Wird mein Sohn im Kindergarten Freunde finden...Entwicklungsverzögert.

Hallo Ihr lieben...

Ich bin eigentlich in dieser "Ecke" des Forum´s noch nie gewesen, eher "Leben mit Handicaps, oder Frühchen Forum....aber das was mich jetzt sooo sehr bedrückt passt nur hier hin...

Kevin wird im September 4 Jahre alt und er besucht seit letztem Jahr einen Heilpädagogischen Kindergarten (aufgrund seiner Frühgeburt hat er Wahrnehmungsstörungen, Gleichgewichtsstörungen, und er ist Entwicklungsverzögert)wo auch, unter anderem, schwerstbehinderte Kinder sind, alle Kinder dort werden von einem Busunternehmen gebracht und auch wieder abgeholt, Kontakt zu anderen Eltern ist nicht möglich, ich bringe und hole Kevin immer persönlich ab weil mir der Kontakt zu den Erziehern wichtig ist.
Somit haben wir auch leider keinen Kontakt auserhalb des Kindergartens zu den Kindern bzw. zu den Eltern.

Sooooo, nun (endlich) zu meinen "Sorgen"......Kevin besucht nächstes Jahr einen Regelkindergarten (FREU) mit Integrativer Förderung...jetzt habe ich aber die Sorge das er nächstes Jahr evt. immer noch ein bischen zurück ist in seiner Entwicklung und keine Freunde auserhalb des Kindergartens findet....ich habe schon richtig PANIK das er keine Freunde findet....ich wünsche mir sehnlichst das Kevin Freunde mit nach Hause bringt....was ist wenn niemand etwas mit ihm zu tun haben will??? Ich mache mir echt Sorgen...
Vielleicht denken auch die anderen Kinder der ist nicht "normal"...

Kevin hat "nur" einen Freund....leider haben wir weder in der Familie noch im Freundeskreis Eltern mit Kindern......

Ich bin schon ziemlich verzweifelt. Ich habe auch Angst das ich es nicht "auf die Kette bekomme" andere Mutti´s anzusprechen ob ihr Kind nicht mal zu uns kommen möchte...ich habe, glaube ich, dann so Angst vor einem "NEIN" das ich mich nicht traue überhaubt zu fragen.

Kommt hier vielleicht jemand aus dem Kreis Recklinghausen, oder direkt aus Marl......????

Wir sind echt eine nette Familie.....

Liebe Grüsse

Bea

1

Huhu Bea,

ja er wird.

Mein Sohn hat das auch trotz seiner paar Problemchen und vielen negativen Erfahrungen geschafft und nu hat er 2 Twins die ähnlich wie er Probleme haben, mit denen er auch gern Therapiestunden zusammen macht (wenn es die Therapeuten zu lassen) und auch ab und zu sich nachmittags trifft.

Keine Angst wird schon klappen.

Lg Jule

2

Inwiefern unterscheidet er sich denn von Gleichaltrigen?

LG, Claudia

6

Hallo,

Diess Frage lässt sich schlecht beantworten..;-)

da es immer wieder Situationsabhängig ist.

Kevin ist Spachlich ca. ein halbes Jahr "zurück" da gibt es auch hin und wieder mal Soziale Probleme mit anderen Kindern.....er versteht nicht was die Kinder von Ihm wollen und umgekehrt. Kevin versteht das Spiel "verstecken" nicht, er kann nicht Puzzeln und nicht malen, er hat Angst zu Klettern (Gleichgweichtsstörung). Auserdem neigt Kevin sehr zur Hyperaktivität, er kann selten "ruhig" spielen, er ist eher ein liebenswerter Sausewind, der gerne Quatsch macht......
Er spielt halt nicht wie manch andere Kinder ewig lange mit einem Spielzeug, er wechselt häufig die Spielsachen....

Ja, da gibt es bestimmt noch so einiges mehr was mir jetzt aber nicht einfällt, viele Dinge sind oft situationsabhängig.....

