Kindergartenplatz in anderem Wohnbezirk?

Hallo zusammen,

Mein bald 3 Jähriger Sohn hat in unserem Wohnbezirk eine vorläufige Absage für einen KiGa Platz bekommen. Nun bestünde evtl. die Möglichkeit, in einem anderen Bezirk einen Platz zu bekommen u.a. da, wo die Oma wohnt... nun mache ich mir Gedanken, ob es nicht besser wäre zuzuwarten und evtl. erst im September 2021 einen Platz hier bei uns zu bekommen, damit er später mit seinen "Kindergartenkumpels" in die Schule kommt und nicht "der Neue" ist. Er ist sehr zurückhaltend und ich gab Angst, dass er den Anschluss nicht findet...

Ich bin aktuell eh nich zu Hause wegen meinem 14 Monate alten Sohn, der auch noch auf eine Antwort bzgl. KITA ab Mai 2021 wartet. Elternzeit habe ich noch bis 11/2021.

War schon mal jemand in der Situation und hat Erfahrung?

Viele Grüße!

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Hallo,

Wir hatten jeden Kindergarten im Umkreis von 5 km genommen, also auch im Nachbarort.

Hier werden die Plätze zentral von Jugendamt nach Sozialpunkten vergeben. Und wer einen Platz ablehnt kommt ganz unten auf die Liste.

Wie läuft es denn bei euch mit der Vergabe?

LG Morgain

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Ich hab mein Kind gerade an einer Privatschule im Nachbarlandkreis eingeschult. Ja, ohne Freunde ist doof, aber es ist ja nicht so, dass die ganze Klasse vorher schon eine Kindergartengruppe war. Viele müssen sich neu finden und kennen niemanden.

Sie sind bei der Einschulung 6 Jahre alt. Das schaffen die schon.

Was viel blöder ist, ist die Fahrerei. Ich habe es geliebt zu Fuß zum Kindergarten gehen zu können.

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Wir haben nur 1 kiga der 7km weg ist und unsere 3 jährige ist die einzige die einzige vom Dorf die nachmittags geht. Die anderen 10 Kinder gehen vormittags. Würde ich sie jetzt nicht schicken bekommt die nächstes Jahr auch keinen Vormittagsplatz.

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Hallo,

an die Schule würde ich noch überhaupt nicht denken. Ich sehe das auch überhaupt nicht als Problem an. Meine beiden Söhne waren in verschiedenen Kitas und sind jeweils "allein" eingeschult worden. Das ist doch überhaupt kein Problem - es bilden sich im Nu neue Freundschaften.

Was ich bedenken würde ist:

- wie wahrscheinlich ist es, dass du tatsächlich nächstes Jahr den Platz bekommst: eigentlich doch nur, wenn ein gleichaltriges Kind wegzieht (es gibt sicherlich eine Gruppen-/Altersstruktur, die eingehalten wird - stellt sicher, dass nicht 12 Dreijährige und 1 6-jähriger in einer Gruppe sind - das funktioniert dann nicht)
- ist dein Anspruch auf einen Kitaplatz mit dem Angebot des Platzes im Nachbarbezirk eventuell bereits verwirkt?
- ob er dort tatsächlich "Kitakumpels" findet kann man auch nicht sagen (also er sich mit seinen gleichaltrigen Kollegen so gut versteht, dass er mit ihnen in eine Klasse möchte)

Ich persönlich würde den Platz nehmen, wenn die Kita und das Konzept passt. Freunde findet er überall.

VG

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Vielen Dank für eure Antworten!
Hier läuft die Vergabe zentral über die Stadt nach Punkten (Berufstätigkeit usw.) und man kann 3 Einrichtungen wählen. In diesen gibt es keinen Platz für meinen Sohn.
In anderen Einrichtungen gibt es nun noch Restplätze ab September und um dort evtl reinzukommen müsste ich eine unserer gewünschten Einrichtungen aus der Vormerkung rausnehmen und eine oder mehr von denen mit den Restplätzen reinnehmen.
Ich könnte auch alles so lassen wie jetzt ohne einen Anspruch zu verwirken und hoffen, dass im Laufe des Jahres jemand wegzieht oder er im nächsten Kindergartenjahr einen Platz bekommt. Aufgrund der Absage stehen die Chancen beim nächsten Mal besser.
Es wäre schon toll, zu Fuß zum Kindi gehen zu können, aber eine Einrichtung liegt immerhin noch direkt auf meinem Arbeitsweg..

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Unseren Sohn haben wir 2 Jahre zu der 11 km entfernten Tagesmutter gefahren weil uns das Konzept so gut gefiehl. Der Wechsel in den hiesigen Kindergarten lief sehr gut. Die anderen Kinder von der Tagesmutter kamen zusammen in den Kindergarten und die haben jetzt alle eigene Freunde.
Du weißt ja nicht IB seine Kindergartenkumpels dann auch mit ihm in die gleiche Klasse kommen und ab Grundschule mischt sich eh alles neu. Viele Kinder aus der Gemeinde, die nicht in unserem Kiga waren kommen ja auch hier in die Grundschule und sind neu.
Ich persönlich würde meine Entscheidung, daran nicht fest machen.
Alles Gute

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An die Schule würde ich nicht denken. Unser Sohn war direkt hier bei uns um die Ecke im Kindergarten und wird nun trotzdem alleine eingeschult. Man weiß es vorher einfach nicht.

Wenn Du aber sowieso gerade zu Hause bist und Dein Sohn jetzt erst noch 3 wird, sehe ich aber auch kein Problem darin, ihn erst ein Jahr später in den Kindergarten zu geben, sofern Du den Eindruck hast, dass das gut für ihn wäre. Das muss man ja immer sehr individuell betrachten.