Kind den Kindergartenwechsel erleichtern

Hallo zusammen,

mein Tochter ist gerade 4 Jahre alt geworden und geht seit einem Jahr in den Kindergarten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten geht sie nun sehr gerne und hat zwei tolle Freundinnen gefunden.

Wir wohnen direkt neben zwei Kindergärten, haben dort aber zwei Jahre hintereinander keinen Platz bekommen. Sie geht in einen Kindergarten, der 20 Autominuten entfernt ist, es ist schon eine ziemliche Fahrerei täglich. Nun haben wir aber durch Wegzug einer Familie für beide Kinder (auch für unseren kleinen Sohn) Plätze im benachbarten Kindergarten bekommen (2 Gehminuten) und diese auch angenommen. Es wird uns den Alltag sehr erleichtern und ist auch im Hinblick auf die Schule schön, wenn sie mit einigen Mitschülern schon im Kindergarten war.

Nun rückt der Wechsel immer näher und ich merke, wie wir alle wehmütig werden. Wir Eltern waren sehr zufrieden mit dem "alten" Kindergarten und den Erziehern (auch wenn beim Kennenlernen auch der neue Kindergarten einen super Eindruck gemacht hat und unsere Tochter sofort mit Kindern gespielt hat). Unsere Tochter möchte nicht von den Freundinnen weg und hat Bauchschmerzen beim Gedanken an den Wechsel.

Wie können wir ihr das erleichtern?

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Ich würde es mit Gelassenheit hinnehmen und nicht anfangen groß zu erklären. Vielleicht ist eine kleine Abschiedsparty im alten Kindergarten möglich? Und die beiden Freundinnen könnt ihr ja mal noch privat einladen. Entweder der Kontakt hält oder es schleicht sich dann aus. Vielleicht können die Freundinnen gemeinsam zum Sport oder zur Musikschule, schwimmkurs, ...

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Unser Sohn musste vor kurzem auch gerade den Kiga wechseln. Er war unglücklich darüber. Bei uns kam noch Corona dazu. Er war 6 Monate nicht im Kiga und eine Abschiedsfeier nicht möglich. Im Nachhinein gut so! Ich würde so wenig Bohei wie möglich darum man. Obwohl die Eingewöhnung meines Sohnes damals eine einzige Katastrophe war hat der Wechsel jetzt doch sehr gut geklappt!

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