aufhören zu Rauchen - was hat euch geholfen?

Hallo,

ich habe bereits etliche (leider fehlgeschlagene) Versuche hinter mir das Rauchen aufzuhören. Ich weiß, dass ihr mir da sehr wahrscheinlich nicht sonderlich helfen könnt aber mich würde interessieren was euch geholfen hat es durchzuhalten? Mein Problem ist, dass ich innerhalb kürzester Zeit aggressiv werde und total angespannt bin. Ich habe dann wirklich das Gefühl wahnsinnig zu werden #klatsch Nun überlege ich schon ob es Sinn macht die ersten 14 Tage Nikotinpflaster zu benutzen um den "cold turkey" damit abzumildern.

Was hat euch geholfen?

Danke Barrik (die langsam denkt, dass sie irgendwie nie die Kurve bekommt)

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Hallo,

...schwanger werden. :-p;-)

LG

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Das war ein echtes Fettnäpfchen.

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Warum?

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Als ich die Pille abgesetzt habe, habe ich auch aufgehört zu rauchen.

Mir wurde von von einer Klinik erzählt, dass dort die Kinder der Mütter die in der SChwangerschaft rauchten in einem extra Zimmer liegen und dort wird mit Nikotintüchern gewedelt, damit der Entzug für die Kleinen nicht so schlimm ist.

Ich wollte unbedingt ein Kind und so war ein Risikofaktor das ich nicht schwanger werde ausgeschlossen.

Das ist jetzt 6 Jahre und 4 Monate her. Ich hab nie wieder eine Zigarette angefasst.

Mein Mann hat am selben Tag aufgehört und auch er hat nie wieder geraucht.

Ich hab mal ausgerechnet das wir ca. 100.000 € seitdem gespart haben. Wir haben jder so 1,5 Schachteln am Tag geraucht.

Und wenn mich jemand fragt wo das Geld ist: Wir haben ein Haus gekauft, was wir uns so nicht geleistet hätten.

Ich hab vorher das Buch gelesen, mein Mann nichts.

Also pack die Schachtel weg (wegschmeißen!!!) und gut ist.

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Hallo
Mit den 100.000€ hast du dich jetzt aber etwas vertan, oder ;-)?

LG, Susanne

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Ja hab ich.

Keine Ahnung wie mir die Zahl in den Kopf kam. Also es sind bei Schachtelpreis von 5€ und 6 Jahren:

32.760 €.

Immer noch total viel oder?

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Hi,

bei mir war es auch der Kinderwunsch. Ich hab von einem Tag auf den anderen aufgehört und die Packung weggeschmissen, auch die Feuerzeuge.

Meine Kleine ist jetzt 18 Monate und ich halte super durch, auch wenn ich manchmal schon Lust dazu hätte. Ich denk dann immer daran, dass ich ja dann furchtbar stinken würde, wenn ich sie nach dem Rauchen knuddeln will... Das hilft bei mir, keine Zigarette anzurühren.

Ein Freund von mir hat so eine App, die jeden Tag anzeigt, wieviel Euro man spart und wieviel Schadstoffe dem Körper erspart bleiben... Das fand ich auch ganz interessant.

Viel Erfolg!
Machs einfach! Jetzt!

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Huhu,

wir haben beide "Endlich Nichtraucher" gelesen und waren dann ca. 6 Monate Nichtraucher. Dann dachten wir dass wir uns ja mal ab und an eine gönnen können und - schwupps- waren wir wieder voll dabei.

Das hat uns beide so angefressen dass wir wieder aufhören wollten und mit dem festen Willen haben wir es wieder geschafft! Ohne Hilfsmittel - bei mir ist es eh eher die Psyche die da verrückt spielt. Ab und an fühle ich mich zwar immer noch süchtig aber es wird besser. Ich habe einfach keinen Bock mehr mich systematisch zu vergiften und dafür auch noch ein Heidengeld zu bezahlen.

LG,
viel Erfolg! #blume
Jenny

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Hi Barrik,
ich war Kettenraucher ... 22 Jahre lang...die letzten Jahre 3 Schachteln am Tag!
Und ich hatte eine Heidenangst aufzuhören, dachte, ich schaffe das nicht!!
Und es kam der Tag, da fiel die Entscheidung. Ich habe mir Nikotinpflaster geholt (nicht zum ersten Mal, nur nützen die nur etwas, wenn man wirklich WILL).

Die Dinger waren Gold wert! Ich habe mit der stärksten Stufe angefangen, nach vier Wochen die mittlere, nach weiteren vier Wochen die schwächste. Und dann nochmal acht Wochen bis auf 0.

Sie haben mir sehr geholfen, denn ich kenne das mit dieser Aggression und Gereiztheit aus vorherigen Versuchen. So wußte ich, ich bekomme noch meinen Suchtstoff Nikotin und muss "nur" diese psychische Komponente bekämpfen, sprich: eine Pause ohne Kippe, ein Kaffee ohne Kippe, ein Telefonat ohne Kippe..(bei 50 Stück täglich gab es nicht viele Situationen ohne !).

Warum soll man sich mit einem kalten Entzug unnötig quälen, wenn es die Pflaster gibt? Daher: ich kann sie unbedingt empfehlen.

