Wie sieht euer Liebesleben als Eltern aus?

Hallo :-)
Frage steht oben, ich schliesse jetzt bewusst mal ganz frischgebackene Eltern aus bei denen nicht mal die Geburtswunden verheilt sind. Ich spreche alle an bei denen sich der Alltag wieder eingependelt hat!
Wir haben 3 Kinder, Baby bis Kind das auf die weiterführende Schule kommt. Es gab eine Zeit in unserem Leben in der wir eine relativ große Durstrecke hatten. Es standen berufliche einige Veränderungen an, wir waren sehr beschäfigt, beide viel unterwegs, dazu die Kinder usw. Diese Umstände haben es erschwert, letztendlich waren wir es aber selbst die es zu dem Punkt gebracht haben. Wir waren beide unzufrieden und kamen gemeinsam wieder aus diesem Tief.
Mittlerweile sind wir sehr zufrieden mit unserem Sexleben. Experimentierfreudig waren wir schon immer, vom Ort her waren wir jedoch meist im Bett. Auch mal in der Küche oder auf der Wachmaschine war etwas das wir erst "lernen" mussten. Leider ist gerade mein Mann immer wieder mal weg, ich teilweise auch. Das überschneidet sich auch mal gerade so. Wir sind jetzt nicht wirklich der Typ für Telefonsex oder so, auch wenn wir beide Lust haben. An so einem Tag zwingen wir uns meist zu einem Quickie #schwitz, auch wenn wenig Zeit ist.

Ich habe Freundinnne die meinen mit den Kindern ist ihr Sexleben komplett verloren gegangen. Aber geht das wirklich? Oder ist es nicht eher so wie es bei uns war, erschwertere Umstände als vorher aber die letzte Entscheidung liegt beim Paar selbst? Will einer oder beide vielleicht doch nicht richtig?
Wie ist es bei euch?

GLG

1

Ich werde nie verstehen warum sexuelle Lust abnehmen sollte wenn man Kinder hat, und man hört das so oft...
Ich habe 4 Kinder und durch sie hat sich da null verändert, warum auch? Lust ist nun mal Lust, und die hatte ich immer, seit ich Teenie war. Und Zeit findet sich für etwas was einem wichtig ist und woran man großen Spaß hat doch immer! Es sind ja auch keine 3 Stunden die man aufwenden muss.

Ich bin seit 12 Jahren mit meinem Mann zusammen. Klar, am Anfang hatten wir noch täglich Sex, mehrmals.
Als wir die ersten 1-2 Kinder hatten, war es dann nur noch alle 2-3 Tage. Aber das ging dann eher von ihm so aus, ich hätte auch weiterhin täglich gewollt.

Jetzt haben wir 1-2 mal die Woche, konstant seit mehreren Monaten/ Jahren.
Ich finde das ok so, auch wenn ich noch öfters könnte.
Ich masturbiere dann eben häufig/ alle 2 Tage etwa.

Durststrecken kennen wir so nicht, das Schlimmste war für uns bislang immer die 6 Tage die ich meine Periode habe, und besonders schlimm die 3 Wochen etwa im Wochenbett wo Sex einfach für mich nicht geht, obwohl Lust...
da helfe ich ihm dann normal aus, auch wenn ich selbst nich so kann.

Für mich ist der Sex stetig besser geworden. Sex mit ab 30 ist für mich nicht vergleichbar mit dem den ich hatte mit 20/ 25.
Wir sind SEHR experimentierfreudig was Stellungen, Praktiken, dirty talk etc. angeht.
Die Orte sind bei uns eher langweilig, es ist hauptsächlich eben unser Schlafzimmer, im Bett.
Gaaanz selten hatten wir mal Waschmaschine, Esstisch, Boden, Garten, Pool... ein einzelnes mal halt.
Als wir uns kennen lernten hatten wir auch im Kino oder Park mal Sex.

2

Hallo
Wir haben das Glück beide so ziemlich den gleichen Bedarf zu haben. Eigentlich gab es in unserer nur eine größere Änderung und die war schon vor unserem Kind.
Mit der gemeinsamen Wohnung und dem Fakt dass wir uns dadurch eigentlich täglich gesehen habe, gibt es viel weniger Selbstbefriedigung und mehr Sex oder eben die befridigung des jeweils anderen.

Nach der Geburt hatten wir schnell wieder Lust und wir haben es einfach irgendwie realisiert. Wir hatten nur eine 2 Zimmer Wohnung aber waren auch vorher schon oft außerhalb des Bettes. Nur musste es mit Kind oftmals schneller gehen und die Stillbrust war Anfangs eine Umstellung für meinen Mann (Milchspendereflex bei Orgasmus) da er dort gerne dran war.

Grüße

3

#winke

Unsere Tochter ist jetzt fast 3 und im ersten Jahr nach ihrer Geburt war hier echt flaute angesagt. Wir mussten uns als Eltern erstmal finden und danach wieder als Paar. Wenig Schlaf, Kind mit im Bett...das war alles ungewohnt für uns.

Seit dem nehmen wir uns aber ganz bewusst Zeit für uns, die Kleine ist bei Oma und Opa (auch über Nacht).

