Mandelverkleinerung

hallo!

was würdet ihr machen!

meine tochter, 4 jahre, hat seit geburt an sehr große mandeln. sie hat zwar öfter mal eine erkältung (nehme an das ist bei fast allen kindern so - geht in kita). der arzt meinte das kommt von der schlechten belüftung durch die großen mandeln u. rät daher zu einer verkleinerung. ich war vor einem jahr bei einem hno-arzt der meinte er würde sie nicht entfernen lassen. heuer haben wir einen anderen arzt lt. prakt. arzt aufsuchen sollen u. dieser meinte diese gehören auf jedenfall verkleinert.

ich weiß jetzt nicht was ich davon halten soll. ich habe eine überweisung zum vorstellen u. terminvereinbarung im krankenhaus erhalten zwecks verkleinerung.

in den 4 jahren hatte sie 1x mandelentzündung, 1x mittelohrentzündung, 1x bakterielle inf. wo sie antibothika benötigte ...das wars. u. halt erkältungen (hustensaft, nasentropfen). ich war der meinung das mandeln nur verkleinert bzw. herausgeschnieden werden, wenn man ständig krank ist u. antibothika benötigt. mein gefühl sagt ich soll nichts machen lassen, aber ich habe angst das es eine falsche entscheidung ist. mein kind schnarcht zwar, manchmal auch ziemlich laut aber nicht mit atemaussetzer. habt ihr einen vorschlag? was würdet ihr machen.! lg himmelchen

1

Das haben wir gerade frisch hinter uns. Wir sind drei Nächte stationär gewesen, jetzt ist es zweieinhalb Wochen her und langsam ist sie wieder voll einsatzklar :-)

Wir haben es machen lassen wegen massiv vieler Infekte (letzten Winter 7x Scharlach mit eitrigen Mandeln) und Atemaussetzern nachts beim Schlafen.

2

Hallo,
unsere Tochter (im Januar 5) hatte auch riesige Mandeln,die in der Mitte zusammenstiessen, jedoch nur 1-2 mal eine Mandelentzündung. Dafür hat sie massiv Probleme mit den Bronchien (ist Dauerinhalierer) und ist superzart (1,10m, 15kg), Polypen hatte sie ziemlich extrem und hörte schlecht, daher wurden ihr im März die Polypen entfernt und Paukenröhrchen gelegt. Ab da hörte sie gut, aber alle anderen Probleme bestanden weiter.
Unser "Haus-HNO" war strikt gegen die Verkleinerung (...die müssen eh demnächst raus und dann hat man das ganze zweimal...., großer Schwester mussten sie auch entfernt werden....)
Unsere Kinderärztin war für eine Verkleinerung (...kann man nicht vergleichen, Schwester hatte häufig Mandelentzündungen....Mandeln sind nicht "kaputt" nur einfach zu groß!!!)
Das letzte Wort hatten dann der behandelnde Arzt in der Asthma-Ambulanz und ein zweiter HNO, die sich beide einig waren und so haben wir sie im August verkleinern lassen.
Das war ein ambulanter Eingriff, es gab zum Glück keine Komplikationen und hat wirklich gut geklappt, sie atmet viel leichter (gerade nachts), schläft ungestört durch und ich bilde mir ein, dass es langsam mit dem Essen auch besser wird... (Unsere KIÄ meinte, da passten vorher nicht mal Gummibärchen ungestört durch...;-))
Also für uns war es nach viel Hin- und Her- doch die richtige Entscheidung!
Wünsche euch alles Gute
LG
clapama

4

Eine ambulante Mandelverkleinerung? Das wäre mir wegen dem Nachblutungsrisiko zu gefährlich gewesen. Wie wurde es gemacht? Laser? Radioschallwellen?

3

Hallo,

unser Sohn hat recht große Mandeln und spricht sehr nasal.
Ein Jahr lang hat eine Mandelentzündung die nächste gejagt,inzwischen geht es.
Unser Kinderarzt meinte das wir warten sollten ,bis er 7 j alt ist.
Dadurch das er noch wächst könnten die sich noch zu großen Mandeln dem Körper anpassen.
Wir warten noch das eine Jahr.

Lg Sabine