Schnuller abgewöhnen- jetzt wird es Zeit- 4 Jahre

So, hallo ihr Lieben.

Ich brauche nochmal Rat.

Unsere Lütte ist ein totales schnullerkind und bisher haben wir es nicht übers Herz bekommen, sie davon zu trennen. Wir haben schon halbherzige Versuche gestartet, aber sie ist einfach so abhängig, dass wir es bisher nicht komplett geschafft haben. Sie lässt den Schnuller morgens früh im Auto, und bekommt ihn dann nachmittags um 14 Uhr wieder. Kindergarten ohne Schnuller ist kein Problem, aber nachmittags, abends, nachts, undenkbar.

Jetzt ist sie 4 und ich weiß, dass es so langsam wirklich höchste Zeit wird loszulassen. Wir haben uns jetzt überlegt, das wir Samstag Abend die Schnuller einpacken und dann vor die Tür legen für die Schnullerfee. Dafür bekommt sie dann ein tolles Geschenk am nächsten Tag. So die Theorie. Hat jemand Erfahrungen mit Kindern, die ähnlich „abhängig“ waren. Ich weiß, wir sind spät dran, meine 1. Tochter hat ihre Schnuller mit 2 dem Weihnachtsmann geschenkt, ohne Probleme. Bei der kleinen ist es irgendwie schwer. Sollen wir es so „abrupt“ machen, oder lieber doch versuchen auszuschleichen? Liebe Grüße!

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Wir haben einen richtig schlimmen Schnuller junkie zu Hause. Obwohl sie seit 2,5 Jahren keinen Schnuller mehr hat, vermisst sie ihn ab und zu. Blöderweise lag neulich ein Schnuller bei uns (eine Freundin hat mir einen Schnuller geschenkt um zu verraten dass sie schwanger ist) und meine 6 jährige hat ihn gefunden und hofft seitdem dass die Schnullerfee ihr jetzt endlich bald mal den Schnuller zurück bringt. Wir haben es abrupt beendet, indem die Schnullerfee kam. Sie war 3 Jahre und 5 Monate alt und hatte, wie bei euch, den Schnuller nur im Kindergarten oder auf dem Spielplatz nicht, zu Hause leider immer. Ich hätte es gerne sanfter gemacht, das abgewöhnen, aber es klappte nicht. Im Nachhinein hätte ich es länger versucht ausschleichen zu lassen. Aber ich weiß auch nicht wie lange. 4 ist durchaus spät, deswegen kann ich euch verstehen. Ich drücke die Daumen dass es gut läuft. LG

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Unsere Nr. 2 war auch ein absoluter Schnullerjunkie. Es gab gute Phasen da hat er zum schlafen gereicht aber es gab auch immer wieder schlechte Phasen da war er zu Hause non-stopp im Mund. Mit 3J 9M hatte sie sich zu Ostern sehnlichst ein Fahrrad gewünscht. Eine Woche vor Ostern haben wir beschlossen es durch zu ziehen und am sonntagabend hat sie die Schnuller in ein Körbchen auf die Terrasse gestellt am Montag morgen stand da das Fahrrad. Es war hart in den ersten Tagen aber es wurde immer besser etwas unbedacht war dass wir die Woche nach Ostern 700km Autofahrt vor uns hatten und ich echt schiss hatte dass sie die durch brüllt. Aber es ging auch da erstaunlich gut. Und irgendwann waren es 4 Wochen ohne Schnuller, 4 Monate und inzwischen ist es 2,5 Jahre her. Kritisch war es nochmals als
sie 2 Monate später ne blasenentzündung hatte da wäre ich fast eingeknickt und hätte ihr am liebsten einen neuen gekauft weil es ihr so elend ging und sie nur geweint hat. Aber es ging dann irgendwie doch.

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Oh sorry sollte an grisu ☺️

Schönen Abend!

