sie will "vergewaltigt" werden

Hallo zusammen,

Ich bin seit einem halben Jahr mit meiner Freundin zusammen (wir sind beide 24). Es ist alles super, wir lieben uns sehr und auch unser Sexleben erleben wir beide als befriedigend - jedenfalls dachte ich das bislang.

Vor einigen Tagen hat mich meine Freundin mit dem Wunsch konfrontiert, von mir "vergewaltigt" zu werden. Ich muss gestehen, dass mich das schwer schockiert hat. Ehrlich gesagt habe ich nicht wirklich daran geglaubt, dass manche Frauen tatsächlich solche Fantasien haben. Ich hatte das immer als Erfindung der Pornoindustrie abgetan.

Meine Freundin ist ansonsten alles andere als unterwürfig und jetzt äußert ausgerechnet sie einen solchen Wunsch ... Sie hat gesagt sie hätte noch keinem Partner davon erzählt, ich sei der erste, bei dem sie sich das traut. Das ehrt mich zwar schon irgendwie, ändert aber nichts daran, dass ich mich mit ihrem Wunsch nur schwer anfreunden kann.

Ich hatte anfangs auch gar keine Idee wie das überhaupt ablaufen soll. Auf meine Nachfrage meinte sie, ich solle sie grob packen, festhalten, in sie eindringen, auch wenn sie sich wehre usw. Ehrlich gesagt klingt das für mich ziemlich krank!

Daher meine Fragen:
1. Wenn man dem Partner einen solchen Wunsch ausschlägt - sollte man ihm dann gestatten, es sich anderswo zu holen? Sie hat zwar nicht gesagt dass sie das vorhat, aber ich habe ehrlich gesagt etwas Angst, dass sie es sich dann halt bei einem anderen Typen holt, wenn sie irgendwann nicht mehr darauf verzichten will.
2. Sind solche sexuellen Wünsche noch "normal" oder vielmehr gesund? Oder können da Probleme dahinterstecken, die solche Fantasien und Bedürfnisse auslösen?

Danke fürs Lesen und Antworten!

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Hallo!

Ich denke Sie hat hier einfach das falsche Wort gewählt... sie meint wie du es oben beschrieben hast, dass du sie halt härter packst, halt etwas "grober" bist. Das du über sie dominierst..

Habe die gleichen Fantasien.. würde es aber nicht mit diesem genannten Wort beschreiben..

Würde da echt nicht zu viel hinein interpretieren.. viel Spass! #winke

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Hallo und danke für deine Antwort!

Was mich beunruhigt hat, war vor allem ihre Aussage, ich solle "mit Gewalt in sie eindringen, auch wenn sie noch nicht richtig feucht wäre".
Das muss ihr doch Schmerzen bereiten? (wenn es überhaupt möglich ist)

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Hallo? Da steht doch ausdrücklich, er soll in sie eindringen "auch wenn sie sich wehrt". Das hat doch nix mit "härter rannehmen" zu tun. Das ist eine glasharte Vergewaltigungsfantasie.

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Das ist echt krass! Ich habe zwar auch schon davon gehört, daß es angeblich gar nicht so wenige Frauen sein sollen, die solche Fantasien haben - aber ganz ehrlich: für mich wäre das nichts. Ich würde in einer solchen Situation vermutlich nicht mal entsprechend (...tja, wie sag ich das jetzt ohne die Netiquette zu verletzen...) "hart" (?) werden um das Spielchen erfolgreich zu Ende bringen zu können...

Ich bin sicherlich nicht ausschließlich für Blümchensex zu haben - aber sowas finde ich wirklich krank und würde mich da auch keinesfalls drauf einlassen. Wenn es meine Lebensgefährtin wäre und sie würde daraufhin fremdgehen um sowas zu bekommen, wäre die Beziehung für mich in Sekundenschnelle beendet. Dann paßt man einfach nicht zusammen. Jeder sollte nur das machen, was er auch wirklich will.

