ganzen Ärzte und Therapeutenkram immer schwer sich auf das positive beim Kind zu konzentrieren, weil man immer nur über die Probleme spricht, ich kenne das ja selbst.
Aber die Diagnose ändert nichts an dem Kind, er ist und bleibt der selbe, mit den selben tollen Seiten die er bestimmt auch an sich hat :-)

Die gröbsten Probleme sind momentan die,die wir mit der Schule haben, da die nicht wirklich gut mit ihm umgehen können und es viel Theater gibt.
Für uns selbst ist er einfach er selbst, mit seinen Macken, aber auch mit seinen ganzen anderen schönen Seiten, der unglaublichen Kreativität und Phantasie die er besitzt und DAS ist das wichtigste.

Dein Kind ist noch so klein, warte erstmal ab und mach dich nicht zu verrückt, alle Kinder haben irgendwo ihre "Züge " die sich manchmal irgendwann in Luft auflösen, oder eben auch nicht,wie bei uns.

LG

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Hallo Jennifer,

mein Sohn Lukas ist 11 und vor einem Jahr haben wir die Diagnose Autismus-Spektrums-Störung erhalten. Ich würde dran bleiben, denn was wir bis dahin und auch bis heute mit
ihm erlebt haben ist schon heftig.

Zumal du überall auf Wartelisten kommst...da wartet man Monate :-(
Wir haben jetzt endlich einen Therapieplatz - aber leider haben wir jetzt den Kampf mit
der Kostenübernahme vom Jugendamt. Da muss ich mir dann anhören, dass Lukas einfach wirkt wie ein Kind, das keine Konsequenzen kennt und einfach nicht erzogen ist :-[:-[.

Wir werden jetzt einen Anwalt einschalten. Es zieht sich einfach alles unheimlich lange hin und sowas geht auf Kosten des Kindes.

Ruf doch mal bei einem Autismuszentrum an und lass dich dort beraten, oft gibt es sowas
über die Lebenshilft...einfach mal googlen.

LG,
Carmen

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Das Jugendamt diskutiert echt immer. Ich kenne das von meinem Großen auch. Das Sozialamt zahlt viel einfacher. Mein Jüngster läuft darüber.... Naja. Habt ihr euer Kind mal dem Gesundheitsamt vorgestellt? Ich würde meine Kinder nie einen Sachbearbeiter vorstellen. Die Ärztin vom Gesundheitsamt entscheidet das letztendlich immer. Die Sachbearbeiter von Jugend- und Sozialamt schreiben nur noch was sie sagt. Daher ist es wichtig, dass die Kinder immer dort landen und sie eine Beurteilung abgeben kann. So bekomme ich eigentlich alles durch ;-).

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Einen direkten Termin beim Gesundheitsamt haben wir noch nicht, aber zumindest haben wir bereits einen erbeten. Allerdings erstmal zur Spracheinstufung bzügl des Kindergartens. Ich werde die Sachlage dort besprechen. Und dann werden die mir vor Ort hoffentlich meine Möglichkeiten aufzeigen. Das ist alles noch so verwirrend und wir laufen mit kleinen Schritten voran.

Und Carmen es ist sehr interessant was du berichtest und hört sich nach einem steinigen Weg an.

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Hallo Jenniffer,

als "alte Häsin" gebe ich dir folgenden Rat:

Dein Sohn hat ganz offensichtlich ein oder mehrere Entwicklungsprobleme.

Dabei ist es im Moment völlig unerheblich, was die Diagnose sein wird, "autistische Züge" haben alle entwicklungsgestörten Kinder über kürzere oder längere Strecken !

Es ist genau richtig was du machst: Fördere ihn "aus dem Bauch " heraus. Wie z.B. feste Tagesabläufe oder Reizminderung. Was ist mit Wasser, Tier, Pferd ?

Lass dich in der Zukunft nicht von Diagnosen, Klugscheissern und Internetbeiträgen verunsichern oder entmutigen. Diagnosen und Prognosen stehen -was am Ende die tatsächliche Entwicklung deines Sohnes angeht- nicht in Stein gemeisselt.

Ein gutes soziales Umfeld und eine gute Förderung können Berge bewegen !

Selbst bei gleicher Diagnose ist der Verlauf und die Entwicklung jedes Kindes völlig unterschiedlich.

