nochmal zum Thema "Hochbegabt"

Hallo und guten Morgen,

ich möchte noch mal auf das Thema Hochbegabt eingehen,da ich festgestellt habe,in Kikis Posting,dass es wohl einige Kinder gibt,denen es ähnlich geht,wie meinem Sohn.

Nun möchte ich mal einiges von meinem Jungen schreiben,wie er war,als er noch klein war.Ich weiss nicht,ob man es hochbegabt nennen kann oder ob unsere Kinder nur einfach schneller lernen und begreifen. Ehrlich gesagt fand ich das Wort hochbegabt schon immer etwas blöd.Auch stelle ich in Frage ob man wirklich einen IQ ermitteln kann,denn ich denke,jedes Kind hat eine andere Begabung. Ich habe bei den Beiträgen nur festgestellt,dass bei diesen Kindern vieles ähnlich ist.

Mein Sohn,heute 16 Jahre jung, brauchte auch nie viel Schlaf. Schön früh war er viel wach und interessierte sich für seine Umwelt.Er war ein sehr liebes,ruhiges und pflegeleichtes Kind.

Schon mit einem halben Jahr konnte er locker 3 Stunden in seiner Wippe liegend mit dem Spieltrapez spielen und ich meinen Haushalt machen.

Mit 4,5 Monaten sprach er klar und deutlich "Mama und Papa " und schaute die Personen dabei auch an.
Der Mittagschlaf betrug mit einem halben Jahr nur eine Stunde am Tag,trotzdem war er gut drauf,quengelte und weinte nicht.
Essen was stark roch,z.B. Blumenkohl lehnte er ab. Wir merkten früh,dass er einen ausgeprägten Geruchssinn hatte.
Schon früh liebte er Bilderbücher und Kassetten. Sobald er krabbeln konnte,mit ca 11 Monaten,krabbelte er in sein Zimmer und spielte stundenlang mit sich alleine.Am liebsten spielte er mit Lego und Bilderbüchern.
Auf dem Spielplatz spielte er auch am liebsten mit sich alleine,sass Stunden im Sandkasten und baute vor sich hin.
Vom Rennen und toben hielt er nie viel. Basteln und malen mochte er auch nie und mag er heute noch nicht.Noch heute ist Kunst ein Horror für ihn. Schon als Kind liebte er Musik und seine Märchenkassetten,die er uns mit 2 Jahren komplett nacherzählte,in genau der Wortwahl. Ich habe mir diese Kassetten mal in Ruhe angehört und war vollkommen erstaunt.

Schon früh zeigte er ein logisches Denken,was meinen Exmann und mich immer wieder verblüffte.
Wir konnten nicht an einem Bücherladen vorbei gehen,ohne das er ein Buch bekam,was er sich selber aussuchte. Mit 4 Jahren waren es Wissensbücher,über Boote,Flugzeuge und all solchen Dingen. Aber auch Tiere und Pflanzen interessierten ihn stark.Er war immer ein zartes und sehr sensibles Kind. Befaste sich schon früh mit dem Sterben und Krankheiten,was mir manchmal oft Angst machte,warum ein 5 jähriges Kind über das Sterben nachdenkt.
Im Kindergarten hatte er nur einen einzigen Freund,hielt sich von anderen Kindern fern. Er mochte es nie,viele Menschen um sich zu haben und auch Lautstärke war ihm ein Horror.
Er hatte keine Trotzphase,denn er konnte mit 2 Jahren super reden und auch Fremdwörter waren kein Problem für ihn.
Er hat nie gehauen oder gebissen,geschweige denn gebockt. Er diskutierte alle in Grund und Boden. Er machte uns logisch klar,warum er ein Spielzeug brauchte.Auch im Kiga fiel er nie negativ auf,wenn er was wollte,diskutierte er die Kinder in Grund und Boden.
Die Erzieherin wies uns dann drauf hin,dass er wohl hochbegabt ist und wir ihn testen lassen sollten.
Mit 5 Jahren konnte er lesen und schreiben und fremde Texte mit Fremdwörtern waren kein Problem für ihn.Wir gingen zur Caritas,weil wir wissen wollten,ob er wohl schon in die Schule kann. Da er ein September Kind ist,meinten sie,es ist mit 5 zu früh,da er eben so zart und sensibel war und wir alle Angst hatten,das er in der Schule unter geht.
Vom Lernen und Wissen her wäre es kein Problem gewesen,aber vom Körperlichen her.

