Die Geburt meines Sohnes

Hallo ihr lieben.ich schreibe euch nun meinen geburtsbericht von meinem Sohn. Er ist mein zweites Kind. Die erste Geburt verlief alles andere als toll und war im Nachgang recht traumatisierend für mich. Doch diese Geburt war einfach toll.

Es war der 12.02 und ich war, sowie bei der ersten Geburt wieder 4 Tage über Et. So langsam hatte ich echt keine Lust mehr und ich hoffte, dass es endlich los ging. Ich legte mich abends ins Bett und versuchte etwas Schlaf zu finden. Und dann endlich... es war wieder ein Donnerstag....und wieder 4 Uhr morgens, als ich durch leichte Schmerzen wach wurde, sowie bei meiner Tochter auch schon. Ich legte mich nun aufs Sofa und startete die Wehenapp. Ich lies alle noch schlafen, bis die große schließlich um 7 Uhr wach wurde und in die Kita wollte. Ich weckte meinen Mann und sagte ihm, dass es heute los geht. Ich machte die kleine fertig und musste mich immer zwischendurch im Schlafzimmer verstecken um meine Wehen zu veratmen. Ich wollte ihr schließlich keine Angst machen. Als die kleine dann endlich der Kita war fragte mich mein Mann, ob wir denn nun los fahren sollten. Es war glaube 9 Uhr. Ich sagte so langsam können wir uns auf den Weg machen. Okay gesagt getan. Im Auto sind die Wegen langsam schon echt heftig geworden und ich musste sie vertönen. Dabei half mir das berühmte ahhhhh immer wieder. Also ahhhhhte ich die so vor mich hin. Im Kreißsaal angekommen untersuchte mich die Hebamme erstmals und sagte mir, dass wir bei 4cm sind. Super dachte ich. Ich setzte nun all das um, was mir bei der ersten Geburt fehlte, da ich einfach stumpf das tat, was die Hebamme mir sagte. Fehler Nummer eins war, dass ich bei der ersten Geburt nur gelegen habe, obwohl ich lieber aufgestanden wäre.
Fehler Nummer zwei war, dass ich die Wehen nicht richtig verarmet hatte.
Also blieb ich diesmal die ganze Zeit stehen, stütze mich bei jeder Wehe ab und kreiste mein Becken. Dies half mir wirklich sehr. Nun wollte die Ärztin noch ein Ultraschall machen. Also lag ich da auf der Bridge und wurde nur so von den Wehen überrollt. Das war glaube die schlimmste Zeit bei der Geburt. Sie war endlich fertig und ich stiefelte wieder in den Kreißsaal. Mein Mann blieb noch kurz da. Und als ich hörte ich solle noch auf Station schrie ich durch den ganzen Flur, dass ich hier nicht mehr weg gehe. Und ich hier gleich ein Kind bekomme. Dies fand sei wohl garnicht so toll und rollte nur mit den Augen. Keine 5 min später wurden die Wehen sehr heftig und ich legte mich zur Untersuchung hin. Die Hebamme war echt super. Sprach mir immer positiv zu und massierte die ganze Zeit meinen Muttermund mit warmem Wasser und dehnte ihn dabei leicht. Es kam noch eine hebammenschülerin dazu und unterstütze. Schließch sagte ich nun,dass ich pressen muss und legte mich auf die Seite, wobei ich ein Bein bei der Hebamme in die Hüfte drückte. Ich drückte was das Zeug hält und merkte wie sich mein Sohn durch den Kanal schob. Dies blieb mir bei meiner Tochter verwehrt, da sie mit Saugglocke geholt wurde. Als es dann dazu kam, dass der Kopf geboren werden sollte, sprühtet ich keinen Schmerz. Ich weis nicht, ob es daran lag, dass die Hebamme vorher alles massiert hatte aber es war ein toller Moment. Um Punkt 12 Uhr mit der letzten Wehe wurde schließlich mein Sohn geboren. Ich und mein Mann mussten direkt vor Freude und Erleichterung weinen. Sogar die hebammenschülerin musste weinen. Diese Geburt war einfach unfassbar schön und würde die Geburt immer so sein würde ich noch 10 Kinder bekommen. Wir sind aber nun komplett und verabschieden uns nun.

Hier liest man leider soviel negative Berichte und hoffe, dass ich mit meinem Post etwas mit machen kann. Vorallem lasst euch nicht vorschreiben wie ihr euch bei der Geburt zu positionieren habt. Macht das was euch gut tut und wie ihr euch am wohlsten fühlt. In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne Geburt und bleibt gesund 😊

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Im Nachgang hab ich doch fast das wichtigste vergessen. Und zwar möchte ich mich bei meinem Mann bedanken. Er war die ganze Zeit so wundervoll und das bei beiden Geburten. Er hat mir mit seiner Anwesenheit soviel Kraft geschenkt und mich so super unterstützt. Ich liebe dich sehr 🥰

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So lieb von Dir, Dein positives Erlebnis mit uns zu teilen! Alles Gute Euch!

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