Kind in anderem Stadtteil als Wohngebiet im Kiga anmelden?

Hallo zusammen,

vielleicht könnt Ihr mir ja Tipps geben.
Da meine Mutter in einem Kindergarten arbeitet, war unser Sohn schon sehr oft zu Besuch da, und es hat ihm dort immer super gefallen und er hat dort schon 2 Freundinnen.
Bisher haben wir weiter weg gewohnt, werden jetzt aber in die Nähe ziehen, allerdings in einen anderen Stadtteil. Wir könnten unseren Sohn zwar trotzdem im Kindergarten seiner Oma anmelden, sind aber unschlüssig, ob das so gut ist. Wir werden wahrscheinlich ca. 10 Fahrminuten entfernt wohnen.
Ich frage mich halt, ob es nicht besser wäre, wenn er in diesem Stadtteil (in dem wir dann wohnen werden) in einen Kiga gehen würde, da er ja somit auch dort Freunde finden würde.
Auf der anderen Seite freut er sich schon ewig darauf, in den Kindergarten zu gehen, in dem er schon Freundinnen hat und in dem seine Oma arbeitet.
Was meint ihr?
Würde mich über Tipps freuen!

LG, t.

1

Huhu,

geht das denn überhaupt mit dem neuen Kipitz noch? Denn in den Kiga wo Lana jetzt hingeht, dürfen nur Kinder aus der Stadt hin!

Ursprünglich wollten wir Lana auch in einen Kiga bringen, welcher theoretisch zu unserem Einzugsgebiet gehört. Dachte erst, dass sie sich dann später mi ihren Freunden auch außerhalb des KIGAS treffen kann. Wenn man mal aber recht überlegt, wird das im Kiga eh noch nicht ohne Eltern stattfinden und später in der Schule kommen sie auch von überall weg. Lana soll in eine katholische Schule und da können alle katholischen Kinder hin auch wenn sie nicht in unmittelbarer Nähe wohnen. Wir wohnen zwar nebenan, aber müssen ihr Freunde müssen nicht zwangsläufig neben an wohnen und dann müssen sie auch gefahren werden. Mit dem Kiga ist es jetzt genauso. Der gehört zwar theretisch noch zur Stadt, ist aber schon etwas außerhalb. Da wir in der Stadt wohnen müssen wir Lana auch mit dem Auto dort hin bringen. Mit dem Fahrrad ginge es auch, aber ist schon ein ganzes Stück.

Also wenn es bei euch geht und es vielleicht sogar noch Vorteile bringt weil deine Mutter da arbeitet, würde ich es machen. Die Eingewöhnung wird auch vielleicht leichter.

LG
Jacqueline + Lana 23,5 Monate

2

Hallo Jacqueline und vielen Dank für Deine Antwort!
Ja, das mit dem Kindergarten meiner Mutter wäre kein Problem, er ist dort auch schon angemeldet.
In dieser Stadt gibt es freie Kindergartenwahl, d.h. egal aus welchem Stadteil man ist, man kann sein Kind in jeden Kindergarten bringen, man muss nur in der gleichen Stadt wohnen.
Das würden wir, nur eben in einem anderen Teil.
Hm, vielleicht hast Du Recht und das ist wirklicht nicht so tragisch mit den Freunden.
Unser Kleiner freut sich halt schon so auf den Kindergarten, in dem auch die Oma ist.
Vielleicht war es auch falsch, meine Mutter mit ihn dort öfter zu besuchen, ich habe den "Gewöhnungsfaktor" einfach unterschätzt :-)
Denke, er wird es jetzt nicht unbedingt verstehen und akzeptieren, wenn er in einen anderen Kiga muss.
Noch dazu hätten wir so den Vorteil, daß meine Mutter ihn einfach mit nach Hause nehmen könnte nach der Arbeit (Kiga hat bis halb 3 offen), falls ich mal länger arbeiten müsste.
Werden uns da die nächsten Wochen mal ernsthaft Gedanken machen müssen #schwitz

LG, T.

3

Hallo,

Luca geht auch in einem anderen Stadtteil in den Kiga.
A: weil sein großer Bruder nebenan in die Schule geht und B: weil ich in der Nähe arbeite.

