Förderkind in der Krippe

hallo
meine maus geht nun seid sommerin eine regelkrippe.
nun waren wir heute wieder imspz und die haben es dort seh befür wortet,
dass maya eine förderkraft mit in die krippe bekommt für ein paar stunden.

wie läuft das ganze nun ab? die im spz meinten dass die krippe erst nen antrag stellen muss, ob sie förderkinder betreuen dürfen.
lg doro

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Hallo!

Meine 2-jährige Tochter ist Kanner-Autist und im Moment noch nicht krippenfähig. Unser Autismuszentrum hat uns geraten, autismusspezifische Frühförderung zu Hause zu machen und in einem Jahr Sam für höchstens zwei Stunden eine heilpädagogische Gruppe unserer KiTa von der Lebenshilfe mit I-Helfer einzugewöhnen.

Ich habe zeitgleich die Anträge beim Sozialamt für die Frühförderung, den heilpädagogischen Platz und den I-Helfer eingereicht.

Zuerst kam die Begutachtung im Gesundheitsamt und das Gutachten. Daraus ging die Notwendigkeit hervor, dass Sam die FF braucht und noch nicht KiTa-tauglich ist. Ca. 4 Wochen später bekam ich einen Anruf vom Sozialamt mit der Bitte um ein Gespräch.

Dort bekam ich sofort die mündliche Zusage für die spezielle FF. Außerdem sagte mir die Dame, dass der KiTa-Platz bewilligt ist und ich nur das Schreiben abholen brauch, sobald Sam krippenfähig ist. Ebenfalls bekam ich sofort die Zusage, dass der I-Helfer bewilligt wird, sobald er benötigt wird.

Das heißt praktisch, dass ich es selber beantragen musste. Die KiTa muss ihr Einverständnis geben, dass I-Helfer erwünscht sind. Leider ist das nicht überall so selbstverständlich wie bei mir.

Ich hoffe sehr, dass bei Dir auch alles so reibungslos klappt. Das Wichtigste ist, dass Du Dich niemals auf andere verlässt. Pack es selber an und telefoniere den Ämtern hinterher. Auch mein ATZ hat sich dahinter geklemmt und ebenfalls im Sozialamt angerufen.

Bei mir hat es insgesamt ca. 12 Wochen gedauert.

Ganz liebe Grüße und alles Gute
Tine#winke

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Mein James ist 2 1/2 und ist zentral schwerhörig in kombination mit einer Entwicklungsstörung. James geht im Moment auch noch in eine Regelkrippe und wird dort bis zum Übergang in einen heilpädagogischen Kiga von der Frühförderung unterstützt. Die habe ich selber beim Gesundheitsamt beantragt (Niedersachsen). Ist ganz abhänhig davon wo ihr wohnt, wie das mit der Förderung klappt.
Allerdings finde ich persönlich es generell besser, sich nach einer heilpäd. Eintrichtung umzusehen. Eine Regeleinrichtung kann die Bedürfnisse eines besonderen Kindes einfach nicht auffangen und der Alltag ist echt stressig für die Kinder. Wie alt ist sie denn? Warum braucht sie die Förderkraft?

Alles Liebe und Gute für euch!#herzlich

Marie

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