Verstopfung - wegen Einhaltens

Ihr erinnert euch an meine Frage mangels Klogang im Kindergarten vor ein paar Wochen. Damals fandet ihr, ich mache mir unnötig Sorgen, und damals hattet ihr wohl recht, aber jetzt hat Emma seit zwei Wochen mit Verstopfung zu kämpfen. Wenn ich sie abhole - wenn sie geht, muss sie übrigens nicht abgewischt werden, seit sie das Töpfchentraining knapp vor ihrem dritten Geburtstag erfolgreich bestanden hat, wischt sie sich immer selbst ohne Hilfe ab - muss sie auf einmal nicht mehr. Ich musste ihr schon ein paarmal einen Einlauf machen, ohne geht momentan nur wenig.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass das vom Einhalten kommt, und der Arzt stimmt mir zu. Sollte sie also nicht lieber sofort gehen, wenn sie muss? Am besten gleich in der Früh?

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Bitte mach nicht zu viele Einläufe.

Mein Sohn hatte es mehrere Monate das er nicht aufs Klo wollte. Bzw eingehalten hat bis zur Verstopfung.

Versuche lieber tägliche natürlich anführend wirkende Dinge zu geben.
Getrocknete Pflaumen, Apfelsaft, Buttermilch.
Oder Milchzucker.

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Danke für die Hilfe! Das ich nicht dran denke...

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Huhu,

könntest du deinen alten Thread vll verlinken?
Ohne die Infos aus dem alten Thread würde ich sagen, dass das viele Kinder immer wieder mal haben. Was hat das Ganze mit selber abwischen zu tun?
Grundsätzlich muss man ja auch nicht jeden Tag Stuhlgang haben. Ich würde ansonsten auf natürliche Mittel zurückgreifen, bevor ich Einläufe mache - Apfelsaft naturtrüb, Milchzucker, sowas in der Richtung.
Aber ich verstehe die Frage iwie nicht - jeder sollte immer dann am besten direkt gehen wenn er muss🤔 oder brauche ich den alten Thread um das zu verstehen?

VG

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Ja, es wäre gut wenn man immer dann auf die Toilette geht wenn man muss.
Nur manchmal geht das halt nicht. Aus welchen Gründen auch immer.
Ich finde das für Kinder auch wirklich nicht ungewöhnlich, mein älterer Zwilling hat das auch, jetzt ist er 6 und es wird langsam besser. Eine Weile haben wir ihm Movicol gegeben zweimal die Woche damit der Stuhl schön weich bleibt. Meine Nichte (fast 4) braucht eine Mindestdosis an Obst pro Tag damit es gut klappt.

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Hallo,
Mein Sohn hat auch eine lange "Verstopfungskarriere" hinter sich, inkl. Krankenhausbesuchen, mitten in der Nacht.
Wieso, weshalb, warum....Ich weiß es eigentlich gar nicht genau.
So würde ich, an deiner Stelle verfahren: Es ihr gegenüber nicht mehr Thematisieren, du hast sicher schon oft mit ihr darüber gesprochen und auch schon einiges versucht ? Und es bringt nichts, oder?
Ich würde ihr täglich Movicol geben, dies ist kein !!! Abführmittel, sondern für den Dauergebrauch gedacht (im Gegensatz zu Einläufen) Ich habe meinen Sohn, über viele Monate, 1/2 Päckchen am Tag "verabreicht" (nur 1/2 Päckchen, weil er es sonst geschmacklich nicht toleriert hat, obwohl es Geschmacksneutral sein soll. #mampf) ,
1/2 Päckchen in einem kleinen Glas naturtrüben Apfelsaft ("doppelte" Wirkung ) da es hier sonst nur Wasser gibt, konnte ich es ihm so schmackhaft machen.
UND insgesamt darauf achten, dass sie genug trinkt, ganz wichtig !!! Dies würde ich evtl. nochmal im Kindergarten ansprechen, dass dort darauf geachtet wird.
Alles Gute

P.S. Movicol kannst du ihr auch vom Kinderarzt verschreiben lassen.

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Bei uns hat vor allem mehr Gemüse geholfen, die Verstopfung zu beenden.
Mit den Obst-Tipps kamen wir nicht weit. Bei uns ist auch Zuviel Brot, Weizenprodukte wie Nudeln,Kekse und Süßigkeiten ein verstopfender Faktor.
Ich würde mir mal den essensplan deines Kindes genauer ansehen und ggf. umstellen.

Lg

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Ich kann nur von uns berichten.

Mein PS lebt seit 5 Monaten bei mir und hatte ganz fiese Verstopfungen. Er bekommt jeden Tag einen Beutel Movicol und sein Darm war auf 5cm ausgedehnt. D.h. er konnte es nicht halten und der Kot kam kläckenweise raus. Er hatte null Chance das zu kontrollieren.
Diese Kur mit Movicol kann Montage/Jahre dauern und ist echt nervig. Wir haben 4 Monate gebraucht bis er es hinbekomme hat nicht mehr einzukoten.

Sei bitte auf der Hut und schaue woran es liegt. Diese Einläufe bringen nichts da der Darm träge wird und nicht mehr arbeitet. Der Weg zur Normalität ist lang und ich hätte mir gewünscht das Sie früher jemand um den kleine Mann gekümmert hat.
Weder Kita noch die LE haben es angeblich bemerkt.

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