Kuhmilchallergie und Abstillen...

Hallo Ihr Lieben,
vor kurzem hat sich leider der Verdacht bestätigt, dass Lukas eine Kuhmilchallergie hat. Da er Muttermilch in Maßen gut verträgt, habe ich bisher noch abends, morgens und nachts nach Bedarf gestillt. Nun würde ich aber so langsam doch mal gern abstillen (Lukas ist fast 11 Monate alt). Abends isst er mittlerweile eine gute Portion Brei, den ich mit Humana Sl anrühre, so dass das abendliche Stillen nur noch ein Ritual ist. Sein Frühstück besteht aber noch komplett aus einer Stillmahlzeit und jeder Versuch, diese durch eine Flasche oder Trinkbecher Humana Sl zu ersetzen scheitert. Leider kann mein Mann diese Fütterung nicht übernehmen und von mir will Lukas nur gestillt werden. Kann ich ihm morgens statt einer Flasche auch nochmal (Soja-) Milchbrei geben oder sind drei Breimahlzeiten am Tag zuviel? Und könnte ich statt Baby-Sojanahrung auch ganz normale Reismilch nehmen oder kennt Ihr sonst Alternativen?
Vielen Dank schonmal für Eure Antworten,
Tania77 mit Lukas

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Hallo,

Bei echter Kuhmilchallergie wäre weiterhin stillen natürlich das Beste.

Reismilch ist keine Milch und auch kein Milchersatz. Entweder Sojamilch oder Aminosäurenahrung geben. Oder einfach noch 1-2 Monate einmal tgl. Stillen.

Die Milchmahlzeiten kannst Du selbstverständlich auch als Milchbrei vom Löffel füttern. Aber ein Nuckel- und Kuschelbedürfniss nach Deiner Brust hat er dann vielleicht trotzdem noch. Gehst Du wieder arbeiten oder warum geht kein weiteres stillen?

LG, Andrea

LG, Andrea

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Hallo Andrea,

vielen Dank für Deine Antwort.

Ich gehe teilweise wieder arbeiten, aber das wäre kein Grund zum abstillen. Ich habe nur, auch wenns egoistisch klingen mag, so langsam das Gefühl, dass es mir reicht. Ich möchte auf keinen Fall von heute auf morgen abstillen, aber so langsam drauf vorbereiten möchte ich ihn schon. Zum einen würde ich (als Vegetarierin vielleicht verständlich) gern mal wieder Milchprodukte essen soviel ich möchte. Außerdem hätte ich gern auch irgendwann einen Ersatz für die Nachtmahlzeit, denn durch die Kuhmilchallergie hatten wir monatelang wirklich harte Nächte. Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass Lukas sich nachts richtig anstrengen muss, um genug Milch zu bekommen und das dauert auch gern mal eine dreiviertel Stunde oder länger und so langsam fehlt mir dazu einfach die Energie. Da ich aber das Gefühl habe, auf die Morgenmahlzeit kann er am ehesten verzichten, wollte ich erstmal die ersetzen. Da hatte ich dann aber wiederum das Bedenken, dass er nicht genug Milch (ersatz) bekommt.
Dass Reismilch kein Milchersatz ist, ist klar, ich habe mich nur gefragt, ob man sie geben kann zum "Üben", weil ich mich zwischendurch gefragt habe, ob Lukas die Sojamilch pur vielleicht einfach nicht mag.

Viele Grüße Tania77

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Hallo,

meine 2. Tochter hatte eine Kuhmilchunverträglichkeit.
Wir haben damals "SOM" gefüttert, Babynahrung auf Sojabasis.

Damit sind wir gut zurecht gekommen. Es gibt davon auch Brei.

Ich habe gehört, daß einige Babys, die auf Kuhmilch reagieren, gut mit Ziegenmilch klarkommen.
Vielleicht wäre das eine Alternative? Die könnte man ggf. mit einem Löffel Kakao "aufpeppen".

Falls du Brei zum Frühstück geben möchtest, denke ich nicht, daß das ein Problem ist.
Du solltest nur darauf achten, daß er ausreichend trinkt.

Einfach mal ausprobieren...

LG,

Andrea

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Hallo Andrea,
vielen Dank für Deine Antwort. Genau, Babynahrung auf Sojabasis habe ich im Moment auch. Ziegenmilch könnte ich mal probieren, vielen Dank für den Tip.
Ich bin im Moment wirklich ratlos, Du meinst also, drei Breimahlzeiten am Tag wären nicht zuviel, wenn er genug trinkt?
Liebe Grüße Tania77

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Nö, denke nicht, daß das zuviel ist.

Wenn du dir sehr unsicher bist, ruf doch einfach mal beim Kinderarzt an.
Aber sooo klein ist er ja nun nicht mehr :-)

Was ich mich noch fragte:
Die 3. Breimahlzeit... ist das die Mittagsmahlzeit? Was fütterst du denn da? Gläschen? Oder auch Sojabrei?

LG

Andrea

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