Wasserbruch im Hoden

Hallo Zusammen!

Bei meinem Sohn wurde ein Wasserbruch in Hoden festgestellt. Bis zur zweiten Untersuchung in KrH dauert es noch 2 Wochen.

Hat jemand schon Erfahrung damit gemacht? Mich würde mal interessieren, wie die OP ablief, was mußte man danach beachten? Wann war man wieder fit u.s.w.

Danke für Eure Antworten

Schöne Grüße Maike

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Hallo Maike,

lass dir von unserem "Fall" berichten und ziehe dann daraus deine Schlüsse!!

Wir waren mit unserem Sohn an einem Samstag-Spätabend im Krankenhaus, weil wir dachten, er hätte Schmerzen und außerdem sah ich rechts in der Leistengegend einen kleinen Hubbel. Mein Sohn war da 6 Wochen alt. Der nachtdiensthabende Arzt war nach relativ kurzer Untersuchung mit seiner Diagnose sehr sicher: beidseitiger Leistenbruch. Unser Sohn müsse umgehend operiert werden. Nun sei aber Wochenende und so bekamen wir einen "Vor-OP-Untersuchungstermin" bei dem zuständigen Chirurgen am Montag, zwei Tage später. Nach schlimmen zwei Tagen, wir wurden fast verrückt vor Sorge (so kleinen Baby und dann eine OP!!) machte der Chirurg dann eine ganz andere Aussage: unser Sohn hätte auf der linken Seite einen Wasserbruch. Dies sei "keiner Rede wert", wir bräuchten nichts unternehmen und das sei schon garnicht zu operieren. Da waren wir aber froh!!#huepf

Ich möchte dir mit dieser Schilderung meine Verwunderung rüberbringen, warum dann bei deinem Sohn der WB operiert werden muss. Ich denke, ich würd nocheinmal einen zweiten Arzt drübersehen lassen. Was findet man denn bei google darüber?

Solltet ihr wirklich zur OP müssen: toi toi toi, ich wünsch euch alles Gute#herzlich. Grauslich, wenn man als Mama draußen vor dem OP wartet..... mein Sohn hatte mit 2 1/2 diese Paukenröhrchen- und Polypen-OP.

Tschüssi
und viele Grüße
pitti-lise#sonne

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Hallo!

Danke für Deine Antwort. Mal abwarten, was der Chirurg bei der Voruntersuchung im KrH meint.......

Habe gelesen, daß es viele Babys haben, man aber meißtens nicht´s unternehmen muß, weil es sich von alleine gibt, es sei denn, es ist über dem 1. Lebensjahr hinaus....Mein Sohn wird jetzt 7. Also ist da wohl auch noch ein Unterschied.

Ist es denn bei Deinem Sohn von alleine weggegangen?

Liebe Grüße Maike mit 3 Kids

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Hallo, bei meinem Sohn wurde die OP ambulant gemacht. Allesdings war er da noch ein Baby. Wir sind morgens mit ihm zu Praxis gefahren, da bekam er ein Pflaster auf die Stelle für die Narkose. Zum Begin der Behandlung, habe ich ihn in den Op Bereich getragen, da worde in Nakose der Zugang gelegt. Ich mußte dann gehen. Wir ( Mama und Papa) bekamen ein Frühstück). Als die Operation vorbei war , hat sich der Arzt noch mit uns unterhalten. Es war ein sehr großer Bruch , mit versteckten Leistenbruch. Als er den Tubus ausgespuckt hatte und richtig wach war, durften wir nach Hause fahren. Am nächsten Tag konnten wir schon wieder zur Krabbelgruppe gehen. Wieso wird der Wasserbruch den erst jetzt entdeck? Es ist doch eigendlich ein Geburtsfeher . Da sich die Verbindung Bauchraum, Hoden nicht richtig schließt. Das einzige was zu beachten ist, das die Kinder ab einer gewissenzeit vor dem Eingriff nicht Essen und Trinken dürfen.

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Hallo!

Danke für Deine Antwort. Einen Wasserbruch kann man auch noch später bekommen, dies kann verschiedene Ursachen haben.......Verletzung des Hodens, Entzündung...u.a.. Allerdings liegen diese Ursachen bei meinem Sohn nicht vor. Er hatte von Geburt an einen Pendeldoden...keine Ahnung, warum es vorher nicht festgestellt wurde. Ich bin halt jetzt mit ihm zum Arzt, weil es auf der einen Seite so geschwollen aussah. Na, mal sehen, was der andere Arzt sagt.

Gruß Maike

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Hallo Maike,

bei unserem Großen wurde es mit 1,5 Jahren festgestellt. Es ist kein Geburtsfehler, sondern kann in der ENtwicklung passieren. Es war ein kleiner Eingriff, der Chirurg hat entlang der Querbauchfalte am Bäuchlein ein kleinen Schnitt gemacht, der subcutan genäht wurde, so dass man schon ein paar Jahre später nicht mehr sehen kann, dass er operiert wurde. Mittlerweile ist das ganze 14 Jahre her....

Den Eingriff selbst hat er wunderbar überstanden und er war auch sofort wieder fit. Es war eine kurze Vollnarkose (ich glaube 30-45 Min). WIr blieben noch 2-3 Tage im Krhks. Dadurch, dass ich mit ihm stationär aufgenommen wurde, fand er den Krankenhausaufenthalt super. Wir haben uns ein Zimmer geteilt und den ganzen Tag gespielt, gesungen und gemalt....als wir gehen mußten, weinte er und wollte wieder "in den Urlaub ins Krankenhaus"...

Mach dir keine SOrgen, dein Sohn wird wird es bestimmt super schaffen.

Liebe Grüße
Christina

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