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Bei uns war es ähnlich. Unser Sohn ist im September 3 geworden. Morgens hat er den Schnuller abgegeben, aber Nachts ohne Schnuller wäre undenkbar gewesen. Ich hab mehrfach zu ihm gesagt, dass es bald an der Zeit ist, dass der Schnuller weg kommt. Immer ein riesen Theater und gebrüll. Dann hat mir eine Bekannte erzählt, dass sie ein Loch in den Schnuller gemacht hat und ihre Tochter ihn dann abgegeben hat.
Dass hab ich dann auch versucht, ich hab ein grösseres Loch in den Schnuller gemacht und ihm ihn dann Abends wie gewohnt gegeben. Er hat es sofort gemerkt und gesagt, dass sein Schnuller kaputt ist.
Ich hab ihm dann erklärt, dass er ja jetzt schon so gross ist und die Schnuller ab einem Gewissen Alter kaputt gehen weil die Zähne zu gross werden. Hat geklappt, er hat den Schnuller in den Mülleimer geworfen und sich davon verabschiedet. Dass war heute vor 2 Wochen und seitdem hat er auch nur noch 2x nach dem Schnuller gefragt.

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Ich hab meiner Tochter erzählt das ihren Schnuller der Weihnachtsmann holt und dieser schenkt in dann weiter an ein Baby und sie bekommt dafür ein richtig tolles Geschenk. Meine Tochter war 2,5 aber sie hatte den Schnuller eigentlich nur zum Schlafen. Weder in der Kita, noch zuhause. Sie wollte in als Baby kaum und das hab ich genutzt und ihr diesen dann ins Bett gelegt und dort lag er dann immer. Sobald sie wach war lag sie in aufs Kissen und er blieb dann dort bis zum schlafen.
Das einschlafen war dann trotzdem wirklich schlimm, besonders die erste Nacht. Am Morgen hab ich ihr dann ein Foto von einem Baby gezeigt das einen Schnuller (der aussah wie ihrer) im Mund hat und hab gesagt "schau mal schatz das Baby ist so glücklich und froh das es jetzt auch einen Schnuller haben darf" sie wollte dieses Bild dann öfter mal sehen, und fragte ein paar Sachen über das Baby, wie es heißt usw und die zweite Nacht lief schon etwas besser. Die dritte dann noch besser und ab Tag 4 war es überstanden. Das Baby Bild wollte sie etwa eine Woche sehen dann wars auch vorbei.
Aber, wie gesagt sie Schnullerte nur in der Nacht, ich weiß nicht wie es mit einem Kind wird das sehr intensiv schnullert aber im Endeffekt muss man da halt einfach durch, für Eltern und Kind ist es nicht einfach aber alternative? Bis zur Schule Schnullern lassen? Geht ja auch nicht 🙈

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Hallo

keins meiner Kinder hätte den Schnuller freiwillig abgegeben. Langsam ausschleichen halte ich für nicht sinnvoll. Für Kinder ist es immer besser, eine klare Ansage zu bekommen. Das Schnullerfee-Ritual hört sich doch gut an. Nur Mut - meist ist es nachher gar nicht so schlimm. Nach spätestens einer Woche ist der Schnuller vergessen.

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Hallo!

Wir waren mit 3 Jahren bei einem Schnullerbaum. Mein Sohn konnte dort selbst alle Schnuller hin hängen und hat gesehen das auch ganz viele andere da hängen und schon viele Kinder ihre Schnuller abgegeben haben.
Bei der schnullerfee finde ich fehlt Den Kindern etwas weil die ja nachts kommt und man quasi nichts mit kriegt.

Bei uns hat es super geklappt. Hätte ich vorher nicht gedacht.

Lg Janine

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als meiner anfing den mit aus dem bett zu nehmen, hab e ich ihn am bett angebunden. mittags einfach so und nachmittags zu hause käme für mich nie in frage. mit 4 schon dreimal nicht.

vielleicht ist es deswegen nie so schlimm geworden.

aber mit 4 darf man da schon mal erziehen. das ist ja kein wirkliches saugbedürfnis mehr, sondern gewohnheit.

ganz zuletzt ist er bei uns einfach "verloren" gegangen.. da hatte er dann wieder so einen "ich will den aber mitnehmen" tag, nach lange gezeter hab ichs erlaubt, ihm die leere schnullerdose gezeigt "ist aber der letzte" und wie der abends dann nicht auffindbar war war er eben weg. war dann auch ok. aber er hatte den ja eh nur im bett, oder zum schnuffeln auf dem sofa.

ich würds schrittweise runterfahren, von immer und überall zu gar nicht ist schon krass.

ich würde ihn erstmal ins bett verbannen, bzw nur zum schlafen rausgeben. mein kleiner musste sich mit (nichtmal 2) dann entscheiden, ob er im bett liegen oder spielen wollte, und spielen war schnell interessanter und somit war der alte freund allein. bald brauchte ich ihn auch tagsüber nicht mehr ans bett binden, weil völlig selbstverständlich mit dem schlafsack ins bett flog und nicht weiter beachtet wurde.

