HELLP-Syndrom

Hallo ihr Lieben,
jetzt komm ich auch mal dazu einen Geburtsbericht zu schreiben. Unsere süße Maus kam bereits am 06.03. per KS nach Diagnose „HELLP-Syndrom zur Welt.
Kurz zu den Umständen:
ET: 24.02.20
1. Mal Oberbauchschmerzen: 28.02. -> KH mit US und Blutabnahme und Infusionen (Paracetamol, Buscopan und Pantoprazol) -> keine Schmerzen mehr; Blut im Großen und Ganzen o.B./mit Verdacht auf Gastritis entlassen
04.03.: Regeltermin beim Gyn und wieder starke Oberbauchschmerzen -> andere Magensäureblocker bekommen; kein Verdacht auf SW-Vergiftung (kein Bluthochdruck, kein Übergewicht, kein Eiweiß im Urin)
05.03.: den ganzen Tag leichte Bauchschmerzen, die gegen Abend immer schlimmer wurden. Nachts um 02:30 Uhr so schlimm, dass ich kaum noch gerade stehen konnte (nach max. Dosis Paracetamol); erneut ins KH. Lt. Ärztin keine Hinweise auf SW-Vergiftung, da ich keine Symptome/Risikofaktoren habe (kein Übergewicht, kein Bluthochdruck, keine Sehstörung). Trotzdem Blutwerte gecheckt, Blutwerte da, alle ganz hektisch (da Werte schon recht schlecht) und kurz danach im OP. Spinalanästhesie bekommen -> nicht richtig gewirkt -> während dem bereits gestarteten KS noch in Narkose gelegt worden;
wieder wach (hat echt lang gedauert, Baby da, Baby gesund; total glücklich!
Und total im Reinen mit allem! 😊 alles anders gelaufen wie gedacht und trotzdem is es gut so! Wir leben und uns geht es gut! Sonst zählt nichts!

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Korrektur: ET 24.03.

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Puh.. Das klingt alles sehr hektisch.

Aber es freut mich, auch mal von jemanden zu lesen der nicht traumatisiert aus einem echten Notkaiserschnitt hervorgeht.

Alles Gute zum Baby 🍀

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Vielen Dank!

Ich glaub ich bin da einfach bissl „realistischer“ und nicht so „romantisch“ veranlagt. 😉 für mich zählt nur, dass es der Kleinen gut geht! Die Natur ist eben nicht perfekt und damit kann ich mich gut arrangieren 😊.

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