die Alphas!

Hallo,

seit mitte letzter Woche haben wir die Alphas hier zu Hause und Lennart spielt total gern mit ihnen und sieht sich das Buch dazu an.
Hat jemand von Euch auch Erfahrungen damit?
Wie finden Eure Kinder Herrn A, Frau U, die Gurke, Juxi von J usw?! :-D
Und, wie findet ihr sie?
Also ich bin schwer begeistert. Lennart hat Spaß dabei und lernt so das Alphabet ohne das er es wirklich merkt ;-).
Vokale und Konsonaten unterscheidet er jetzt auch schon ...
Zuerst dachte ich ja das es niemals so schnell gehen würde, das die Kinder auf spielerische Art so schnell verstehen ... Mein Sohn hat mich mit den Alphas eines besseren belehrt.

LG, Marlene


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Ich habe gerade mal in deiner VS geschaut - Dein Sohn ist 3 Jahre!
Meine Tochter ist 6 Monate jünger und kann die Zahlen lesen- auf Grund des Buches "Hexe Zerolina im Zahlenland" welches wir uns in der Bücherei ausgeliehen haben und wegen des LÜK-Kastens. Dabei stand aber nicht das Erlernen der Zahlen im Vordergrund. Nur bei vielen Spielen kommt man an den Zahlen nicht vorbei.

Das sehe ich bei den Buchstaben schon etwas anders.
Mit Sicherheit könnte meine Tochter auch schnell die Buchstaben lernen.
Ich kannte die Alphas bis eben nicht und habe deswegen mal gegoogelt. Mir gefällt das Ganze auch sehr gut.
Aber, ich bin da schon noch etwas zögerlich meiner Tochter schon Vorschulsachen zu vermitteln.
Ich bin mir nicht sicher, ob das so gut ist, ohne das jetzt begründen zu können.
Du scheinst da ja sorgenfreier zu sein.
Wie ist Deine Einstellung zum Fördern? Oder siehst Du das Ganze nur als nettes Spiel und sinnvolle Beschäftigung meit Deinem Kind?

Danke Gruss Diana

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Hallo Diana,

ich meine, ich setze mich mit Lennart jetzt nicht hin und "lerne" mit ihm das Alphabet. Wir spielen gemeinsam mit den Gummibuchstaben, die ja nicht als A, B, C usw. betitelt werden, sondern halt alle ihre Namen haben. Herr A, der Bär, der Computer, der Dino etc.
Die Alphas werden empfohlen für Kinder ab 4. Lennart wird nun im April 4, ich denke, da bin ich jetzt nicht wirklich früh dran damit. Und es wird auch immer nur dann "gespielt" wenn er möchte, es ist also kein Zwang dabei. Er bestimmt wann er spielt.
Ja, ich bin da wohl sorgenfreier, ich weiß auch ehrlich gesagt nicht wovor ich mir da Sorgen machen müsste.
Ich trimme mein Kind ja nicht. "Die Alphas" ist ein Spiel wie jedes andere, nur das es da halt um Buchstaben geht. Und genauso wie ich Lennart diverse Kleinkindspiele mit ihren Regeln beigebracht habe (z.B. Zuordnungsspiele) und ihm die Dinge erklärt habe, handhabe ich es mit diesem Lernspiel.

Die Alphas sind ja auch nicht einfach die Alphas, sondern das ganze ist in eine schöne Geschichte verpackt. Sie werden beschrieben als lustige Gesellen die immer fröhlich sind und sich in zwei große Familien aufteilen, die Familie Vokal (alle Alphas dieser Familie heißen Herr, bzw. Frau A, E, I, O, U, eine gelungene Abtrennung wie ich finde) und die Familie Konsonant, sie alle leben glücklich und zufrieden auf dem Planeten Alpha ... aber natürlich gibt es da noch die fiesen Betas, die den Alphas das Leben schwer machen ... also eine tolle Geschichte ;-)... und nichts anderes hat mein Sohn über die Hör - CD und das Buch erfahren ... Und so nimmt er sich dann z.B. das N, die Nase, zur Hand und erzählt mir was der Nase in der Geschichte passiert ist ...
Genauso wie mein Sohn alles Mögliche über Winnie Puh weiß (wo er wohnt, wer seine Freunde sind, was er gerne mag etc.) weiß er nun halt über die Alphas Bescheid, mit dem kleinen Unterschied das ihm dieses Wissen später eher von Nutzen sein wird:-D

Meine Einstellung zum Fördern: Spielerisch und ohne Zwang nur dann wenn das Kind es möchte, ohne dem Kind irgend etwas abverlangen zu wollen was man selbst vielleicht möchte, oder weil das Nachbarskind es auch schon kann ...

LG, Marlene


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Ich sehe das etwas skeptischer, wohl weil mein Kind schon älter ist. Was bitte nützt es einem dreijährigen, wenn er das Alphabet kennt? Gibt es nichts spannenderes, nicht Schulstoffrelevantes?

Mein Sohn ist in der zweiten Klasse. Wir hatten in der ersten Klasse etliche Kinder, die schon die Buchstaben konnten. Die haben sich am Anfang schrecklich gelangweilt und dann teilweise abgeschalten. Nur, als es dann weiterging im Stoff, da haben manche sich nicht wieder angeschalten. Und die haben jetzt viel mehr Probleme in der Schule als die anderen, die mit weniger Wissen in die Schule kamen.

Versteh mich nicht falsch, nichts dagegen, einem Kind das FRAGT die Buchstaben zu sagen, egal in welchem Alter. Aber ein Programm zu kaufen, dass explizit darauf abzielt, Kindergartenkindern das Lesen beizubringen......ich glaube nicht, dass du außer deinem eigenen Ego da irgendjemand was gutes tust.

Wenn ein Kind WIRKLICH lesen lernen will vor der Schule, dann tut es das auch OHNE so ein Spiel.

LG,
Lucy

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