was passiert wenn man zu früh mit anderem essen anfängt...

hallo....

in letzter zeit wurde hier viel über brei etc geschrieben...

ich habe hier schon gelesen, das babys mit 1 1/2 monaten brei gegessen haben, andere mit 3 monaten schon fleischwurstbrot gelutscht haben.


warum soll man das nicht? warum machen es manche trotzdem? was kann passieren?


ich habe nur mal gehört das man die breiphase kurz halten soll und baby schnell an richtiges essen gewöhnen soll....#kratz



weürde jetzt gerne gaaaanz viele meinungen und erfahrungsberichte hören und bitte keine keiefreien, wie du gibst deinem kind dann und dann schon...


#danke

1

Hallo

Meine Hebamme ist eine totale Ernährungstante und sie hat mir folgendes mit auf den Weg gegeben:

Unsere Babys sind eigentlich alle Frühchen!!!
Sie brauchen gut 9 Monate außerhalb des Bauches um Nachzureifen!!!
Ihr Magen-Darm-Trakt ist noch nicht ausgereift, so wie viele andere Organe und Systeme auch nicht fertig sind - trotz Geburt.

Sie propagiert daher folgendes:
Solange Muttermilch wie möglich. Bei Flaschenkindern bitte auch bis zu 6 Monaten Milch geben.
Für Feste-Nahrung brauch der Magen-Darm-Trakt bestimmte Enzyme etc. und das haben die Babys erst im "höheren" Alter.

Der Wasserhaushalt der Babys ist besonders empfindlich. Daher nie etwas mit Salz geben. In vielen Festen Nahrungsmitteln ist Salz als Geschmacksverstärker drin - daher bitte nicht geben. Die Babys "entwässern" sich durch das Salz und sie brauchen so viel Flüssigkeit wie möglich.
Daher ist Milch auch so wichtig, weil da viel Flüssigkeit drin ist. Und bei Brei etc. kann der Baby-Körper nicht so viel Flüssigkeit aus der Nahrung herausfiltern, wie aus der Milch.

Ich habe meinem kleinen Schatz mit 4 1/2 Monaten das erste Mal Abends Brei anstelle von Milch gegeben, da er ein schwerer Brummer ist und Hunger hatte. Dazu habe ich ihm aber viel Wasser zum Trinken gegeben.

Mit 5 1/2 Monaten habe ich seine Mittagsmilch durch Brei ersetzt - mit noch mehr Wasser zum Trinken parallel.

Mit 6 1/2 Monaten habe ich jetzt seine Nachmittagsmilch ersetzt, so dass er nun nur noch Morgens Milch bekommt und sonst Brei.

Natürlich darf er bei mir ab und zu mal an der Brotkante knabbern, oder pürriertes Obst essen - aber nur als Zwischen-Durch-Spiel und nicht als wirkliches Essen.


Meine Meinung dazu ist kurz:
Der Mensch kann noch viele Jahre "richtig" essen - als Baby sollten sie ausschließlich Milch und dann Brei bekommen.
Wenn sie älter als 9 Monate sind, funktioniert Magen-Darm wie beim großen Menschen und dann können sie meintwegen auch wie ein großer Mensch essen



Allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest
Pepe und Phillip ( 7 1/2 Monate)

2

Hallo

Also meine Eltern haben mir schon früh Brei gegeben. Sie haben mir mit 2 Monate enen Gemüseschoppen pro Tag gegeben und mit 3 Monate angefangen Brei zu geben. Früher war das wohl noch "Mode" so. Ich bin davon aber nicht gestorben. *lach*

Ich habe gelesen, dass der Magen und der Darm der Kleinen noch nicht auf solche "feste" Nahrung ausgerichtet sind und die Kleinen deshalb ganz arg Verdauungsschwierigkeiten bekommen können. Aber wie gesagt, das habe ich gelesen.

ich persönlich werde meinem Kleinen nicht vor dem 5. Monat Brei geben, eben aufgrund der Magen-Darm Geschichte.