Liebe Grüsse und vielen Dank für die lieben Antworten.

Gruss

bea

7

Dein Sohn ist laut VK 3 Jahre alt. Kommt er in eine gemischte Gruppe? Dann wird er zwischen den "Kleinen" eventuell gar nicht so sehr auffallen.

Meine Tochter ist uebrigens auch mehr temperamentvoll und neigt zum Faxen machen. Von daher wuerden die sich gut verstehen!

Ich glaube nicht, dass Du Dir ernsthaft Sorgen machen musst. Die Eingewoehnung wird etwas dauern (wie eben fuer jedes Kind), und nach ein paar Wochen wirst Du merken, mit wem er sich gut versteht.

LG, Claudia

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Hi!

Mein 2.Sohn kam auch im September als "Frühchen" auf die Welt und er wird dieses Jahr schon 4 Jahre.
Er besucht auch einen heilpäd. Kiga (seit Aug.'07), da er noch entwicklungsverzögert ist und Wahrnehmungsprobleme hat. Busunternehmen haben wir auch ;-).
Mit fast 4 Jahren spielt mein Kleiner meist noch viel allein oder mit seinem Bruder (fast 6 J.) zu Hause. So richtige "Freunde" hat er auch noch nicht. Das fing bei unserem Großen auch erst mit 5 an, daß er mal zum Freund spielen wollte.

Liebe Grüße, Minkabilly!

4

Hallo,
warum sollte er denn keine Freunde finden?! Unser Kind (4,5) geht auch in eine Integrationsgruppe ohne selbst ein Int.-Kind zu sein - und er spielt mit allen dort, eines der Int.-Kinder kommt auch mit Vorliebe zu uns nach Hause, obwohl er 2 Jahre älter ist als unser Sohn und sehr schlecht spricht, das macht aber niemandem etwas!

Es denkt zumindest niemand von uns, dass dieser Junge nicht "normal" ist - leider gibt es natürlich Ausnahmen, die den Jungen garnicht kennen und Vorurteile haben, dass sie z.B. wegen ihm ihr Kind nicht in die tolle Int.gruppe schicken würden. Solche Menschen gibt es halt leider immer wieder, aber da muss man drüber stehen! Würde mich niemals wegen diesem Jungen schämen, wenn wir zusammen was unternehmen! Im Gegenteil, er ist einfach ein toller Kerl!

Schade, dass wir so weit weg wohnen. Was ist denn nur anders an deinem Kind als an anderen?
Nur Mut, gehe einfach unbefangen auf die anderen Mütter zu!
Alles wird gut!
Gruß
Tanni

5

Hi,
bei uns im Kindergarten ist die Intergrations Gruppe recht klein, so das die Eltern sich untereinander kennen und sich austauschen können. Und wenn Du nicht den Kontakt suchst, wirst Du oftmals Probleme haben.

Wir haben Zwillis und werden selten woanders eingeladen, da ich dann keine Zeit zum Tratschen habe, sondern hinter den Kindern rennen muss, damit sie nichts anstellen. Also bin ich für diese Tratsch-Mütter derzeit recht uninteressant.

TWir haben eine Nachbarin, deren Tochter die 2 Klasse überspringen soll. Ihr Sohn geht in unsere KiTa Gruppe. Da unsere noch nicht soooo toll reden, sagt die Mama, das sie DUMM sind und will den privaten Kontakt unter den Kindern nicht haben.
Du siehst, es gibt immer komische Eltern.

Frag einfach rum oder lade zur Sommerparty ein. Einfach ein paar Kinder einladen, wie zum Geburtstag, und dann wirst Du ja sehen, wie der Kontakt läuft.