Ich finde das o.k. so. Das einzige "Problem" ist, dass später niemand aus seiner Kita in die gleiche Schule gehen wird. Ich persönlich finde das nicht so schlimm und glaube, dass Luca dort schon schnell Kontakte knüpfen wird, auch wenn sich andere Kinder schon untereinander kennen.

Also ich würde es machen.

LG
Sandy

6

Hallo Sandy,

ja, den Gedanken, daß er dann niemand in der Grundschule kennt, hatte ich auch schon, und unser Zwerg gehört eher zur schüchternen Sorte.
Allerdings hat er im Kindergarten meiner Mutter schnell Kontakt zu den anderen gefunden, vielleicht mach ich mir also auch zuviel Sorgen später wegen der Schule.
Es wäre halt super praktisch, wenn er bei meiner Mutter wäre (in der Parallelgruppe), außerdem liegt dieser Kiga auch auf dem Weg zu meiner Arbeit.
Danke auf jeden Fall für Deine Meinung dazu, ist doch immer gut zu hören, wie andere Mütter das sehen!

LG, T.

4

Hallöchen,

warum denn nicht?

Mein Sohn geht sogar in einem anderen Bundesland in den Kindergarten.

LG Ina

7

Hallo Ina,

na ja, meine Bedenken sind halt, daß er dann in unserem "Wohn"-Ortsteil evtl. keine Freunde hat, weil er ja nicht dort in den Kindergarten geht.
Und später wird er dort in die Grundschule gehen und natürlich auch erstmal niemand kennen.

LG, t.

9

Ja, die Bedenken kenne ich.
Aber ich habe keine andere Wahl. Erstens wegen den Öffnungszeiten (wir arbeiten beide Vollzeit) und zweitens wegen dem Erziehungsstil. Das ich dabei auch noch über 200 Euro spare, ist da eher nebensächlich.

Wir werden ihn wahrscheinlich ein halbes Jahr vor der Einschulung in unseren Kindergarten vor Ort schicken. Damit er schon mal Kontakt zu den Kindern hier hat.

LG Ina

5

wir hatten gar keine andere wahl als einen etwas entfernten kiga zu nehmen.

also wir haben kein problem damit und es sind dort sowieso auch viele kinder aus allen richtungen der stadt.
jedenfalls sind die kinder nicht automatisch alle aus der nähe des kigas, wollte ch damit ssagen.

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Hallo Ayshe,

danke für Deine Antwort!
Stimmt schon, habe einfach bißchen Bedenken, daß er dann in unserem Ortsteil keine Freunde hat und sich später in der Grundschule schwer tut, aber wahrscheinlich mach ich mir zu viele Sorgen.
Kinder finden ja eigentlich recht schnell Freunde.

LG, t.

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Mein Sohn geht auch in einen Kindergarten ausserhalb der Wohnsitzgemeinde. Ich musste einen Antrag ausfüllen und den musste der Träger vom KiGa, die Wohnsitzgemeinde und die Stadt unterschreiben.
Allerdings gab es in unserer Wohnsitzgemeinde etwas Stress da die ja auch ihre Kita vollbekommen wollen. Aber in Thüringen steht im Kitagesetz das man freie Kitawahl hat.
Somit hatten sie kein Recht und unser netter Bürgermeister musste mir leider den Antrag unterschrieben.
Die Gemeinde muss aber ein gewissen Teil der Betriebskosten an die Stadt zahlen aber wieviel das weis ich ich nicht.

Lg Christiane

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Hallo!

Meine Kinder haben auch einen Kindergartenplatz in einem anderen Stadtteil bekommen, das war die einzige Möglichkeit, die das Amt mir damals (bei der Großen) anbieten konnte. Wir sind damit aber zufrieden, mit dem Auto brauchen wir 10 Minuten und mit den Öffentlichen 30 (was schon nervt, aber normalerweise ist das Auto ja da). Also hab ich die Kleine auch dort hingegeben.

Wenn es bei unserem 3. dann soweit ist, dass es 3 Jahre ist, dann wird sogar die 2. schon in die Schule kommen, und dann suche ich wahrscheinlich was in Schulnähe für Nr. 3. Bis dahin sind wir mit unserer Kita aber alle glücklich.

LG
Steffi

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