Außerdem begibst du dich mit solchen Aktionen auf verdammt dünnes Eis. Ich will ihr nichts unterstellen - aber wie willst du im Zweifel beweisen, daß sie die "Vergewaltigung" ja selbst wollte? Willst du dir jedesmal eine Einverständniserklärung unterschreiben lassen (von der sie immer noch behaupten könnte, die sei hinterher "unter Druck" unterschrieben worden)?

Ich würde ihr freundlich aber bestimmt sagen, daß das nichts für dich ist - und daß du erwartest, daß sie das "Nein" akzeptiert - so wie du bestimmt auch ihr "Nein" zu bestimmten Praktiken akzeptieren wirst die DU gerne mal erleben würdest.

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Gehört habe ich sowas auch schon mal. Ein Kumpel war frustriert, weil seine Freundin sich gern "benutzt" fühlen wollte. Allerdings wurde sie als Kind tatsächlich missbraucht. Er fand das ebenso verstörend.

Kennst Du denn die Geschichte Deiner Freundin? Weißt Du, wie sie darauf kommt?

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Da sprichst du ein interessantes Thema an.

Was ich von ihrer "Vorgeschichte" weiß: Sie hatte bislang viele Typen "am Start", hat diese jedoch alle schnell wieder abserviert. Von richtigen "Beziehungen" kann kaum die Rede sein. Es war nie so, dass sie sich die Männer gesucht, sie war da immer die passive. Wenn sich dann allerdings etwas "angebahnt" hat zwischen ihr und dem jeweiligen Typen, war sie der dominante Part in der "Beziehung" (nennen wir es jetzt einfach mal so). Letztendlich hat es immer damit geendet, dass die Männer ihr die Welt zu Füßen gelegt haben und sie hat dann die Sache irgendwann beendet und ihm das Herz gebrochen hat.

Also ihr Umgang mit Männern war eher, sagen wir mal, unschöner Natur. Es kam mir teilweise so vor als würde sie ihnen absichtlich wehtun (wir sind schon mehrere Jahre lang befreundet, deshalb habe ich das teilweise mitbekommen). Als wir uns näher kamen hat sie aber eine Wandlung durchgemacht und jetzt in unserer Beziehung funktioniert es wirklich gut, sie legt es nicht drauf an mich zu verletzen. Liegt vielleicht auch daran, dass ich auch eher "dominant" bin und sie in ihre Schranken weisen kann ;-)

Ach und ihr erstes Mal hatte sie soweit ich weiß mit 20. Aber darüber hat sie mir nichts genaueres erzählt. Mit den Männern, die sie in den Jahren danach so hatte, lief sexuell eigentlich nicht allzu viel ... Also sie hatte nur mit vielleicht einem oder zwei auch Sex (weil sie ihnen laut eigener Aussage nicht vertrauen konnte).

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Hey, also ich könnte mir diese "Art" Sex auch sehr gut vorstellen, sehe mir auch häufig Pornos mit Gruppenvergewaltigung an und finde es sehr egrregend.

Meinem Freund habe ich bis jetzt nichts davon erzählt, weil ich Angst habe er könnte denken, wie du, dass ich nicht "normal" bin.

Er fässt mich schon härter an, gibt mir "Schläge" auf den Po, aber ich hätte es gerne noch härter, mit fesseln, Augen verbinden etc. 🤤

Aber es mir woanders zu holen würde mir im Leben nicht einfallen nur weil es meine Fantasie ist und sie, bis jetzt, unerfüllt ist.

Ps: ich wurde in meiner Vergangenheit nicht vergewaltigt, missbraucht oder sonst etwas. Leben ein ganz normales Leben und bin eigentlich eher schüchtern 🙃

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Hallo,
Ich kann deinen Text genau so unterschreiben. Nur das ich Pornos null erregend finde.
Aber mich will es im Bett auch härter. Fast schon vergewaltigt, benutzt, geschlagen, angespuckt, (unter der Dusche) angepinkelt..