Es war immer schwer,ihn in seinem Drang nach Wissen und lernen wollen zu unterstützen und wie viele Andere hier auch,wurden wir allein gelassen und belächelt.
Was man wohl feststellte war,dass er Probleme mit der Feinmotorik hatte.
Am Elternabend vor der Einschulung sprachen wir mit der Lehrerin und sagten ihr,dass unser Sohn lesen und schreiben kann und auch schon rechnet. Auch sie belächelte uns,bis sie unseren Sohn drei Monate in ihrer Klasse hatte.
Bei einem Gespräch meinte sie,er wäre in der Klasse unterfordert und er gehöre schon in die 2.Klasse.
Aber das Problem mit dem Klein,Zart und sensibel sein,war ja noch da,so das wir weiter bedenken hatten,da geht er körperlich unter. Nun war er auf einer tollen Schule,mit einer super Lehrerin,die meinen Jungen und ein paar andere Kinder,die auch schnell lernten eben förderte.
Sie sagte immer zu uns,ihr Sohn macht mich noch wahnsinnig mit seinen ewigem Hinterfragen,denn auf jede Antwort die er bekam,kam die Frage:" und warum ist das so?"

Auch in der Schule hatte er nur zwei Freunde,mit denen er spielte,denn sie mussten in seinem Wissen mithalten können,sonst waren sie uninteressant.

Ansonsten umgab er sich am liebsten mit Erwachsenen,noch heute unterhält er sich noch gerne mit Älteren und sucht deren Kontakt.Inzwischen wurde auch entdeckt,dass er ein grosses Musikalisches Talent hat,was super gefördert wird.

Heute ,wie auch als Kind schaut er Wissenssendungen,wo es was zu lernen gibt. Gott sei dank hat sich einiges verändert,so dass er inzwischen auch Sport mag und eben seine Musik hat,die ihn ausfüllt und glücklich macht.
Er ist immer noch sehr sensibel,was er auch immer bleiben wird.

Ich behaupte nicht,dass mein Junge hochbegabt ist,aber er lernte und lernt schneller als andere. Er hat eine andere Denkweise,was zum gleichen Ziel führt,aber nicht in unser Schulsystem passt :-(.

Leider habe ich nicht das Geld,um ihn auf ein Internat zu schicken,wo m,an seinen Anforderungen gerecht wird,aber er wird seinen Weg machen und das ist wichtig.
Ich habe ihn nie testen lassen,weil ich von diesen Testen nichts halte. Mein Kind passt in keine Schublade und wird da nie rein passen.

So,nun aber genug,vielleicht erkennt eine Mama Parallenen zu meinem Sohn. Vielleicht sind unsere Kinder hochbegabt,vielleicht lernen sie nur schneller und anders.

Wir haben nie gefördert,aber auch nie unterdrückt und ich denke,das war der richtige Weg.

Einen schönen Tag wünscht Danni,die noch zwei Kinder hat,die wieder ganz anders sind.

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>Mein Kind passt in keine Schublade und wird da nie rein passen. <

Wessen Kind passt schon in eine Schublade? Eins verstehe ich nicht: Du vermutest dein Kind ist hochbegabt bzw. besonders talentiert, hast es aber nie testen lassen. Was soll also dann das Theater um dieses Thema? Dein Sohn ist wie er ist, vllt. intelligenter als der Durchschnitt und in Teilbereichen sehr begabt. Freu dich drüber und lass es gut sein.
Gruß
Max