Liebe Grüsse
rumorosa

3

Hallo,

Julie bekam mit 8 Wochen Beba 2 (nein das arme Kind wurde nicht gestillt), mit 3 Monaten den ersten Brei und als die ersten Zähnchen da waren (6Monate) ihr erstes Brot mit Wurst und siehe da - sie lebt noch :-)

Lieben Gruß,
Katy

4

Huhu

Aaalso;-)

Wenn du viel zu früh anfängst kann es sein das dein Kind das Essen nicht verdauen kann und verstopfung bekommt bzw. spuckt wie ein Weltmeister.

Dann sind in "unseren" Sachen Zusatzstoffe drin die ein Baby nicht braucht.

Außerdem soll man bei Babys mit hohem Allergierisiko langsam anfangen (und spät) weil man dann 1. eher im Blick hat was das Kind verträgt und was nicht und 2. weil man dem Körper dann erst später (wenn er schon ein bissl ausgereifter ist) mehrere Dinge zumutet.
Das muss ja auch alles erstmal verarbeitet werden.

Und zuguterletzt heißen Babys die ersten 6 Monate ja Säuglinge und nicht Löffelinge, das hat sicher auch irgendwo einen Grund.

Ich hab auch erst 6 Monate nur die Flasche gegeben und dann langsam angefangen und meinem Stinkesack fehlt es an nix (wenn man mal von heute absieht)

Liebe Gruße

Junk

5

Hi,

es ist einfach so wie 2 vor mir schon geschrieben haben das der Magen Darm Trackt noch nicht dafür ausgereift ist. Viele Kinder leiden unter Verstopfungen und Schmerzen weil sich der Körper auf die feste Nahrung noch gar nicht umstellen kann. Vielen Kindern wird das Essen beigebracht, statt zu warten bis die kleinen selber das wirkliche Interesse zeigen zum essen.

Das was viele hier schreíben das das Kind Interesse am essen zeigt mit grade 4 Monaten sind hirngespinnste. Natürlich ist es toll was Mama und papavormachen aber die Kinder stecken es nicht in den Mund um es zu essen sondern es mit der Zunge zu untersuchen da dies in dem Alter ein sehr wichtiges Sinnesorgan ist.


Meine Meinung#schein

knuddels Kiki

6

Ich hab mal gelesen wenn ein Kind mit dem offenen Mund das Essen von Mama und Papa verfolgen sind sie Fit für Beikost!

Das hat Adrian glaub ich mit 7 Monaten erst gemacht!

Lg

Junk

8

es ist wirklich so das man einige zeichen der Kinder sich lieber 2 mal anschauen muss bevor man handelt.

ne Bekannte von mir hat ihrer kleinen Tochter damals mit 8 Wochen Duplo gefüttert:-[ als ich ihr dazu meine Meinung sagte meinte sie nur: ach quatsch sie ist schon so weit#augen

Na wenn sie meint#augen

7

Hallo!

Nun, ich denke es hat viel mit der persönlichen Einstellung zu tun. Klar gibt es Richtlinien, aber jeder ist halt irgendwo individuell. Der eine Stillt halt ewig und der nächste gibt (früh) festere Kost. Ein Baby bekommt blähungen, das andere nicht. ...

Ich denke solang das mit Sinn und Verstand gemacht wird, ohne das es darum geht irgendein Klischee zu erfüllen, ist das auch in Ordnung. Aber leider fühlt sich der Langstiller vom Frühesser UND AUCH umgedreht leider (hier) oft angep...!

Zu guter Letzt, ich persönlich halte diese Einstellung:
- Stillen find ich furchtbar, daran gibts für michts nicht Schönes!
- Pre-Nahrung ist für mich wie Wasser trinken.
- Meine Kinder habe mit 3/4 Monaten angefangen Brei zu essen (langsam schritt für Schritt).
- Mit einem Jahr gehört keine Flasche mehr in den Mund. Es gibt Tassen!
- Meine Kinder müssen kein Wasser trinken, wenn sie klein sind oder das später nicht wollen. Bei uns gits Wasser mit Geschmack = Tee.
- Manschen mit dem Essen gehört für mich nicht zur Pflichterfahrung. Probieren OK - mehr nich.