Mein Partner möchte das allerdings auch. Wir sind uns da sehr einig uns Leben im Alltag einen sehr Respektvollen Umgang untereinander (nur eben im Bett nicht)

Aber ich finde es nicht unnormal (was ist überhaupt Normal?)
Ich kann deine Freundin sogar sehr gut verstehen.

Auch das Eindringen ohne feucht zu sein (bzw Anal ohne spucke oder Gleitgel) finde ich sehr erregend. Bringt Vaginal nur oft nichts, da ich Sekunden später quasi davon schwimme 🙈🙊

Mein Tipp, kläre das mit ihr und wenn du das nicht möchtest muss sie es akzeptieren. Mann kann weder Frau noch Mann zu einer sexuellen Vorliebe überreden, wenn es für dich völlig abwegig ist.

Wenn ihr es dich ausprobiert, viel Spaß dabei! 😊

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Das ist doch toll dass dein Partner deine Fantasie mit dir auslebt. Wie lange seid ihr zusammen und war das von vornherein klar worauf du stehst oder hast du ihm das erst später erzählt?

Ich nehme mir jedes Mal vor "so, jetzt sagst du ihm was genau du willst" aber wenns so weit ist trau ich mich nicht mehr 😳 ich mein, der Sex ist trotzdem schön, aber danach denk ich immer, hättest man einfach was gesagt 😑

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Hallo,

blöde Situation für dich...

Grundsätzlich gibt es eine Menge Frauen, die es mögen, wenn sie vom Mann dominiert und beim Sex härter angefasst werden. Bis hin zu Sadomasochismus und Lust am Schmerz. Und Vergewaltigungsfantasien gibt es auch öfter - allerdings ist natürlich ein Unterschied, ob man das fantasiert oder ob man es umsetzt. Die Frage ist, ob deine Freundin sich der Konsequenzen bewusst ist und ob sie bewusst eine "Vergewaltigung" haben will (wobei das ja ein Widerspruch in sich ist, denn es passiert ja nicht gegen ihren Willen) oder ob sie einfach keinen anderen Ausdruck findet für ihr Bedürfnis, dominiert zu werden.

Wenn dir das unangenehm ist, was ich gut verstehen kann, würde ich das Vergewaltigungsspiel erstmal ablehnen und versuchen, euch auf andere Weise an ihre Fantasien heranzutasten. Also z.B. so, dass du sie beim Sex festhältst, härter anfasst usw., wobei sie sich erstmal nicht wehrt, sondern dir zeigt, dass ihr das Lust bereitet. Vielleicht findest du ja Gefallen daran und ihr reicht das oder ihr könnt dann noch weiter in die Richtung gehen, dass sie sich wehrt und du dir vergegenwärtigst, dass das zu ihrer Lust beiträgt. Aber vergiss nicht, dass du ebenso das Recht hast, deine eigenen Grenzen zu wahren, wie sie. Schlimmstenfalls seid ihr beide sexuell nicht kompatibel, dann bleibt leider wohl nur die Trennung - ihr seid ja beide noch jung genug.

Die Frage, ob das jetzt "krank" ist oder nicht, finde ich nicht zielführend. Homosexualität galt lange als krank, Sadomasochismus auch - das sind Definitionssachen. Therapiebedürftig ist ein Bedürfnis m.E. nur, wenn man sich selbst oder anderen damit Schaden zufügt. Man kann sich natürlich fragen, ob hinter dem Bedürfnis deiner Freundin etwas anderes steckt. Ich hab mal eine junge Frau gekannt, die mit 16 Jahren vergewaltigt wurde und seitdem immer Vergewaltigungsfantasien hatte. In so einem Fall ist es vermutlich besser, das Trauma therapeutisch aufzuarbeiten, bevor man solche Fantasien umsetzt. Sowas kann dahinter stecken, muss aber nicht. Ich kenne auch diverse Sadomasochisten, die völlig normale Menschen sind und keine traumatischen Erfahrungen hatten. Es wäre sicher sinnvoll, wenn ihr nochmal darüber redet, welchen Ursprung ihre Fantasie hat. Kann aber sein, dass sie es selbst nicht weiß.