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Hallo,

ich dachte gerade, Du schreibst von meiner Tochter ( sie ist jetzt 5 Jahre, also kann ich nur die erste Zeit vergleichen ).
Ich würde sie nicht als als hochbegabt bezeichnen, aber der Kinderarzt meint jedes Jahr, dass sie auf jeden Fall sprachlich gesehen, den anderen Kindern 1 1/2 Jahre vorraus ist.
Hochbegabt sind für mich die Kinder, die mit 4 Jahren eingeschult werden können, weil sie mit 4 Jahren schon mehr lernen wollen. Klar beschäfitigt sich meine Tochter auch schon länger mit Zahlen und Buchstaben und schreibt einige Wörter, aber nicht so wie ich es über hochbegabte Kinder im Fernsehen gesehen habe. Aber ich muss Dir sagen: Ich bin froh, dass sie vielleicht in einigen Bereichen "weiter" ist, als andere Kinder, aber sie ist von Ihrer Art her ziemlich schüchtern. War sie schon immer. Sie braucht sehr lange bis sie sich irgendwo geborgen fühlt und sich "gehen lassen kann". Bisher war sie super pflegeleicht , so wie du auch beschrieben hast, weil sie mich schon sehr früh verstanden hat, weil sie gerne kommuniziert. So muss sie aber auch lernen, gerade im Kiga hat es fast 1 1/2 Jahre gedauert, dass die meisten Kinder anders sind. Die sind halt nicht schon so vernünftig wie sie, wie manch Erwachsener nicht ist, die reden nicht, die werden körperlich oder beschimpfen andere um sich durchzusetzen. Das ist für sie ein Rätsel. Jetzt nach 1 1/2 Jahren hat sie ihren Weg gefunden und die Kinder mögen sie auch. Sie ist jetzt mit dem Jungen befreundet, der am wildesten in der Gruppe ist und vor dem sie lange Angst hatte. Und auch wenn ich jetzt hier zu Hause manchmal nur noch mit den Augen rollen muss, bin ich froh, dass sie sich mittlerweile manchen Unsinn von ihm abschaut. Ich liebe meine Tochter über alles, aber manchmal denke ich mir, sie könnte ruhig etwas kindlicher und weniger vernünftig sein.
Ich bin ausserdem froh, dass sie erst nächstes Jahr mit 6 1/2 Jahren in die Schule kommt und bis dahin Zeit hat an ihrem Selbstbewußtsein gegenüber Kindern zu arbeiten.

LG Lea

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Hallo Urbianer!

Dieses Thema scheint sich für einige als echtes Reizthema zu entwickeln.

Grundsätzlich finde ich es total d.... wenn Kinder, schon im Kleinkindalter, ständig und immer mit anderen verglichen werden. Förder doch bitte alle eure Kinder so wie sie es brauchen. Egal ob sie hinterher sind oder hier und da bis zu 2 Jahre den anderen voraus.

Das erste Posting von Kiki ließ den ein oder anderen die Stirn runzeln. Sie spricht zwei Punkte an die jeder für sich ein Anhaltspunkt zur Hochbegabung sein könnte, aber auch tausend andere Gründe haben könnte. Nach und nach wird eingeräumt es gäbe noch andere Begabungen, zu denen man später mehr berichten wollte. ??? Zu dem erfährt man es gäbe bereits Hochbegabte in der Familie........ entschuldige, aber das klingt nach mächtigem Druck. Alle, die nicht sofort jubbeln "JA, DEIN KIND IST HOCHBEGABT" werden mit einem :-[ darauf hingewiesen das man nicht um die Meinung von "Nichtbetroffenden" gebeten hat.

Die Kinder sind heute einfach weiter und vorallem schneller Entwickelt als noch vor 20 Jahren. Soweit ich weiß nenne wir so was Evolution. Evolution findet laufend statt, wenn dem nicht so währe würde wir noch heute mit der Keule in der Hand in einer Höhle sitzen.

Ein praktisches Beispiel in Deinem Fall Danni:

So war es vor 10 Jahren:
<<<Auch sie belächelte uns,bis sie unseren Sohn drei Monate in ihrer Klasse hatte.
Bei einem Gespräch meinte sie,er wäre in der Klasse unterfordert und er gehöre schon in die 2.Klasse. >>>

Heute, nach der neuen Schulreform:
Die ersten und zweiten Klassen werden in den Grundschulen zusammen gelegt, damit Kinder der "ersten" Klasse (die einfach schon weiter sind) sich nicht langweilen und ggf. Kinder der zweiten Klasse keine Defizite entwickeln.

Ausserdem wird hier immer ganz allgemein von Hochbegabung gesprochen, aber keiner der "Betroffenen" geht auf die konkrete Form der Hochbegabung ein. Denn kaum ein Mensch ist allen Bereichen als hochbegabt zu sehen. Wobei soweit ich weiß jeder 100. Mensch durchaus eindeutige Tendenzen zur Hochbegabung in einem von vier Bereichen zeigt.