Und ganz wichtig:

Setz dich frühzeitig damit auseinander, evtl. ein "behindertes Kind" zu haben.

Das bedeutet viele, viele Jahre lang Diagnosen und Therapien, Querdenken, Eigeninitiative und Geduld, Wut, Enttäuschung, Tränen und Sorgen. Und ja- es verändert fast alles, was man sich für sein Leben so vorgenommen hatte...
Viele Partnerschaften halten das auf Dauer nicht aus.

Es bedeutet aber auch Glück, Stärke, Gelassenheit und die Kunst, die Welt mit klügeren und offeneren Augen betrachten zu können......

Übrigens: meine (Zwillings-) Töchter wurden bis zum 6. Lebensjahr halbjährlich im Früherkennungszentrum als schwer (!!!!) debil diagnostiziert !, IQ 57.
Prognose: Niemals rechnen, lesen, schreiben, niemals eigenständig leben.
Cerebrale Dysfunktion als Sammelbegriff für "keine Ahnung, was die haben ".

Sie hatten starke autistische Züge ( man, hat das genervt...!!! Ich konnte z.B. die ca. 75 Schleichtiere nicht abstauben weil ein Verrücken um 5mm einen Tag lang heulende Verwirrung nach sich zog.), Weglaufkinder, Berührungsempfindlich bei andererseits nahezu Gefühllosigkeit in Händen und Füßen, kein Muskeltonus, starke Wahrnehmungsstörungen, kein über-der-Mitte-kreuzen, kein 3-dimensionales Sehen usw. usw.

Sauber mit 5, "laufen " (eiern) mit 4 1/2, "Sprechen" mit 4 ( allerdings eine Sprache, die nur sie selbst und manchmal ihr knapp 2 Jahre älterer Bruder verstand- der hat dann gedolmetscht... :-) )
I- Kindergarten und danach Körperbehindertenschule.

Sie sind jetzt 22 Jahre alt.

Wenn du es nicht weisst, merkst du NICHTS von IRGENDEINER Behinderung. Du würdest sie einfach nur auf noch etwas naive hübsche 15- 16 Jahre schätzen.

Die eine ist dieses Frühjahr in ihre eigene 2-Zimmer- Wohnung gezogen und die Betreuerstunden wurden schon von 4 auf 2 Std. wöchentlich reduziert weil sie ( bis auf Formulare, Ämter usw. ) völlig selbstständig ist.

Sie arbeitet zwar in den Werkstätten, da aber als Quasi- Vertretung der Gruppenleiterin in der Essensausgabe und im Bistro im Verkauf und Kasse, ausserdem arbeitet sie Praktikanten ein.

Sie liest dicke Bücher, (Erragon z.B.), ist Fachfrau in Aquariumsfragen ( sie hat ein 300l- Becken in ihrer Wohnung ) und macht aktuell den Tauchschein. :-)
Ausserdem überlegt sie gerade, bei der Lebenshilfe eine Behindertengruppe zu betreuen...
UND: Sie ist absolut zufrieden mit Ihrem Leben !

ich schreib dir das deshalb so ausführlich weil #huepf ich so stolz bin ! Ach quatsch.;-)
Weil ich dir sagen will, dass nichts für immer und alles möglich ist.

lg

Petra

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Hallo Petra vielen Dank für Deine ausführliche Antwort :-)! Es hat mich innerlich aufgebaut, zu wissen, dass ich instinktiv das richtige tue. Es ist sooo schwer richtige Entscheidungen zu treffen.

Du kannst wirklich stolz Dich sein!

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Hallo,
es ist ein harter langer Weg. Mein Sohn war von Baby an auffällig. Er ist jetzt 6 J., mittlerweile sind wir bei Verdacht auf Atypischen Autismus, vorher immer nur Entwicklungsverzögert.

Wollte ihn in einer speziellen Autismus Klinik untersuchen lassen, aber dort nehmen sie ab Schulalter. Nun ist er seit diesen Sommer in einer Förderschule, angeschlossen eine Autismus Lebenshilfe, die auch Therapien anbietet.
Übernächste Woche gehen Gespräche weiter, ob wir ihn doch noch weiter untersuchen lassen müssen. Also, es ist noch kein Ende in Sicht.
Aber durch viele Therapien und viel Kampf um diese zu bekommen, kampf um den bestmöglichen Schulplatz,hat er große Fortschritte gemacht, er redet, auch wenn nicht ganz verständlich, das schönste, ich darf ihn mal in den Arm nehmen, es muß von ihm aus kommen, aber das ist ok.
Ich hoffe für euch, das alles ok wird und dein Sohn schnell alles aufholt und euch dieser Steinige Weg erspart bleibt.