LG

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... eins hab ich noch vergessen. Falls du dich irgendwann mal auf dieses oder ein ähnliches Spiel einlassen solltest: Vereinbart unbedingt ein Codewort, mit dem sie dir zu verstehen geben kann, dass du aufhören sollst! Und auch hier würde ich raten, die Benutzung des Codeworts in anderen, harmloseren Sexspielen zu üben. Die große Gefahr solcher Sachen liegt nämlich darin, dass sie mitten im Spiel feststellt, dass sie es doch nicht will. Und wenn dann trotzdem weitergemacht wird - sei es, weil es kein Codewort gibt, oder weil sie ihre Grenzen nicht rechtzeitig erkennt - ist hinterher alles blöd und es gibt Vorwürfe und Schuldgefühle. Deshalb bin ich auch für langsames Herantasten, selbst dann, wenn solche Spiele beiden gefallen.

LG

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Hallo,

also das mit dem Codewort ist wirklich ein guter Tipp

Gruß

dermuskeltier

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Hallo und danke für die vielen Antworten! Damit hatte ich nicht gerechnet.

Ich hatte vorhin nochmal ein Gespräch mit ihr. Sie meinte es täte ihr leid und wir könnten das ganze ja auch abschwächen, also in dem Sinne, dass ich sie nur mal festhalte und ihr einen Klaps gebe etc. Und dass sie sich wegen einer unerfüllten sexuellen Fantasie nicht trennen bzw. fremdgehen würde.

Das hat mich schon mal beruhigt. Dennoch habe ich schon gemerkt, dass sie etwas enttäuscht war und dass dieser "Kompromiss" ihr nicht 100%ig zusagt ... Aber was soll ich machen, ich kann mir einfach nicht vorstellen Sex mit ihr zu haben, während sie weint, sich wehrt und mich um Gnade anfleht (so hat sie mir das Szenario beschrieben, also stellt sie sich das vor).

Ich glaube das finde ich eigentlich fast noch "verstörender" als die Tatsache, dass sie von mir dominiert werden will. Dass sie sich wirklich so wehrlos geben möchte und wirklich aktiv weinen, sich wehren etc. will.

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Das besondere dabei ist, daß Du aus Deiner Komfortzone und Dir selbst etwas zutrauen musst. M.E. scheitert es meist daran.
Schau mal... Deine Freundin teilt etwas sehr Intimes mit Dir = Vertrauensbeweis
Sie will es mit Dir ausleben, weil Du der Partner ihrer Wahl bist und das nötige Einfühlungsvermögen mitbringst.

Du hast Angst ihr nicht zu genügen, diese Angst ist unbegründet, das wider rum ist Dein Kopfkino.

Fang mal langsam an, doggy gibst Du ihr ein paar kräftige Schläge auf den Hintern, zieh ihr an den Haaren, Kopf langsamt überstrecken, Daumen in den Mund, schmeiss sie mit aller Kraft auf den Rücken und zeig ihr das Tier in Dir usw.
Da könnt Ihr Euch doch gemeinsam langsam rantasten, probieren geht über studieren und danach könnt Ihr immer noch gemeinsam darüber reden.

Bevor Du das Ganze im Vorwege im Kopf "durchkaust", rate ich Dir, es erst einmal zu versuchen.

Zur Einstimmung kannst Du sie auch bitten, mal einen Porno mit dieser Fantasie gemeinsam zu schauen, einen der in etwa ihrer Vorstellung nahe kommt. Dann merkst Du schnell ob Du da mit kannst oder es tatsächlich eine Grenze für Dich überschreitet.

Codewort ganz simpel - STOP, dann weißt Du Bescheid.
Schwierig wäre das umgekehrt, bspw. Du hast die Fantasie und sie spielt Dir zu liebe mit, dann würde sie sich vermutlich nicht trauen und geht über ihre Grenze ohne das Codewort zu benutzen und weint dann hinterher, so etwas wäre kritisch zu sehen.
In diesem Fall jedoch sind die seelischen Schäden fast auszuschliessen.