Viele Grüße
rosaundblau

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Hallo rosaundblau,

hochbegabt sind rd. 3% der Bevölkerung. Man spricht von Hochbegabung ab einem IQ von 130. Dabei kann die Hochbegabung alle Bereiche umfassen, es können aber durchaus Teilleistungsschwächen bestehen (z.B. LRS). Eine lediglich einzelne besondere Begabung ("Wunderkind") ist keine Hochbegabung. Ein Kind, das mit 5 Jahren virtuos Klavier spielt und ansonsten "völlig normal" entwickelt ist, ist nicht hochbegabt (viele Leute glauben aber, es sei so, jedoch stimmt das eben nicht).
Nicht jedes hochbegabte Kind ist auffällig in der Schule und im Verhalten, viele Kinder, die eine relativ homogene Begabungsstruktur haben, also wo alle Bereiche etwa gleich gut entwickelt sind, sind absolut unauffällig. Lediglich die Kinder, die eben eine sehr starke oder schwache Teilbegabung aufweisen, neigen dazu, auffällig zu werden.
Nicht jedes auffällige Kind ist hochbegabt, das sollte auch jedem klar sein.
Was lesen etc. angeht: Es kann sein, muss aber nicht, dass ein hochbegabtes Kind früh lesen lernt. Viele Kinder merken dass sie anders sind und versuchen, sich anzupassen an ihre Altersgenossen. Meine Große beispielsweise benimmt sich im Kiga wie eine normale Vierjährige. Zuhause aber leistet sie unaufgefordert Dinge, die erst im Vorschul- oder Grundschulalter normal sind. HB? Keine Ahnung...
Zur Hochbegabung gehören viele kleine Teile, die insgesamt dann ein stimmiges Bild ergeben müssen. Auf der Seite, die ich beim letzten Thread schon empfohlen hatte, findest du fundierte Infos. http://www.klugekinder.at
Unsinnig finde ich es, ein augenscheinlich begabtes Kind nicht zu fördern, weil man gerne möchte, dass es "normal" ist. Fördern heißt für mich, auf die Neigungen des Kindes einzugehen, ihm zu ermöglichen, zu lernen, zu experimentieren und sein Potential zu entfalten. "Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht." Stimmt, gießen darf man es aber schon.;-)

LG, Heike (deren Töchter clever, aber ungetestet sind und daher nur als "schlau" bezeichnet werden, das aber zurecht)

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Hallo,

ich stimme dir in vielen Dingen zu.Wie ich schon schrieb,finde ich das Wort "hochbegabt" nicht gut gewählt und habe meinen Sohn nie so gesehen. Ich bin mit diesem Begriff immer vorsichtig umgegangen. Ich habe auch immer gesagt,er ist schlauer und lernt schneller,als andere Kinder.

Wir haben seine Neugierde so weit gefördert,wie es in unserer Macht stand. Leider haben diese Kinder aber auch oft ein Problem und das war bei meinem Sohn so. Da er sehr ruhig war und nicht mit jedem Kind spielte,war er viel für sich alleine.
Andere Kinder tobten und spielten Fussball,da hatte er aber kein Interesse dran.Woran er Interesse hatte,zum Beispiel zu kommunizieren und sich Wissen zu verschaffen, lehnten die anderen Kinder ab.
Kinder,wie mein Sohn sind eben eher selten und nicht die Mehrheit und darin liegt das Problem.Sie stehen schnell im Abseits und das tat mir immer weh,muss ich ehrlich sagen.

Und noch heute sind Kinder,die schneller lernen und völlig andere Interessen haben im Abseits. Ich sehe es an meinem Mittleren,der in den Kiga geht. Er hinkt ein wenig den anderen hinterher,wenn auch nur in der Sprache,was aber kein Problem ist,denn er wird trotzdem aufgenommen.

Ich frage mich auch,hat man das Problem der schlauen Kinder jetzt gelöst,indem man die erste und zweite Klasse zusammen legt ? Ich sehe das als sehr fragwürdig an.
Lehrer,wie auch Erzieherinnen sehen es mit grosser Skepsis,weil die schwächeren Kinder nun mehr gefordert werden und vielleicht auch überfordert.