Grüße und viel Glück
Lisa
21.11.05 Zwillis

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In die Gruppe meiner Großen (3,5) geht auch ein kleiner Junge der ein wenig Entwicklungsverzögert ist. Bei ihm ist hauptsächlich das Sprechen das Problem. Er kann sich schlecht äußern. Alle mögen diesen Jungen sehr und verständigen sich super mit ihm. Für ihn ist es halt manchmal ein bisel schwieriger zu äußern wenn ihm was nicht passt und das führt manchmal zu Missverständnissen. Aber trotzdem ist er sehr beliebt. Er hat auch einen ganz dicken Kumpel in der Gruppe mit dem sie wohl oft auch privat was machen.

Ich drück Kevin die Daumen für nen tollen Start. Ich denke in dem ALter sind die Kinder unkomliziert.

LG Anja

9

Hallo Bea,

ich glaube du machst dir einfach ein bißchen zu viel Sorgen. Kinder sind gegenüber anderen Kindern völlig unvoreingenommen. Sie nehmen die anderen Kinder so wie sie sind.
Mein kleiner Sohn ist jetzt 2 1/2 und spricht sehr schlecht. Ab August kommt er in die Kita. Dort geht er jetzt schon ab und zu mal rein und was soll ich sagen. Es klappt super. Die ganz Großen wollen ihn betuddeln und die 3-jährigen spielen mit ihm. Irgendwie verstehen sich die Kinder auch ohne viel Worte.

Und dir kann ich nur raten. Treib dich einfach viel im Kiga rum. Bleib wenn möglich zum Frühstück. Komm zum abholen etwas eher und trink mit den anderen noch einen Kaffee. Da kommen dann automatisch Gespräche auf. Man hat ja schließlich wenigstens ein gemeinsames Thema. Nämlich die Kinder.

Liebe Grüße

Nicole

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Liebe Bea,

ich habe zwar zum glück einen gesunden und völlig "normalen" (was heißt das schon ?#kratz) Sohn, möchte Dir aber an dieser Stelle gerne etwas Mut machen:

Wie meine Vorrednerin schon geschreiben hat, sind Kinder tatsächlich völlig unvoreingenommen. Dies Erfahrung habe ich erst jetzt wieder überdeutlich gemacht, als mein Sohn in den Kindi kam und ich die erste Woche mit ihm stundenweise dort war. Da konnte ich alles in Ruhe beobachten.

Es gibt dort auch ein integratives Kind, weiterhin ein Kind das nur Französisch spricht und ein kleines schwarzes Mädel. Die Kinder juckt das alles nicht! Diese 3 werden ganz normal behandelt, wie die anderen auch. Vielleicht wird mal ganz direkt gefragt "Warum schielst Du denn so?! ! oder "warum bist Du ganz braun?". Das ist aber nicht verletztend gemeint und wird auch von keinem der Kids so aufgefasst. Ist halt die kindliche Neugierde.

Ich glaube, dass ein Kind aufgrund seiner Andersartigkeit ausgegrenzt wird, das geht eher so im Schulalter los....#kratz

Mach Dir also wirklich nicht zu viele Gedanken (ja, ich weiß, das red ich so leicht daher - verstehen kann ich Dich supergut). Leider überträgt sich das ja so schnell auf die Kleinen und dann erst geht es mit den Problemen los. Ich könnte mir sogar denken, dass Dein Sohn da besonders feine Antennen hat.....???

Kopf hoch, das wird schon.

Herzlich, Sandra (mit Niko, 3 Jahre alt)

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Hallo Bea,

Adrian ist auch ein integratives Kind im Kiga. Der Kiga ist allerdings nur eingruppig, insgesamt 15 Kinder, davon 5 integ.Kinder.

Er bekam aufgrund einer Entwicklungsverzögerung in Sprache/Motorik den Integrationsstatus.

Er ist auch ein sehr schüchternes Kind, ich hab mir auch reichlich Sorgen gemacht, wie das wohl im Kiga laufen soll.

ABER: es ist alles super - er wird super integriert, hat enorme Fortschritte gemacht etc. Er verabredet sich zwar nachmittags nicht, aber ich mach mir da keinen Kopf, das kommt sicher irgendwann.

LG Babsi

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