Plötzlicher Schicksalsschlag, wie soll es weiter gehen?

Hallo,

ich hoffe, dass ich hier richtig bin und ein paar Tipps für meine Situation bekomme. Kurz zu meiner Geschichte

Im Juli 2012 erlitt mein Vater einen schweren Schlaganfall (rechte Hirnhälfte) und es sah alles nicht so rosig aus. Nach einer schweren Notoperation in DD und 10 Tagen künstlichen Koma erwachte er langsam, dass war die schlimmste Zeit für unsere Familie, wir funktionierten nur noch. Im August kam er nach Pulsnitz in die Reha, langsam kämpft er sich ins Leben zurück. Weihnachten soll er nun endlich entlassen werden, aber mit "schweren Handicap" (für mich ist es schwer meinen Vater so zu sehen#heul). Seine li. Körperhälfte ist gelähmt, Kurzzeitgedächtnis beeinträchtigt, ev. Wahrnehmungsstörung und starke Stimmungsschwankungen. .... wir wissen einfach nicht wie es weitergehen soll, welche Anlaufstellen es in Sachsen gibt (wir sind alle berufstätig, ich bin schwanger (mit Komplikationen).... Fühl mich total hilflos! Wer hat Erfahrungen?

Danke!

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Hallo,

sowohl im Krankenhaus als auch in der Reha gibt es einen sozialen Dienst den ihr umgehend kontaktieren solltet. Die können euch sagen, was nun getan werden kann und helfen auch bei der Antragstellung.

LG
B.

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Hallo,

ja wende dich an den sozialen Dienst. Bei diesen Behinderungen steht ja auch sicherlich eine Pflegestufe im Raum. Das müsste dann beantragt und geprüft werden. Aber die sozialen Dienste kennen das und wissen was getan werden muss bzw. können Adressen nennen.

Gruß Barrik

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Hallo,

mein Vater hatte am 17.11.09 einen schweren SA.

Ich war in einem Forum für Schlaganfälle unterwegs.

www.das-schlaganfall-forum.de

Es war für mich sehr hilfreich.

Logopädie und Ergotherapie sind sehr wichtig.

Alles Gute für Euren Vater und Euch.

LG

Kerstin

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huhu,

yep, das forum ist super!
ich bin da auch unterwegs seit meiner hirnblutung 2010.

lg

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Hallo

ich habe lange nur mit schwer betroffenen schlaganfall pat. intensiv gearbeitet. (bin Ergo)

wichtig sind ergo- und physiotherapie, logo nur wenn er mundmotorik störung hat. sprachstörg. wird er nicht haben, da er rechtshirnig betroffen ist.

wenn alle pflegenden arbeiten, gibts auch die möglichkeit von einer tagespflegeeinrichtung... da kommen in den meisten fällen die therapeuten ins haus... morgens abgehohlt und abend wieder nachhause, wenn man ihn nicht daheim alleine lassen kann.

was ich immer wichitg finde ... alleine aufs wc gehen können.

aber eigentlich sollte sich der soziale dienst in der reha um so was kümmern, bzw tipps geben. die ergo sollte evtl nen hausbesuch machen zwecks hilfsmittelberatung oder wohnraumanpassung.

wenn du magst kannst mir auch ne pn schicken bei fragen.

lg puttendings

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