Und noch was: um eine Sucht zu durchbrechen, brauchst Du eine Alternative. Denn Du wirst merken, wieviel Zeit Du am Tag damit zugange warst (mit Rauchen). Ich empfehle hier: Aktivität und Bewegung (spazieren/joggen/radfahren), wenn Dich der Schmachter überkommt, der eh nur ein paar Min. anhält, lenk Dich ab. Nicht indem Du in die Haribotüte greifst als Aktivität ;-), sondern raus an die frische Luft, bald kommt der Frühling. Suche Dir einen gesunden Ersatz, da bietet sich Sport wunderbar an!

Du schaffst das!
Glaub mir, ich war echt supersüchtig und bin jetzt nächste Woche schon drei ganze Jahre rauchfrei und soweit weg davon, dass ich mir gar nicht mehr vorstellen kann wieder zu rauchen, ich finde den Gestank eklig und es sieht wirklich sch... aus, wenn man raucht, albern irgendwie. Und dann das schöne Geld..nee nee...

Viele Grüße und nur Mut!
#winke

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Nachtrag:
bei mir hat schwanger werden nichts genützt..
ich habe in meiner 1. Schwangerschaft - ich gebe es zu und schäme mich noch dafür - eine Schachtel am Tag geraucht, auch in der Stillzeit. Die starke Unruhe meiner Tochter und der ständige Drang gestillt zu werden, habe ich und auch meine Hebamme nicht mit ihrem Nikotinentzug in Verbindung gebracht...echt schlimm...

auch jetzt noch, sie wird im März 14 Jahre, denke ich daran, was ich damit wohl bei ihr angerichtet habe, wenn sie ihre Problemchen hat (sie ist oft sehr unruhig und zappelig), ob das wohl mit meiner Raucherei zu tun hatte.

Erst als ich bei meiner 2. Schwangerschaft das Baby verlor und mir mein Frauenarzt ohne mir Vorwürfe zu machen sagte, dass raucherinnen öfter Fehlgeburten haben, hat es Klick gemacht, ich hab die Kippen damals weggeworfen, wurde einen Monat später mit meinem Sohn schwanger, rauchte da keine einzige Zigarette in der Schwangerschaft, allerdings fing ich wieder an, als er mit 5 Monaten mit einem schweren Durchfallvirus ins Kinderkrankenhaus mußte. Ich stand da dermaßen unter Streß, dass ich wieder rückfällig wurde und seitdem dann ohne Pause durchqualmte...

Naja, das zu dem Thema "schwanger werden hilft beim Aufhören", das muss nicht sein, leider rauchen immer noch viel zu viele Schwangere weiter!

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RESPEKT!!!

Du kannst verdammt stolz auf dich sein. #pro

Ich habe mit 14 Jahren angefangen zu rauchen. Ich habe sehr gerne geraucht. Dann wurde ich mit 27 Jahren mit unserem Wunschkind schwanger und habe sofort aufgehört. Dieses Jahr im Mai werden es 10 Jahre, die ich nicht mehr rauche. Nun bin ich eine der schlimmsten Nichtraucherinnen. ;-)

LG

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die pure willenskraft. wenn du den willen dafür nicht hast wird es schwer, aber sobald man sich einmal ernsthaft dazu überwunden hat wirst du feststellen, daß es eigentlich ganz einfach ist und diese abhängigkeit mehr einbildung als alles andere ist

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Hypnose!

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Mir hat der Gedanke an mein Ziel geholfen:
ich hatte das GEfühl meine Chancen bei der ICSI massiv einzuschränken mit dem Rauchen.
Ich fand es fast schon Ironie ppur, dass ich mir massenweise die Medis reinhaue,hoffe, Schmerzen habe und dabei das Gift in meinen Körper jage.
Bei der ersten Behandlung habe ich vor Beginn aufgehört und nach dem Negativ aus Frust wieder angefangen.Aber ab der zweiten dauerhaft aufgehört.

Was gibt es für einen besseren Grund? Ich hatte keinerlei Entzugserscheiungen, trotz 15 Jahre knapp eine Schachtel rauchen.
Der Großteil der Sucht spielt sich im Kopf ab- wenn der kapiert hat, dass man sich mehr schadet, als nutzt, ist der Rest n Klacks.

Viel Erfolg

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Geholfen? Der Gedanke, so lange wie möglich zu leben um meine Kinder aufwachsen zu sehen, vielleicht auch meine Enkelchen.
Weiß, kann morgen an einem Unfall sterben oder in 10 Jahren vielleicht an Krebs, ein Tumor, Mord, wer weiß, aber dann nicht meine Schuld. Anstoß war der Kinderwunsch!
Bei dem Gedanken zu sterben, weil ich rauchte und meine Kids alleine lassen, dass hätte ich mir nie verziehen (unglückliche Seele ohne Ruhe und so).... Ja, daran glaub ich.

Bin ehrlich, ohne Kinder hätte ich nie aufgehört #hicks. Versucht, griff aber dann doch immer zur Kippe. Ich wollte es irgendwie dann doch nicht wirklich?!?!

Kalter Entzug von heute auf morgen, dank meiner Kinder. Schlimm war es nicht, wusste ja für was ich es mache. Klar, nahm etwas zu (suchte Ersatz), war anfangs schlecht gelaunt, dies legte sich aber schnell und mein altes Gewicht habe ich heute auch wieder.
5 Jahre ist es her, Schmacht wie am ersten Tag (meinte eben zu meinem Mann aus Spaß, fahr mal los, ich brauch eine Kippe *Streß*), anfassen würde ich sicher keine mehr......

Ist nur Kopfsache, mehr nicht.

Lg