Geburt meiner Tochter Amelie

Es ist schon einige Jahre her und ich habe leider viel verdrĂ€ngt aber ich schreibe trotzdem mal wie es verlief 😊

Ich bin damals 16 gewesen als ich schwanger wurde. Zu blöd zum verhĂŒtuen 🙈.
Die Ss verlief nicht gerade sehr toll und ich lag der öfteren mit frĂŒhzeitigen wehen ab der 24 ssw im KH. Dennoch habe ich es bis 40+4 geschafft.


Es war der 26.05.2011 ich ging abends die letzte runde mit unseren Hunden.( Habe dort noch bei meiner Mutter gelebt). Als ich draußen war, wurde mir immer schlecht und ich musste mich plötzlich ĂŒbergeben, bin dann nach Hause und habe mich etwas hingelegt, leider kam ich nicht zur Ruhe, da ich das GefĂŒhl hatte, das meine Hose stĂ€ndig nass ist und bin deswegen alle 10 Minuten zur Toilette gerannt. Nach ca. 1 Stunde bin ich zu meiner Mutter gegangen und habe es ihr erzĂ€hlt, sie sagte das es Fruchtwasser sein könnte und das wir lieber ins KH fahren. Gesagt getan, abends um 23 Uhr waren wir dann im KH, dort wurde ich untersucht und es wurde ein PH test gemacht, der negativ war. Ich hĂ€tte mir wohl in die Hose gepischt, was ich verneinte und das ich wohl nicht zu blöd bin um auf Klo zu gehen. Kurze Zeit spĂ€ter kam die Ärztin und machte einen Ultraschall, es war alles soweit ok aber ich hatte kaum noch fruchtwasser! Ach Mensch, wie kann das bloß sein. 😏. Sie sagte das ich im KH bleiben soll und wir am nĂ€chsten Tag die Geburt einleiten wĂŒrden.

Am nĂ€chsten Morgen, wurde ich geweckt, bekam FrĂŒhstĂŒck und musste zum Ctg und nochmal Ultraschall. Einleiten durften sie noch nicht, da ich zu dem Zeitprunkt 17 war und Sie die EinverstĂ€ndnis von meiner Mutter brauchten. Also hieß es warten bis um 10 Uhr, dann kam meine Mutter und es konnte los gehen. Ich bekam ZugĂ€nge gelegt und auch die 1. Tablette, danach musste ich alle 4 Stunden zum ctg, und bekam immer wieder eine dosis der Tabletten, den Tag haben wir mit spazieren gehen und

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Ausruhen.

Um 17.30 waren wir in der Cafeteria, ich hatte totalen Hunger und ich aß noch was, bevor es zu spĂ€t war. Mittlerweile hatte ich auch schon wehen, die echt anstrengend waren, also sind wir von der Cafeteria Richtung Kreißsaal, mein damaliger Freund kam dann auch plötzlich aus dem Taxi gesprungen, total aufgelöst und dachte er hĂ€tte was verpasst. đŸ€Ł Wir sind dann zu dritt in die Vorhalle des Krankenhauses, wo die wehej stĂ€rker wurden und ich um 18 Uhr gesagt habe, das ich es nicht mehr aushalten und in den KS will, sollte eigentlich erst um 20 Uhr wieder runter.
Wir sind dann runter und das ctg zeigte ordentliche wehen, die ich schon gut verarbeiten musste. MuMu 4 cm offen, ich wollte gern eine Pda, die ich auch bekam. Die hebamme Lilli war selbst sehr jung aber ich habe mich bei Ihr total geborgen gefĂŒhlt. Sie stand mir zur Seite als ich die Pda bekam, da mein Freund und meine Mutter raus mussten. Nach 5 Stichen in den RĂŒcken, saß die PDA dann auch endlich mal.

Danach kann ich mich nurnoch schwer an die Geburt erinnern. Ich weiß nur noch das ich im Kreißsaal war und höllische Schmerzen hatte, die PDA wurde schnell nach gespritzt, so dass ich meine Beine nicht mehr spĂŒrte und nicht bewegen konnte. Irgendwann kam die Ă€rztin dazu uns sagte, das es so nicht klappt und sie einen Schnitt machen muss, leider war ich so Benebelt, dass ich gar nicht mehr wusste, was los war und sagte das ich eine wehe hĂ€tte, was aber nicht so war. Sie wollte die Chance nutzen und machte den Schnitt, ich hab total geschrien und werde diesen Schmerz und dieses GerĂ€usch niemals vergessen. Dann weiß ich nur noch das mein Freund total hektisch war und ich ihn angeschrien hab, meike Mutter war die Ruhe selbst. Die Ärztin sagte der Kopf wĂ€re da und ob ich schauen möchte aber ich sagte nein. Ich habe dann nochmal gepresst und dann war Sie da um 1.21 am 27.05.2011, leider habe ich sie zuerst nicht haben wollen. Meine Mutter nahm sie dann zuerst in den Arm und ich wurde genĂ€ht usw.
Danach war ich dann auch bereit, endlich mein Kind zu nehmen.
Sie wog 3330 g und war 51 cm mit einem KU von 32 cm

Ich habe mir schreckliche VorwĂŒrfe gemacht am nĂ€chsten Tag das ich sie zuerst nicht haben wollte, die Ärztin sagte aber das wĂ€re normal und das Sie schon oft so eine Situation hatte bei jungen Mamas, in dem Moment ist einfach alles zu viel und ich habe in den Moment wohl nicht wirklich verstanden was los war und das uch wirklich Mama bin. Das hat mich dann etwas beruhigt. Danach war dann aber alles super und ich liebe abgöttisch.

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