Kindergeburtstag früher und heute

Ich muss mal was los werden, ich finde Kindergeburtstage heut zu tage echt stressig. Jeder Geburtstag muss immer unter irgendeinen Motto laufen, Prinzessin, Piraten, Zwerge, was weiss ich. Und noch dazu die passende Deko. Dann muss man sich noch was einfallen lassen was man mit den Kindern macht, Schatzsuche, basteln. Und was für Mitgebsel gibt man den Kindern mit. Ahhh... Das war doch früher nicht so. Da wurden ein paar Papp Becher und Teller aufgestellt und gut ist. Motto? Wozu? Dann wurde Reise nach Jerusalem gespielt oder Topfschlagen , gut, dass kann man auch heute noch machen neben der Schatzsuche und basteln usw. Geht es irgend jemand genauso?

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Bei uns gabs topfschlagen, sackhüpfen usw...Mitbringsel waren gewonnene Kleinigkeiten bei den spielen (gab es aber auch nicht immer).

Ich persönlich finde diese Geschenketüten für die Geburtstagsgäste heutzutage völlig übertrieben. Gibts bei uns nicht. Das Kind hat Geburtstag und bekommt ein kleines Geschenk vom Gast und nicht umgekehrt.

Vg

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Wann ist früher?
Ich bin aus '99. In meiner Kindheit waren die Kindergeburtstage entweder, wie du beschrieben, oder Themengeburtstage, aber Selfmade. Also unter dem Esstisch eine Räuberhöhle gebaut und dann ein paar ganz simple Themenspiele dazu. Das finde ich auch nicht schlimm und laut meiner Mutter war es auch nicht so aufwändig.
Ob man jetzt Topfschlagen oder Mumienwickeln spielt, macht doch keinen großen Unterschied (abgesehen von der Klopapierverschwendung ...😂).

Wenn jetzt meine Schwägerin oder meine Schwager (Kindergarten und Grundschule) erzählen, dann sind da manche Kindergeburtstage mit Eventplaner, gemieteter Hüpfburg und gebuchtem Clown und noch viel mehr dabei. Das finde ich übertrieben.

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Also Mottopartys kenne ich von früher weniger.

Aber alles andere gab es in meinem Freundeskreis genauso.
Da wurde gebastelt (v.a. bei schlechtem Wetter), es gab Schnitzeljagd und die gängigen Spiele wie Blinde Kuh & Co.
Mitbringsel gab es auch immer🤷‍♀️
So sehr unterscheidet es sich also gar nicht. Im Endeffekt kommt es auf die Eltern an, die organisieren ja alles.
Wenn das eigene Kind natürlich dauerhaft auf so mega Partys ist, dann kennt es das ja nicht anders und möchte den eigenen Geburtstag genauso veranstalten.

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Hallo!
Ich bin von 1980 und kann ehrlich gesagt nicht so große Unterschiede feststellen. Bei uns damals gab es auch Schatzsuche, Mottoparties (bei mir regelmäßig Karnevalparty), Kino, Bowling, Eisbahn etc. Dekoriert war auch immer. Ich meine allerdings, dass wir früher keine Mitgebsel hatten.
Liebe Grüße

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Also ich habe die Kindergeburtstage meiner Tochter nicht als Mottoparty getarnt oder dergleichen. Sie hat Anfang September Geburtstag und wir hatten einfach immer Glück, dass tatsächlich noch Badewetter war und wir das mit grillen und baden am/im See kombinieren konnten.
Es gab trotzdem noch ein paar Spiele (Dosen werfen, Schokolade auspacken, etc.) - aber das Highlight waren immer zwei oder drei alte Surfbretter, die als Badegerät im See waren.
Ich selber (Jahrgang 1973) habe im Februar Geburtstag, also im Fasching. Es gab bei uns immer ne große Verkleidungskiste, da hat sich jeder Gast bedient, es gab ne Modenschau oder wir haben Theater gespielt.. Dazwischen Topfschlagen, Schokolade auspacken, Watte pusten, etc....alles in einer kleinen Mietwohnung.
Ich kenne einigen Familien, die aufgrund der Wohnverhältnisse lieber im Indoor-Spielplatz feiern - diese Möglichkeit gab es früher nicht.