Die Lehrerin meines Sohnes damals hat eine tolle Lösung gehabt. Sie hatte viele Kinder in ihrer Klasse,die schnell lernten und die andere Hälfte war eben nicht so schnell. Also wurden die Kinder anders benotet,natürlich mit Einwilligung der Eltern. So mussten sich die schnellen schon sehr bemühen,um eine 1 zu bekommen und die anderen Kinder hatten eher mal ein Erfolgserlebnis,wenn sie mit 4 oder 5 Fehlern noch eine 2 bekamen.
Das Rezept ging auf. Von 18 Kindern gingen 10 aufs Gymnasium,7 auf die Realschule und nur ein Kind auf die Hauptschule.
Ich fand es einfach toll,wieviel Mühe sie sich gab,um alle Kinder zu mutivieren. Vielleicht sollte nicht immer die Regierung einfach was beschliessen,sondern den Lehrern sollte einfach mehr Freiheit gelassen werden.

Sorry,wieder ist es so lang geworden,aber manchmal macht es mich einfach traurig,wenn ich sehe,wieviele Kinder bei dem Schulsystem hier unter gehen,egal ob sie schlauer sind oder langsamer lernen.

Übrigens sieht sich mein 16 jähriger nicht als hochbegabt und mag dieses Wort garnicht,schon als er jünger war,sah er es immer anders und freute sich,wenn er anderen Kindern mit seinem Wissen und schnellem lernen helfen konnte.

Liebe Grüsse von Danni !!!

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Hallo!

Habe nun den Beitrag bzw die ganze Diskussion von Kiki und nun auch diese hier gelesen und muss sagen...naja, mein Sohn hat auch so seine Einschlafprobleme bzw bleibt problemlos abends bis um 22h auf ( er ist fast 2,5J) allerdings versuche ich das momentan zu ändern, weil ich meine dass das zu lang für so einen Winzling ist, ausserdem ist er auch ein sehr ruhiges Kind, eher für sich als mit anderen Kindern, er macht Puzzle mit der Bezeichnung "3+" seit seinem 2.Geburtstag und kennt jetzt alle Buchstaben, er fragt immer danach was das für ein Buchstabe ist , ich sage ihm das natürlich und er behält sich die scheínbar sehr gut!
Aber an Hochbegabung habe ich ehrlich gesagt noch nie gedacht. Zwar habe ich schon oft gehört, von VErwandten, FReunden und auch vom Kinderarzt das er sprachlich und auch was das mit den Puzzles und Buchstaben etc angeht sehr weit ist, aber hochbegabung? Hm....da denk ich irgendwie nicht dran!
Viel Glück dennoch allen mit ihren TOLLEN Kindern!

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Danke, meine Kinder sind auch toll.

Heike

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So ganz verstehe ich nicht was hochbegabt mit dem Schlaf zu tun haben soll bzw mit der Uhrzeit und der Länge der Schlafenszeit.
Mein Sohn ist jetzt 3,5jahre alt und konnte mit 6Monaten Mama sagen,mit 7Monaten Tschüss.. mit 6Monaten krabbeln,
mit 7Monaten an Tischen/Wänden laufen und mit 10Monaten alleine laufen und mit 1,5 komplett alles reden.
Seit dem Maurice 2,5Jahre alt ist kann er das ABC und jetzt zählen mit 20. Und so zählen 10,20,30,40,50 usw (woher er das hat weiß ich nicht)
ließt mir alle Buchstaben vor seit ca.9Monaten an Haltestellen in Bussen,Büchern usw...
Fängt jetzt an einige Buchstaben von sich aus selber zuschreiben bzw nachzuschreiben..
Ach es gibt so viele Sachen die er kann was andere/einige in dem Alter noch nicht können... auch so ist er ziemlich weit für sein Alter aber ich habe noch nie dran gedacht, dass er hochbegabt sein könnte... dachte immer nur er sei weiter als andere denn jedes Kind ist anders und hat einen anderen Ryhtmus und Lernstärke..nur meine beste Freundin sagte mir mal er sei Hochbegabt (naja wenn sie meint)...
Maurice schläft auch abends oft immer erst ab 22Uhr ein und steht um 7auf..
hat als Baby auch immer nur Mittags eine Stunde geschlafen..und nachts von Abends 22Uhr bis morgens 6 Uhr durch und das seit dem er 3Wochen alt war...
Hochbegabt hin oder her... ich bringe ihn nur das bei was er lernen möchte und das meiste bringt er sich selber bei !!!
So das wars von mir bzw von meinem Sohn :-)

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Hallo Denise,

es muss da wohl einen Zusammenhang geben,denn wie du hier auch lesen kannst,fast alle Kinder,die schnell lernen und offensichtlich schlauer sind ,kommen mit wenig Schlaf aus. Warum das so ist,weiss ich auch nicht.

