Vorschulkind, was macht ihr im letzten Kiga-Jahr?

Hallo,

ich habe schon sehr lange nicht mehr geschrieben. Lese aber an und zu mit. Meine Große ist am Montag ins letzte kigajahr gestartet. Macht ihr mit den Kids was besonderes in diesem jahr? Die Zeit ist so schnell vergangen, ich kann es echt kaum glauben. Gefühlt ist sie erst vor einem Jahr in den Kiga gekommen.. 😅 Die Kleine ist 3,da hab ich noch ein paar Jahre Zeit 🙈 also sie schreibt gerne. Das macht sie von sich aus. Ich bin da auch nicht täglich dahinter. Wenn sie was machen möchte, machen wir das. Wenn nicht dann nicht. Also so Wörter wie Mama, Papa, ihren Namen, den ihrer Schwester, von unserem Hund, Opa, Oma usw. Beim ausmalen malt sie gerne über die Ränder. Wirklich ordentlich sieht das nicht aus 😅 und mit Zahlen hat sie es nicht so. Also sie möchte rechnen lernen (hatte jetzt einige Freunde die jetzt in die Schule kamen, denke daher auch das vermehrte Interesse), kann auch sagen 1 Apfel +3 Äpfel sind 4 Äpfel zb. Aber sie kann die Zahlen nicht schreiben, das fällt ihr schwer. Übt ihr sowas dann bewusst mit dem Kind?
Ach von mir aus könnte der Kiga noch ein Jahr länger gehen 🙈 morgens nochmal kuscheln, mal daheim lassen wenn wir was unternehmen, außerhalb der Ferien verreisen.. 😅

Liebe Grüße

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>> Übt ihr sowas dann bewusst mit dem Kind? <<

Nein. Das lernen sie in der Schule, dafür ist die Schule da. Ich möchte auch nicht, dass sich mein Kind im ersten Schuljahr langweilt, weil es schon "zu viel" kann.

Wichtiger sind die sogenannten Softskills, die leider viel zu viele Kinder gar nicht mehr oder nur noch eingeschränkt besitzen. Ein gewisse Selbstständigkeit, Uhr lesen können, Sinn für Pünktlichkeit, alleine den Schulweg gehen, passende Kleidung aussuchen, Schulbrot selbst schmieren, selbst an Sachen denken, die eingepackt werden müssen. Sowas eben.

Ich halte es für Wesentlicher, das Kind zur Schulfähigkeit zu erziehen, als es bereits rechnend und schreibend in die erste Klasse zu schicken.

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Bei uns gab es von der Stadt ein "Treffen" aller Eltern der Kinder, die in 1,5 Jahren eingeschult werden, da haben die diversen Schulleiter auch genau das betont: Bitte die Kinder mit den sozialen Fähigkeiten etc fördern, damit sie Teil einer Lerngemeinschaft werden können, Zählen und Buchstaben können sie in der Schule noch lernen.

Wir "üben" aktuell mit so Vorschul- und Rätselheften die Stifthaltung, weil unser Sohn als Linkshänder da Defizite hat, aber ansonsten werden wir da auch eher gucken, dass so Sachen wie Schuhe, Uhr, sonstige Kleidung verlässlich selbständig klappen und nicht nur wenn er grade Lust drauf hat *seufz*

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Hallo #winke

Meine Tochter ist jetzt gerade in die Schule gekommen. Im letzten Kiga-Jahr wurde mit den Vorschulkindern bei uns in Kooperation mit der Grundschule ein bisschen was extra gemacht. Einmal die Woche kamen 2 Lehrer und haben Übungen mit den Kindern gemacht: einige Buchstaben, Zahlen von 1-10, Namen schreiben. Nicht viel. Der Kindergarten und auch die Schule haben darum gebeten, das die Kinder bitte nicht schon lesen/ schreiben/rechnen können sollen zu Schulbeginn. Wenn meine Tochter Interesse an etwas hatte, habe ich die Fragen (wie wird das geschrieben, wie viel ist das) natürlich nicht abgeblockt, sondern erklärt. Und sie hat von Lük einige Bücher für Vorschulkinder, das mochte die auch gerne. Aber uns bewusst hingesetzt und schreiben oder rechnen geübt haben wir nicht.

LG
Jessi

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hallo,

wir machen nichts besonderes an vorbereitung für die schule. wir haben die tip toi bücher erste zahlen, erste formen, erste buchstaben. die hatte sich unser großer gewünscht als er so alt war. da spielt jetzt auch unser kleines vorschulkind. ansonsten schaut er sich auch viel vom großen bruder ab. aber etwas üben tun wir nicht.
klar, man rechnet mal, wenn es sich ergibt mit überraschungseiern und eiskugeln oder so, aber das ist einfach alltag.

das ausschlafen oder mal zuhause lassen geht bei uns leider nicht. wir haben ein schulkind und sind auch beide berufstätig.

ansonsten haben wir einen tollen kindergarten. dort haben die kinder einen nachmittag in de woche vorschule. d.h. es kommen alle vorschulkinder aus dem kiga zusammen und machen zusammen vorschulspiele, basteln etc. sie suchen sich auch immer ein jahresmotto, davon sind dann auch ein teil der ausflüge und aktivitäten abhängig, die sie im letzten jahr machen. dazu dürfen sie selbst wünsche äußern, was sie gerne nochmal im letzten jahr unternehmen/erleben möchten. das geht von kuchen backen über kino bis zu ausflügen. das geld dafür erwirtschaften sie zum großteil auch selbst und haben ihre eigene kasse (beteiligung am weihnachtsmarkt mit eigenem stand, kaffeebar, losbude etc..)

lg
eddi

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Hallo,

wir haben hier nichts geübt.
Meine Großen hatten aber auch kein sonderliches Interesse daran. Wir haben immer viel vorgelesen und vieles zusammen unternommen, gekocht oder gebackt.
Leider wurde mein Sohn beim Lesen in der 1. Klasse total abgehängt, da sehr viele schon lesen konnten. Naja, aber er hat aufgeholt. Dafür ist er in Mathe sehr gut.

