Abstillen - unendlich traurig

Hallo zusammen,

vor ein paar Tagen habe ich hier bereits einen Beitrag gepostet, in dem es darum ging, dass ich meinen Sohn ( 20 Monate ) abstillen möchte. Er hat am Tag und auch in der Nacht, trotzt seinen 20 Monaten, sehr viel gestillt. Nun habe ich ihn seit ein paar Tagen tagsüber abgestillt. Er wird jetzt nur noch zum schlafen und währenddessen gestillt. Das hat wunderbar funktioniert. Ich habe es ihm erklärt und er hat kein einzisges Mal am Tag nach der Brust verangt. Ich war so erstaunt, dass es so so gut geklappt hat.
Zum schlafen möchte ich ihn weiterhin stillen.
Nun ist es aber so, dass ich trotzdem unendlich traurig bin irgendwie. Mich überkommt es am Tag ein paar Mal und ich bin dann richtig trauig und muss kurz weinen. Ich vermisse diese Nähe zu ihm tagsüber. Ich vermisse es so sehr. Ich frage mich, ob es schon richtig war ihn tagsüber abzustillen.
Sind diese traurigen Phasen normal? Mir geht es schon seit ein paar Tagen so.

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Ich weiß nicht ob es normal ist, ich würde es aber mit einem Hormonumschwung erklären. Vielleicht könnt ihr ja ein paar kuscheleinheiten dafür einbauen. Das ist natürlich nicht das selbe, aber vielleicht kannst du ja deine psyche so ein bisschen austricksen

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Ich glaube, deine Hormone sind noch ganz schön durcheinander 🙈 gib dir ein bisschen Zeit. Wenn das wirklich die nächsten Wochen nicht aufhören sollte ist das etwas anderes.
Aber so, ein paar Tage nach dem abstillen, finde ich das noch in Ordnung.

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Ich glaube egal wann man abstillt ist es immer erst ein paar Tage komisch. Lass es einfach raus und denk dran dass es deine Entscheidung war und warum du dich dafür entschieden hast. In einer Woche sieht die Welt schon anders aus und du wirst dich dran gewöhnen.

Den Vorschlag mit der extra kuschel Einheit finde ich übrigens super und auch schön. Sollte man sich ohne stillen irhendwie auch noch mehr einbauen

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Hallo 😊

Ich hab meine Tochter damals mit 20 Monaten in der Nacht (und mittags zum Einschlafen) abgestillt.
Mir ging es die Tage danach genau so wie dir. Einen Tag habe ich richtig viel geweint. Ich war sehr traurig. Ich denke auch, dass es die Hormone waren und ich fand es schwer zu etwas schönem (Stillen) „nein“ zu sagen.
Aber das wurde schnell wieder besser!!!
Nach dem schlimmen Tag war es eigentlich rum 💪🏼

Übrigens ist es toll, dass das Abstillen so toll geklappt hat! Was hast du deinem Kind gesagt, warum du nicht mehr stillst?
Ich möchte meine Tochter (22 Monate) jetzt auch am Tag langsam abstillen, allerdings „liebt“ sie die Brust abgöttisch… das wird kompliziert 😭
Nachts fragt sie manchmal immer noch danach.

Wünsche dir viel Kraft!!!

Liebe Grüße 😊

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