Wie ich auch schon schrieb,finde ich das Wort "hochbegabt" kein tolles Wort. Es hört sich immer an,als ob sie kleine Einsteins sind. Auf ihre Art sind sie das ja auch. Übrigens ist Einstein auch sitzengeblieben ;-).

Es ist auch richtig so,wo das Kind Interesse hat,kann man es kindlich fördern.Genauso haben wir es auch gemacht. Unser Sohn hat immer selbst entschieden,was er mag und was nicht.

Aber hier schrieb auch eine,man fühlt sich immer wie eine Eislauf Mama. Es sieht immer aus,als ob man sein Kind den ganzen Tag fördert,damit es mehr kann als andere.
Und ich glaube,da liegt das Problem in unserer Gesellschaft. Unser Sohn galt immer als altklug,weil er so gut mit Erwachsenen klar kam und da tolle Gespräche mit führen konnte.Dann hiess es immer,klar,er ist ja den ganzen Tag mit Erwachsenen zusammen,was aber nicht stimmte. Er hatte viel Kontakt zu Kindern und dann auch noch eine Halbschwester,die 8 Jahre älter war.

Wir haben eben besondere Kinder,wenn man es so sehen mag,sie sind besonders in bestimmten Punkten und fallen aus der Norm.Inzwischen hat mein Sohn es geschafft zu sein,wie andere Jungen in seinem Alter. Diese Kinder sind oft sehr anpassungsfähig ;-).

Viel Spass mit deinem Jungen und lass ihn einfach lernen,was er mag,er ist eben was besonderes :-).

LG Danni !!

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Hallo,
ich hatte auch schon Kiki geantwortet.
Ich denke auch nicht, dass meine Tochter (6) "was besonderes" in diesem bestimmten Sinne ist, besonders weil sie ja die typischen zwischenmenschlichen Defizite aufweist. Sie ist gern unter Kindern (ältere) aber einfach auffällig tollpatschig, wenn es gilt eine Freundschaft zu pflegen oder aufzubauen. Ich beobachte oft wie sie andere Kinder beobachtet und sich Tricks zur Kontaktaufnahme auschaut ;-)
>>Essen was stark roch,z.B. Blumenkohl lehnte er ab. Wir merkten früh,dass er einen ausgeprägten Geruchssinn hatte. << das hat mich "geschockt" ;-), meine Tochter ist genauso, wir haben in der Familie schon viel über ihre Nase gerätselt. Sie kann zb verschiedene Milchsorten am Geruch unterscheiden und sagt mir morgens schon mal klipp und klar dass diese Milch neu sein muss und sie die auf keinen Fall über ihren Cornflakes essen kann #schock (die Milch stinkt angeblich...) (Ist aber praktisch, ich habe nämlich praktisch überhaupt keinen Geruchssinn und frage sie immer, sind die Eier noch gut, was riecht hier so usw...#freu)
>>Sie sagte immer zu uns,ihr Sohn macht mich noch wahnsinnig mit seinen ewigem Hinterfragen,denn auf jede Antwort die er bekam,kam die Frage:" und warum ist das so?"<< Jaa das kenn ich. Die "Warum-Phase" begann bei uns sobald sie sprechen konnte und hat bis heute nicht geendet. #kratz
Die Themen sind vielseitig und meist beende ich die Diskussionen mit einen "Stopp-ich kann nicht mehr" ;-) Tod und Krankheiten stehen oft auf dem Tagesplan, allerdings schienen sie diese Themen nie sonderlich mitzunehmen sondern eher zu interessieren.
>>Er hatte keine Trotzphase,denn er konnte mit 2 Jahren super reden und auch Fremdwörter waren kein Problem für ihn.
Er hat nie gehauen oder gebissen,geschweige denn gebockt. Er diskutierte alle in Grund und Boden. Er machte uns logisch klar,warum er ein Spielzeug brauchte.Auch im Kiga fiel er nie negativ auf,wenn er was wollte,diskutierte er die Kinder in Grund und Boden. << dito! Schön fand ich besonders, dass das schreiende und strampelnde Kind im Supermarkt nie das unsere war :-p
Also ich finde es super, dass ich uns auch mal wiedererkenne, denn oft macht man sich Gedanken, warum unsere Probleme so anders sind als die der anderen Eltern.
Viele Grüsse und viel Spass weiterhin mit Eurem Sohn ;-)
Jo

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