Lg

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hallo jennifer,

also autistische züge, das ist erst mal ein verdacht...das wird gesagt wenn sie sich nicht sicher sind.
da gehören noch mehr untersuchungen dazu.
und das dauert.
wir sind seit jonas 22 monate alt war bis dieses jahr april diagnose Frühkindlicher Autismus, in untersuchung gewesen.
pflegestufe 1 haben wir und einen behindertenausweis beantragt, aber man lernt damit zu leben und umzugehen, bzw sein kind zu "lesen" ;-)
wir haben viel durch bis man zu dieser diagnose kommt, vorallem ist es bei kindern schwierig, die nur leichte anzeichen zeigen, so wie jonas, das sagte sogar ein arzt zu mir vom augsburger klinikum die auf autisten spezialisiert sind, er hat auch erst mal gezweifelt ob das wirklich autismus ist, das verhalten von jonas, die kaum vorhandene sparache usw, mrt wurde gemacht, unauffällig war das ergebnis.
ich bin froh das wir ihn früh gefördert haben bis er in einen speziellen kindergarten gekommen ist.

drücke euch die daumen und viel kraft #klee

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Jungs-Mami und Mandy185, vielen Dank für eure Antworten. Es war sehr interessant.

Ich bin mir auch nicht sicher ob es bei den autistischen Zügen bleibt. Eigentlich finde ich es ganz schrecklich zu wissen, dass er was hat. Seit dem sehe ich ihn mit anderen Augen. Das hat auch seine Vorteile, weil ich nun angemessen auf sein Verhalten reagieren kann. Manchmal ertappe ich mich dabei ihn nach Symptomen abzusuchen und sein Verhalten zu kategorisieren. Das gefällt mir nicht, aber einerseits denke ich, dass ich doch nach Punkten suche, die gegen den Verdacht sprechen. Andererseits möchte ich ihn versuchen zu "lesen" wie du es so treffend vormuliert hast.

Ich brauche noch viel Hilfe. Vor allem auch dabei ihm bei zu bringen sich selbstständig zumindest ansatzweise selbst auszuziehen (um mal ein ganz banales Beispiel zu nennen) er möchte sich nicht mal die Socken ausziehen. Bis jetzt haben wir es zumindest geschafft die Laschen von seinen Schuhen aufmachen zu lassen. Er ist ja auch noch klein, aber vielleicht habt ihr einen Tipp :-). Gibt mir die Frühförderung auch dafür eine Hilfestellung? Ich kann mir gar nichts darunter vorstellen.

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hallo Jennifer,

geht er denn schon ine einen kindergarten? konnte ich jetzt nirgends lesen #augen:-)

ich muss sagen uns hat der integrative kindergarten sehr viel geholfen und davor waren wir bei der kinderhilfe, wo wir zu einer logopädin gegangen sind die aber nur gespielt hat mit uns, was aber auch hilfreich war und bei einer physiotherapeutin mit der haben wir die richtigen griffe techniken usw gelernt.
einfach mal anfragen bei der lebenshilfe, das heisst aber immer etwas anders.

ohne kindergarten wären wir noch nicht soweit wie jetzt, da werden auch sachen wie schuhe an und aus, aber ich habe jonas auch schon durchschaut mittlerweile ;-) im kindergarten kann er dinge die er zuhause plöztlich nicht mehr kann und ich es machen soll.

was ich auch sehr positiv finde an dem kindergarten ist eine behinderten schule und unten ist eine schwimmhalle wo sie alle 2 wochen zum schwimmen gehen mit den kids.

also falls ihr noch keinen platz habt seit ihr dort wirklich gut aufgehoben. kleine gruppen, maximal 10 kinder, denn jonas mag auch keine großen menschenmengen und auf 10 kinder kommen 3-4 erziherinnen.

einfach mal nachfragen bei der kinderhilfe/lebenshilfe ;-)

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