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Ich bin in den 80ern geboren und Geschenktüten gab es schon damals (waren immer das große Highlight).
Die Geburtstage waren unterschiedlich. Auf manchen feiern würde nur Topfschlagen und Co gespielt, andere hatten ganz tolle Aktivitäten geplant (Schwimmen, Kino, Kutschfahrten, ...).
Mottos kenne ich von früher auch nicht, aber ich liebe es für mein Kind Mottopartys zu veranstalten.

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Hallo,
ich finde du verallgemeinerst ziemlich viel in deinem Beitrag. Hier sind eigentlich alle auf dem Teppich geblieben was das angeht.
Bei uns gab es damals manchmal Themen und es gab auch keine Pappbecher und Teller sondern vernünftiges Geschirr. Ein bisschen Deko gab es meist auch, wenn auch auf Luftschlangen und bunte Servietten „reduziert“.
In diesem Jahr werden wir den ersten Kindergeburtstag ausrichten, ganz bodenständig und ohne viel Tamtam. Deko bastele ich selber und ein Motto wird es auch geben. Das ist doch nicht schlimm.
Manche haben ein Motto, manche nicht, manche dekorieren aufwendig, manche nicht, einige haben viel Geld, andere nicht und danach richtet sich es ja auch manchmal.
In 2-3 Jahren werde ich vielleicht tatsächlich mal eine Hüpfburg mieten… ist nicht teurer als mit den Kindern irgendwo hinzufahren und etwas zu unternehmen, wo ich zB weitere Materialien benötige, fahren muss etc.
Wir sind früher selber öfter mal schwimmen gefahren oder zum See mit Booten paddeln etc. Das hielt sich preislich im Rahmen und machte Spaß.
Eine Familie damals war stinkreich (von meiner besten Freundin) und die haben halt anders aufgefahren. Viel Deko, einen ganzen Tag statt 3 Stunden und teuren Erlebnissen.
Es war echt der Hammer und alle haben sich immer auf diesen Geburtstag gefreut. Neidisch waren wir trotzdem nicht.
Ich finde Geburtstage kann man auf viele Arten feiern und jede kann auf ihre Weise richtig soll sein, ob beim Topfschlagen oder im Jumphouse.
Das Thema gab es früher auch schon und da wurden Geburtstage auch schon verschieden gefeiert.

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Meine Tochter war mal auf einem Geburtstag mit Hüpfburg eingeladen.
Die Mama musste 350 € für einen Tag bezahlen.

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Angebote vergleichen… bei uns kostet sowas 90-110 Euro.

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Ich frage mich immer warum man Kindern den Spaß nicht gönnen kann. Ich denk da gerade mit Erstklässler ständig drüber nach wenn er auch strahlend von der tollen Schule erzählt und dann dieser gewisse Schlag Sauertöpfe meint ihm mit diesen dämlichen 'warte mal ab das vergeht und dann findest du es genauso blöd wie alle andern' Sprüche drücken müssen.
Hier gibt es vereinzelt Eltern die es übertreiben aber bei den meisten hat sich nicht viel verändert.
Und auch früher gab es Mottoparties und Schnitzeljagden und Motivkuchen. Meine Mama hat ein Backblech aus den 70ern mit Kindergeburtstagskuchen. Nur waren die damals sehr teuer heute Google man kurz und hat ne Idee. Und auch ein Geburtstag mit nur Topfschlagen und Reise nach Jerusalem muss vorbereitet werden wir mussten bei Oma Stühle holen damit wir genug hatten etc. Mir geht dieser Elternneid auf die Nerven.

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Backbuch natürlich nicht blech

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Definiere "früher". In den 60ern, 70ern und vielleicht noch 80ern war es vermutlich nicht so, stimmt.

Ich bin Jahrgang '90 und meine Kindergeburtstage waren - mit Ausnahme der Mottopartys, die gab's hier nicht - genauso wie von dir beschrieben. Heißt, wir haben zwar auch Sachen wie Topfschlagen und Reise nach Jerusalem gespielt, aber eben auch Schatzsuchen gemacht, gebastelt, und Mitgebseltüten gab es auch (obwohl ich den Begriff "Mitgebsel" nur von urbia kenne 😄).

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