LG
ennovi

9

stillen kann ich auch nichts abgewinnen... ich habs versucht weil ich nicht wusste wie es ist, mir gefiel es nicht, anna hat sich auch schwer getan, von anfang an gabs 1er milch...



mfg

11

Ich zitieren Dich einfach mal (nicht wissenschaftlich korrekt, aber um es zu verstehen reicht es ;-) )

Zu guter Letzt, ich persönlich halte diese Einstellung:
- Stillen find ich furchtbar, daran gibts für michts nicht Schönes!

... ich finde Deine Einstellung dem Stillen gegenüber einfach nur schrecklich! So etwas kann nur Jemand schreiben der keine oder keine gute Stillerfahrung gemacht hat. Ich finde das für Dich schade, denn eigentlich ist stillen "das Natürlichste der Welt" (klingt abgedroschen, ich weiß :-p ) und einfach nur praktisch. Es entsteht so eine Tiefe und schöne Bindung zu dem Kind - möchte ich nicht mehr missen (wobei ich mit Sicherheit nicht stillen werde bis zum Abitur ;-))!


- Pre-Nahrung ist für mich wie Wasser trinken. (schon probiert? :-p)

Pre-Nahrung ist nachweislich das BESTE (nach MuMi) für einen Säugling! 1er oder 2er Milch enthält zusätzliche Eiweiße die von dem Kind zusätzlich verdaut werden müssen.

- Meine Kinder habe mit 3/4 Monaten angefangen Brei zu essen (langsam schritt für Schritt).

Warum? Warum fängt man so früh damit an Brei zu geben?
Es wurde schon vielfach erwähnt das der Magen-Darm-Trakt der kleinen Würmer einfach noch nicht "fertig" ist. Warum dann diese Eile? Onkel Hipp schon eher was in die Tasche wirtschaften und dem Kind vielleicht den Magen und somit die Gesundheit versauen?
Neue Erkenntnisse, neue Zeiten - was vor 30 Jahren gut war muss heute nicht gut sein. Klar, wir leben alle noch... #augen

Ach ja, es wird dadurch auch nicht besser das Du es "langsam, Schritt für Schritt" gemacht hast... #augen

Es geht nicht darum Dir jetzt Vorwürfe zu machen. Sicherlich möchtest Du auch nur das BESTE für Deine Kinder - aber wenn Du schon soweit bist das Du Dich im Netz informierst, warum gibst Du Deinen Kindern so früh Brei wenn DU WEIßT was Du damit kaputt machen kannst? #kratz


- Mit einem Jahr gehört keine Flasche mehr in den Mund. Es gibt Tassen!

Bin Deiner Meinung! Zu langes nuckeln ruiniert nur die Zähne. #pro

- Meine Kinder müssen kein Wasser trinken, wenn sie klein sind oder das später nicht wollen. Bei uns gits Wasser mit Geschmack = Tee.

Was ist denn an Wasser so schlimm? Warum mit Geschmack? Mich würde das "MUSS" interessieren.

- Manschen mit dem Essen gehört für mich nicht zur Pflichterfahrung. Probieren OK - mehr nich.

--> das stimmt wenn die Kinder älter sind, aber gerade am Anfang wollen die Kinder doch entdecken was sie da so in sich hineinstopfen #mampf

LG
kullilein #blume


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Im Normalfall ist der Magendarmtrakt von so kleinen Würmern einfach noch nicht gut ausgereift in zartem Alter. Ich hab mich immer nach meiner Tochter gerichtet was Essen anging. So klaute sie sich schon mit 4 Monaten Brot vom Teller um dran rumzunuckeln, fing bisher (jetzt ein Jahr alt) aber immer noch nicht richtig zum Essen an.

Meine Süsse ist nur Brot, Wurst, Käse und alle Obst- und Gemüsesorten.

Gekochtes Essen oder Gläschen mag sie immer noch nicht, was ich aber eigentlich gar nicht so schlecht finde, da rohes Obst und Gemüse sowieso gesünder ist.

Ich finde es gefährlich so kleinen Würmern schon ganze Gläschen reinzuzwingen.

kja, die stolz ist, dass sich Mäuschen lieber Gurke aus dem Kühlschrank klaut und den Bisquitkeks in die Katzenschüssel legt :-)

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