Do it.

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>> und auch unser Sexleben erleben wir beide als befriedigend - jedenfalls dachte ich das bislang.

Es gibt keinen Grund anzunehmen, war es nicht noch immer befriedigend sein soll, auch für Deine Partnerin. Nur dass man noch weitere Wünsche im Kopf hat, heißt doch nicht, dass es bislang nicht befriedigend war.

>> Ich hatte das immer als Erfindung der Pornoindustrie abgetan.

Diese Erkenntnis habe ich auch gewonnen. Als einigermaßen aufgeklärter Mann ist man den Vorwurf, Pornos seien allesamt nur Männerphantasien so verinnerlicht, dass man gar nicht mehr glauben kann, dass es auch (!) Frauen gibt, die manches daraus wirklich geil finden. Zwar sind Pornos meist nur Fiktion, aber der Realsex, der von beiden gewollt zum Porno wird, ist nicht der schlechteste... ;-)

>> Sie hat gesagt sie hätte noch keinem Partner davon erzählt, ich sei der erste, bei dem sie sich das traut.

Was umso mehr dafür spricht, dass Ihr ein gutes Intimleben habt.

>> Auf meine Nachfrage meinte sie, ich solle sie grob packen, festhalten, in sie eindringen, auch wenn sie sich wehre usw. Ehrlich gesagt klingt das für mich ziemlich krank!

Wenn Dir Euer Intimleben wichtig ist, dann solltest Du solche Wertungen stecken lassen. Sag' einfach, der Gedanke ist Dir neu, er kommt für Dich unerwartet, er ist Dir fremd -- aber um Himmels Willen bezeichne Deine Freundin nicht als krank, nicht mal in Gedanken.

>> 1. Wenn man dem Partner einen solchen Wunsch ausschlägt - sollte man ihm dann gestatten, es sich anderswo zu holen?

Es gibt Menschen, für die wäre das Ausleben solcher Wünsche essentiell für die sexuelle Befriedigung. Dann müsstet Ihr Euch etwas überlegen. Da Euer Intimleben aber doch an sich gut läuft, ist dieser Wunsch für sie wohl eher on-top: Wäre schön, muss aber nicht zwingend sein. Es wäre etwas anderes, wenn man wüsste, der Partner wäre total unglücklich, wenn er nicht diese Seite ausleben dürfte -- dann müsste man sich entscheiden, als Paar. Mach Dir also da mal keine Gedanken.

>> 2. Sind solche sexuellen Wünsche noch "normal" oder vielmehr gesund? Oder können da Probleme dahinterstecken, die solche Fantasien und Bedürfnisse auslösen?

Ohne jetzt den Kinsey-Report im Kopf zu haben: Entsprechende Fantasien sind, glaube ich, ziemlich weit verbreitet, der reale Wunsch, das auszuleben hingegen schon deutlich weniger. Und die Ursachen, warum jemand solche Fantasien hat, sind weitgehend ungeklärt.

Man sollte aber auch genau schauen, was sie meint. Der Begriff "Vergewaltigung" ist aus guten Gründen so negativ besetzt, dass es einem leicht pervers vorkommen kann, wenn jemand entsprechende Vorstellungen hat.

Allerdings vermute ich sehr, dass sie nicht wirklich vergewaltigt werden will, sondern vielmehr spielen will, vergewaltigt zu werden. Auch wenn es einem schräg vorkommen mag, so etwas spielen zu wollen - es ist ein himmelweiter Unterschied, ob man das ernst meint oder nur im Rahmen eines Spiels umsetzen möchte.

Wenn man so etwas spielen möchte, dann sollte man aber höllisch aufpassen, gerade auch als Mann. Es muss für beide immer erkennbar sein, wann man im Spiel ist und wo es endet, wann ein "nein" ein "ja" ist und wann doch ein "nein".

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