Ansonsten haben beide ca. 6 Monate vor Schulstart einen Schwimmkurs besucht und das Seepferdchen gemacht. Das wollte ich gerne vor Schulstart erledigt haben. Wir gehen auch regelmäßig schwimmen, so dass sie es nicht verlernen.

Wir haben versucht die Zeit zu geniesen.....manchmal lange gefrühstückt....oder einen spontanen Ausflug gemacht, außerhalb der Hauptsaison.

Gruß,

jesmila

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Hallo

Wir haben jetzt das dritte Vorschulkind. Alle drei soweit schulreif und normal entwickelt. Wir haben nichts gemacht, das auf Unterrichtsinhalte vorbereitet.
Wichtig für den Schulalltag ist eine gewisse Selbstständigkeit. Also die eigenen Sachen im Auge haben und mitnehmen, sich zügig an und ausziehen können (Sportunterricht). Soziale Kompetenzen....

LG

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Ein Vorschulkind wird im Kiga auf die Schule vorbereitet - so bei uns in Österreich zumindest - mehr war nicht nötig bei meinem Sohn. Auch beim Jüngeren habe ich nicht vor, Schulstoff zu trainieren- nicht meine Aufgabe mal ganz plump gesagt. Wenn mein Kind Interesse zeigt an Buchstaben oder Zahlen helfe ich gern - aber auch nur dann.

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Nein nichts schulisches. Auf die stifthaltung geachtet. Gezählt beim Tisch decken, wie viele Messer brauchen wir, ... und einen Schwimmkurs. Die erste Klasse hat er gut gemeistert auch ohne vorher lesen, schreiben (außer seinen Namen) oder richtig rechnen zu können. Wobei er für zahlen ein Gefühl hatte. Also sowas wie 3 oder 5 Smarties auf einen Blick erfassen konnte ohne zu zählen und ihr auch das rechnen leicht fällt.

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Ich fördere nur das, woran sie Interesse hat. Z.b. bisschen rechnen und Buchstaben lernen. Aber SIE gibt das Tempo vor. Es gibt Tage, da will sie komplette Hefte durch arbeiten, an anderen Tagen passiert gar nichts. Es muss ja auch noch was für die Schule übrig bleiben 😅
Was wir aktiv üben werden ist Busfahren und den Fußweg zur Schule, falls sie mal den Bus verpasst o.ä.

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Unser kleiner Sohn geht seid 1,5 Wochen in die Schule. Wir haben mit ihm nichts weiter geübt.

Er hat aber mit seiner grossen Schwester Schule gespielt (Er Schüler und sie Lehrerein). Sie hat ihm dann die Zahlen (schreiben) und auch ein paar Buchstaben beigebracht. Wir haben immer sein Fragen beantwortet, wenn er zu uns kam. Wenn er uns etwas vorgerechnet/gezählt hat und es war nicht korrekt, dann haben wir ihn korrigiert, damit er sich nichts falsches angewöhnt. Aber wir haben nicht aktiv geübt.

Er hat jetzt zum Schulstart ein gutes Mengenverständnis. Kann recht sicher bis 100 zählen. Kann im Zahlenraum bis 10 sicher rechnen. Er kann seinen Name und einfache Worte wie Oma und Mama in grossen Buchstaben schreiben. Lesen kann er nicht. Einzelne Wörte wie eben seinen Name, den seiner Schwester, Mama, Papa, Opa erkennt er am Schriftbild.

Seine grosse Schwester ist mit einem geringeren Kenntnisstand in die erste Klasse gekommen. Lesen/Schreiben fällt ihr sehr leicht. Als das Prinzip des Lesens (zusammenziehen der Buchstaben) verstanden war, gab es dort kein halten mehr. Seit Weihnachten in der 1. Klasse kann sie fliessend verstehend lesen. Heute (seit 1,5 Wochen 3. Klasse) liest sie bereits dicke Bücher. Mathe ist sie kein Überflieger, kommt aber völlig problemlos mit.

Also für die Schule muss man wirklich nichts üben. Und die Kinder machen im letzten Kitajahr auch immer einen riesen Entwicklungssprung. Da ist dann plötzlich nicht mehr viel übrig vom kleinen Kind. Sie werden enorm selbstständig. Ich hatte auch nicht das Gefühl, dass wir da wesentlich zu beigetragen haben. Es kam plötzlich. Und schon gehst du mit ihnen wie mit einem grossen Kind um.

Für mich ist es aktuell das allerschönste Alter. Sie sind noch total kuschlig, aber sie sind auch schon enorm selbstständig. Sie verstehen schon so viel. Und sie sind so toll interessiert an der Welt. #verliebt

In der Kita, bei meinem Sohn, wurden im letzten Kitajahr die Firmen der Umgebung besucht. Sie haben sich anschaut, was ein Schreiner macht. Sie durften im Blumenladen hinter die Kulissen schauen usw. Sie haben bestimmt 15 Firmen besucht. Mein Sohn hat es geliebt.

Ich selbst habe mit beiden Kindern jeweils im Frühjahr des letzten Kita-Jahres ein verlängertes exklusives Wochenende gemacht. Mit der Grossen waren wir im Europapark und mit dem kleinen im Legoland. Dieses Wochenende haben beide Kinder unheimlich genossen.

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