dann muss man nur noch #schwitz das einschlafritual umstricken und ist ihn los. das waren bei uns dann 3 snstrengende abende, und dann wars gut.

geschenk für schnullerfreiheit kann den dummen effekt haben, dass man mehr aufmerksamkeit drauf legt, als nötig und die kleinen es eben kaum "vergessssen" können, weil sie ja auf ihr geschenk warten, oder zurücktauschen wollen.. das problem hast du nicht, wenn er einfach weg ist. kann man vorher kaum wissen was besser passt...

einmal gabs bei uns die schaukel dazu.. ahtte den vorteil, dass ich abends nicht sagen konnte "ok, hier hast du deinen schnuller" sondern sagen "musste" kein thema, ich ruf opa morgen an, dann holt der die schaukel wieder ab, und du bekommst deinen schnuller wieder." und am nächsten morgen war das ja dann nicht mehr wichtig ;-)

die dritte hat ihn völlig freiwillig gegen ein hellokittybuch getauscht. taschegeld wie die großen hatte sie nicht, aber mama ist scharf auf den nuckel... das wusste sie. keine 2 jahre alt. wir haben nach dem einkaufen getauscht, ich bat sie mir die schere zu geben, denn da das ja nun mein nuckel ist wollte ich ihn argerecht entsorgen: das gummi in die schwarze, das plastik in die gelbe tonne...
du glaubst gar nicht wie das kleine mesnschenkind sich einen abgebrochen hat den nucke zu zerteilen... abends mussten wir fotan IMMER dieses ehllokittybuch lesen und der nuckel war ja nun kaputt, zurückholen zwecklos... manchmal helfen so septile mittel... obwohl sie wusste, dass es beim rossmann 100stück davon gibt...

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Wir haben den harten Entzug gemacht. Allerdings hat sie den Schnuller nur noch abends bekommen und ganz selten tagsüber. Bei ihr kam aber dazu, daß sie nur Kirschkernschnuller hatte. Und das hat man auch am Kiefer sehen können. Waren dann bei der Zahnärztin und sie meinte es wäre dringend nötig. Haben zwar vorher schon immer gesagt, daß die Zahnfee bald kommt, haben es da aber gemacht. Sie sagte auch zur Zahnärztin, daß es o.k. wäre. Naja, der Entzug hat ca. 2 Wochen gedauert. Und ich mußte echt hart bleiben. Jetzt ist es überhaupt kein Thema mehr. Ich glaub bei der Abgewöhung war die 3 1/2.

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Eine Freundin von mir hat meiner Tochter erzählt was die Schnullerfee alles gebracht hat. Sie muss nur ein Bild malen und die Schnuller vor die Türe legen. Nach 2 Wochen war es soweit und nicht mehr gefragt.
War allerdings der 2. Versuch.

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Mein Dreijähriger ist seit einer Woche schnullerfrei und obwohl ich mich diesbezüglich auf einen Kampf eingestellt habe, war es am Ende soooo einfach.
Seit dem Kitawechsel ("Schnuller darf nicht mit in die neue Kita zu den großen Kindern") haben wir es geschafft, dass der Schnuller nur noch zu Hause genutzt wurde, meist nur noch zum Schlafen.
Nun waren wir letzte Woche im Spielzeugladen, um ein Geburtstagsgeschenk für seinen Freund kaufen. Da hat er sich natürlich wieder ein Spielzeug für sich selber ausgesucht, das er unbedingt haben wollte. Ich erklärte, dass es Geschenke nur zum Geburtstag, zu Weihnachten oder als Belohnung gibt und bot ihm spontan an, das Spielzeug gegen seinen Schnuller einzutauschen, woraufhin er sofort einwilligte.
Ich rechnete dennoch nicht damit, dass das Einschlafen kampflos ablaufen würde.
Und doch war es so: Er hat nicht mal danach gefragt, schläft seitdem problemlos ohne Schnuller und hat nur ein einziges Mal in der Woche danach gefragt, als Schmerzen hatte und weinte, aber als ich sagte, dass der Schnuller nun weg sei und er ein großer Junge sei, war das Thema wieder erledigt.
Ich bin selber total baff, wie gut das funktioniert hat und bin natürlich total glücklich darüber.

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