Wir haben eine Schlafcouch im Wohnzimmer, da stört es auch nicht, dass sie noch bei uns im Bett schläft. ;-)

Zugegebenermaßen, ausschweifende Orgien sind seltener geworden aber für einen Quickie ist hier immer Zeit. #rofl

4

Höhen und Tiefen gibt es überall.

Ich habe Kinder. 3 auf weiterf. Schulen.

Sex haben wir regelmäßig. 3x pro Woche durchaus.

Läuft. Ohne käme weder für ihn noch für mich in Frage.

5

Wir bekommen aktuell unser 4. Kind.
Sex haben wir aktuell 1-2x die Woche, aber das war schon immer so... außer ganz zu Beginn der Beziehung! ;)

Klar das wir tagsüber selten bis nie die Gelegenheit haben, aber ich finde auch, wie eine Vorschreiberin, das der Sex ab 30 aufwärts irgendwie besser geworden ist.... befriedigender! :)
Da reicht auch einmal die Woche! ;)

6

Hallo,
Ich glaub das liegt nicht unbedingt am Elternsein, Ausnahmen sind natürlich Schreibabys.

Bei uns ist es definitiv so das durch das Elternsein das Sexleben sehr leidet. Mit jedem Kind wollte mein Mann immer weniger, und während den Schwangerschaften sowieso garnicht.
Also wir sind von ca. 2 mal die Woche vor den Kindern, nach dem ersten war es nur noch 2 x im Monat und nach dem 2 nur noch alle 6-8 Wochen.
Ich will garnicht dran denken wie es jetzt nach Nr. 3 wird.
Alles verführen und reden hilft/half nix, somit muss ich wohl damit klar kommen oder hoffen das die Lust bei meinem Mann dann doch irgendwann wieder kommt.
Als Grund gibt er an er ist müde und soviel Stress, kann nicht abschalten etc.

Bin da halt ein andere Typ, Sex ist immer gut und besonders bei Stress weil da kann man so schön abschalten.

Lg

7

Wir sind seit 6 Jahren zusammen und erwarten unser zweites Kind.

Wirkliche Flauten über einen längeren Zeitraum gab es nur in der Zeit des Wochenflusses und aktuell das Sexverbot vom Gyn, was ja aber gezwungener Maßen ist.

Für ist Sex wichtig und wir haben beide das gleiche Bedürfnis. Zeit dafür haben wir trotz Kind immer gefunden , wenn wir Lust hatten. Mal ehrlich bei uns sind das keine stundenlangen Nummern also braucht man auch keine riesen Zeit investieren.

Wir sind auch beide darauf bedacht, dass es eben nicht immer nur die Standardnummern sind sondern abwechslungsreich bleibt. Die Häufigkeit kann ich tatsächlich nicht beziffern, da mein Partner oft sehr spät heim kommt, aber von 3 bis 1 mal die Woche würde ich schon sagen ist normal.

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Also wir kommen selbst ohne Kinder nicht auf öfters in der Woche wie ihr. #winke

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Wenn das für passt ist ja ok.
Ich merke grade schon nach 2 Wochen Sexverbot wie mir das auf die Stimmung schlägt

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Unser Kind ist knapp über ein Jahr alt und wir hatten seit fast 2 Jahren keinen Sex. Ich habe auch selten das Bedürfnis. Zumal ich meinen Körper nicht mehr schön finde und durch Arbeit, Job und Kind einfach keine Energie habe. Mein Mann ist wegen Hormonstörungen (durch welche er seit vielen Monaten keinerlei Libido hat) zur Zeit in Behandlung. Unser Kind schläft noch bei uns im Raum und für die Couch sind wir zu lang und bequem.

Dauerzustand soll diese sexlose Ehe nicht bleiben. Ich merke schon, dass es fehlt und möchte nicht nur einen Kumpel an meiner Seite. Dafür sind wir noch viel zu jung.

10

Ohje.... also unser Liebesleben gibt es schon lange nicht mehr. Früher hatten wir unglaublich viel und guten Sex, waren sehr experimentierfreudig.... dann kam unsere Kinderwunschphase und die Probleme haben begonnen.

Nach tragischen Verlusten kam unser Nesthaekchen, sie war sehr anstrengend und durch das Stillen sehr an mich gebunden. Die Unterstützung durch meinen Mann war mehr als spärlich. Somit war es mein Part sie auch ins Bett zu bringen. Er schaute derweil sehr häufig seine Pornos.... Somit gab es für mich nichts. Es hat sich sehr verselbstaendigt. SS hieß für uns meist Sexverbot, meine Lust war da, aber ich durfte eben nicht. Er hat dann meine Unterstützung sehr genossen, für mich blieb dabei ebenso nichts, vlt mal ein minimales Gestreichel, eher Typ lästig als wirklich liebevoll. Nach den Geburten und auch eben in den SS eben sein Pornokonsum. Es hat mich häufig verletzt und auch eine recht große Kluft zwischen uns bewirkt, sexuell gesehen. Mir fehlt die Nähe und meine Selbstzweifel wuchsen beständig. Die Auswahl seiner Filmchen tut sein übriges dazu. Es hat mir die Lust verdorben, fühle mich blockiert. Aber es hat auch nicht den Anschein, daß ihm was fehlt, es geht so ja auch ohne Anstrengungen und Mühe.

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