Partnerschaft und sex

Hey, es ist mir etwas unangenehm darĂŒber zu schreiben 🙈 aber es geht um das Sexleben zwischen meinem Partner und mir.

Wir haben eine einjÀhrige Tochter. Vor und auch in der Schwangerschaft hatten wir immer viel Sex. Also mindestens tÀglich, am Wochenende auch gerne 3 mal tÀglich. Wir konnten halt nicht die Finger voneinander lassen.

Nach der Entbindung unserer Tochter mussten wir natĂŒrlich warten ... aber dann haben wir auch zĂŒgig wieder Sex gehabt aber eben nicht mehr so hĂ€ufig.

Mittlerweile ist es so das ich eigentlich sehr selten lust drauf habe. Mein Kopf ist so voll mit allem was ich noch zutun habe und all die Gedanken die mich beschĂ€ftigen, dass ich mich von seinen AnnĂ€herungsversuche gestört fĂŒhle. Bin einfach mal froh keinen Menschen an mir kleben zu haben und so. Vor allem wenn das Kind schlĂ€ft und nun endlich mal Zeit fĂŒr mich hĂ€tte. Ich sehe aber das es meinen Partner sehr traurig macht. Unser Sexleben hat sich sehr verĂ€ndert. Es ist nicht mehr so abgefahren und hĂ€ufig wie frĂŒher. Ich wĂŒnschte manchmal ich hĂ€tte einfach mehr Lust, so wie frĂŒher, finde es furchtbar das er sich so weggeschoben fĂŒhlt.

Hat jemand eine Ă€hnliche Situation gehabt? Ändert es sich wieder? Kann ich irgendwas tun?

Über freundliche Anregungen freue ich mich sehr.

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Vorab einige Fragen:

Stillst du noch oder nimmst du die Pille?

FĂŒhlst du dich von deinem Partner ausreichend unterstĂŒtzt, ist er dir ein Partner auf Augenhöhe als Vater und im Haushalt?

Hast du Zeit fĂŒr dich? FĂŒhlst du dich in deiner Haut wohl, psychisch und physisch? SchlĂ€fst du genug?

2

Guten morgen.

Nein ich stille nicht, die Pille nehme ich auch nicht.

Schlaf habe ich ausreichend wĂŒrde ich sagen. Er bringt sich viel ein. Am Wochenende und wenn er Urlaub hat darf ich immer ausschlafen. Er bringt sich im Haushalt ein und verbringt Zeit mit unserer Tochter alleine, sofern er das zeitlich eingerichtet bekommt. Er ist abends und am Wochenende zu Hause und tut was er kann so wie ich das sehe.

Organisatorische Dinge sind nicht so seine StĂ€rke (auch wenn er das anders sieht) und wir bauen gerade. Ich muss alles auf dem Zettel haben damit keine Termine verstreichen und auch die organisatorischen Dinge die das Kind betreffen. Sich mit den verschiedenen Impfungen auseinandersetzen, Entscheidungen treffen đŸ€·â€â™€ïž der Austausch darĂŒber ist dann auch schwer weil, um mitreden zu können mĂŒsste auch er sich damit befassen. Da sind so viele Bereiche wo ich das GefĂŒhl habe das ich das im Griff haben muss damit was passiert. Najavund wenn ich es anspreche ist er eher sauer weil er das nicht versteht das ich so denke. Aber in der realen Welt muss ich schon nachfragen ob er daran gedacht hat die kĂŒche anzuzahlen etc etc.

In meinem Körper fĂŒhle mich mich nicht so wohl. Ich habe durch die Schwangerschaft zugenommen und werde es schwer los. Es gefĂ€llt mir nicht. Ihn stört es nicht. Sicher wĂŒrde er es gut finden wenn ich meine alte Figur zurĂŒck hĂ€tte aber ich habe nicht den Eindruck das er mich so nicht leiden mag.

Psychisch, schwer zu sagen đŸ€·â€â™€ïž ich habe das GefĂŒhl voller Sorgen zu sein.

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